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2014 PassREg Newsletter
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Passivhausregionen mit Erneuerbarer Energie

Über PassREg werden Akteure in 11 europäischen Ländern gefordert und gefördert, die Umsetzung von Niedrigstenergie-Gebäuden in Angriff zu nehmen. Die Grundlage dafür bildet der Passivhaus Standard, ergänzt mit Erneuerbarer Energie. In den ersten beiden Jahren dieses dreijährigen Projektes wurden beachtliche Fortschritte erzielt:  Die Leuchtturmprojekte sind weiter vorangeschritten, die Schlüsselfaktoren der Erfolgsmodelle wurden herausgearbeitet und Roadmaps und Strategien für ambitionierte Kommunen, die den Beispielen folgen wollen, wurden erarbeitet.
 

14 Partner | 11 Länder | 3 Jahre | 1 Ziel:
Wachstumsstrategien für Passivhaus Regionen für eine EU – Energiewende.

Leuchtturmprojekte

Vorbildprojekte, die Sie über PassREg kennenlernen können.
 

Nur mit konkreten Beispielen sind solch weitreichende Veränderungen, wie sie im Rahmen von PassREg beabsichtigt sind, möglich sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene. Über den Passive House Award und darüber hinaus konnten zahlreiche herausragende Projekte in den PassREg Regionen gewonnen werden.

www.flickr.com, Foto ©Tony Fischer

Die PassREg Vorbildprojekte

Beispiele zeigen den Weg


An die 35 Projekte zeigen im Rahmen des PassREg Projektes, wie der Passivhaus Standard gepaart mit dem Einsatz Erneuerbaren Energien als Grundlage für Niedrigstenergie-Gebäude in ganz Europa dienen kann. Die meisten dieser Beispiele sind noch in Bau, einige wurden schon fertig gestellt. Die Bandbreite der Projekte reicht dabei von Einfamilienhäusern über Schulen bis hin zu ganzen Quartieren. Diese Projekte, die in ihrer Umgebung meist auch im Mittelpunkt für Sensibilisierungsmaßnahmen stehen, zeigen uns, wie Lösungen für die Entwicklung und Verbesserung von Erfolgsmodellen umgesetzt werden können.

Lesen Sie mehr über die Vorbilder und ihren Fortschritt
 
Ausgewählte Beispiele (von links nach rechts): Lodenareal, Innsbruck (Österreich), Foto ©PHI; Kindergarten Sun, Gabrovo (Bulgarien), Foto ©Iglika Lutzkanova; Wohnsiedlung Landgut Oosterhout, Oosterhout (Niederlande), Foto ©Azimut Bouwbureau; Sozialwohnungsbau Case Finali, Cesena, (Italien), Foto ©Studio Archefice Associati; Sanierung auf Niedrigenergiestandard von Schule und Wohnheim, Tiskadi (Lettland), Foto ©Eduards Grišuļonoks; PPP Projekt PH Kindertagesstätte, Hannover (Deutschland), Foto: ©Mahlstedt

Die Preisträger des Passive House Awards zeigen die Zukunft der Niedrigstenergie-Gebäude

Über 90 zertifizierte Gebäude im Passivhaus-Standard, darunter auch EnerPHit Sanierungen, und städtebauliche Konzepte wurden aus der ganzen Welt für den Passive House Award 2014 eingereicht, ein wahres Fest der Architektur.
 
Jurymitglieder des Passiv House Awards 2014 (von links nach rechts) Mark Elton, Raimund Rainer, Ludwig Rongen, Robert Hastings, Wolfgang Feist, Zdravko Genchev, Helmut Krapmeier, Jeroen Poppe und Burkhard Fröhlich. Foto © PHI
Eine 9-köpfige Jury hatte die Aufgabe, die Teilnehmer nach folgenden Kriterien zu bewerten:
  • der intelligente Einsatz erneuerbarer Energiequellen
  • integrierte Energieversorgungskonzepte
  • innovative Planungskonzepte
  • Lösungen, die auf besondere Herausforderungen reagieren, wie bspw. Klima o. a.
Die Preisträger der insgesamt 6 Kategorien des Passive House Award 2014 wurden auf dem Eröffnungsplenum der 18. Internationale Passivhaustagung, bekanntgegeben, die zwischen dem  25. und 26. April in Aachen stattfand. Diese ausgezeichneten Projekte zeigen, dass World-Class-Architektur und der Passivhausstandard sich perfekt ergänzen.
Die internationale Jury wählte aus annähernd 100 Einreichungen aus. Die Projekte der Preisträger und der 21 Finalisten werden auf einer Poster-Wanderausstellung und in einem Buch veröffentlicht. Dies wurde durch großzügige Unterstützung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ermöglicht.
Die Anerkennung der Finalisten des Passive House Awards 2014 bei der Preisverleihung während des Eröffnungsplenums. Foto © PHI
Von links nach rechts: (obere Reihe) Null-Emmissionen Wohnungen Boyenstraße (Berlin, Deutschland). Foto © Deimel Oelschläger Architekten | Passivhäuser Oravarinne (Espoo, Finland). Foto © Kimmo Lylykangas Architects | Snierung Tighthouse (New York, USA). Foto © Hai Zhang; (mittlere Reihe) Seminargebäude und Gästehaus (Goesan, Südkorea). Foto © ArchitekturWerkstatt Vallentin | Bahnstadt, Passivhaus-Stadtteil (Heidelberg, Deutschland). Foto © Passive Haus Institut; (untere Reihe) Belfield Homes (Philadelphia, USA). Foto © Sam Oberter Photography | Kunstmuseum Ravensburg (Ravensburg, Germany). Foto © Roland Halbe, Stuttgartt
Read the 2014 Award Press Release | browse the winner's picture gallery.

Preis für Heidelberger Passivhaus-Stadtteil ist nun öffentlich sichtbar 

Passivhaus-Preisplakette am Kindergarten des “Bahnstadt”-Viertels angebracht

Die Bahnstadt Heidelberg, zweifellos eine Passivhaus-Vorbildregion, ist das aktuell weltweit größte Passivhaus-Quartier und war mit Abstand der Favorit der Kategorie „Regionen“. Am Freitag, dem 27. Juni, wurde die Preisplakette am Kindergarten „Schwetzinger Terrasse“ angebracht. Lesen Sie die Pressemitteilung
2014 Heidelberg’s Bahnstadt. Photos © PHI

Vorstellung der Preisträger in der neuen Passivhaus-Broschüre

Aktiv für mehr Komfort: das Passivhaus

Die Gewinner in den verschiedenen Kategorien des Passive House Awards 2014 wurden in einem eigenen Kapitel der Broschüre: „Aktiv für mehr Komfort: das Passivhaus“ herausgestellt. Diese Informationsbroschüre liegt als Klassiker in vielen Architekturbüros weltweit aus. In ihr werden nicht nur die Grundprinzipien des Passivhaus-Standards erklärt sondern auch die nachfolgenden aktuellen Themen behandelt
  • energetische Sanierung
  • Nichtwohngebäude im Passivhaus-Standard
  • Passivhäuser in warmen Klimazonen
  • Der Einsatz erneuerbarer Energie
Die Broschüre kann über den PassREg Website heruntergeladen oder online gelesen werden.

Ausstellung Passive House Award 2014
 

Verfügbar für Verleih und Druck

Die Ausstellung zum Passive House Award samt den Postern der PassREg Regionen können nun gebucht werden. Die Sammlung wird weltweit zeigen, wie schön energieeffizientes Bauen sein kann. Mailen Sie uns , wenn Sie Interesse haben, die Ausstellung zu zeigen.

Alle Beiträge der Finalisten und Gewinner werden auch in einem Buch veröffentlicht, welches freundlicherweise vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert wird. Das Buch wird bis Jahresende 2014 erscheinen und an das 2010 Award Book anschließen.

Suchen Sie ONLINE die vollständige Liste der Finalisten des Passive House Award 2014.

Leitfaden zum Erfolg

Effiziente Einführung des Passivhaus Standards durch Lernen aus der Praxis

Herzstück von PassREg sind zweierlei Regionen und Kommunen:
Solche, die sich bereits für das Passivhaus als Basis für das von der EU als Mindestanforderung für 2020 beschlossene Niedrigstenergie-Gebäude (NZEB) entschieden haben und solche, die diesem Beispiel folgen wollen. Doch wie können diese Ziele umgesetzt werden, wie können die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen in den Regionen geschaffen werden?
Studienreise Brüssel; Photo © PHI
Von Projektbeginn an war klar, dass die Überzeugungsarbeit bei lokalen und regionalen Behörden wie auch die aktive Beteiligung von politischen Entscheidungsträgern entscheidend dafür ist, den Passivhaus Standard als Grundlage des NZEB-Konzeptes einzuführen.
Aus diesem Grund wurde in den ersten beiden Jahren besonderer Augenmerk darauf gelegt, Entscheidungsträger auf den höchsten politischen Ebenen in den Anwärterregionen  Antwerpen (Belgien), Aquitaine (Frankreich), Arnhem-Nijmegen (Niederlande), Burgas (Bulgarien), Cesena (Italien), Latgale and Vidzeme (Lettland), Wales (UK) und Zagreb (Kroatien) einzubinden.
Diese Vorgehensweise hat bereits erste konkrete Ergebnisse erzielt, welche im sogenannten PassREg „Leitfaden zum Erfolg“ im Frühjahr 2015 herausgegeben werden
 
Verfügbare Leitfäden: Hannover (DE) | Brüssels (BE) | Tyrol (AT)

Regionale Strategiepläne

Die Glanzlichter der Erfolgsmodelle in den verschiedenen Regionen

Im Rahmen des Projektes wurde jede der sogenannten Anwärterregionen verpflichtet, aus den Praxisbeispielen der Vorreiterregionen eine Auswahl zu treffen, um ein eigenes Erfolgsmodell und eigene Strategiepläne zu entwickeln.

Antwerpen (Belgien)

Mit dem Klimaplan von 2011 hat die Stadt Antwerpen beschlossen, Energie und Resourcen sparsam und nachhaltig zu verwenden. Die Region will bis 2050 CO2 -neutral werden.. Lesen Sie mehr
Foto © Studio Associato Secchi - Viganò

Aquitaine (Frankreich)

Die Region Aquitaine investiert in beträchtlichem Umfang in Darlehn für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien . Lesen Sie mehr
www.flickr.com, Foto © Bernard Blanc

Arnheim-Nimwegen (Niederlande)

Die aus 20 Kommunen bestehende Region Arnheim-Nimwegen Stadt peilt als Ziel für die Klimaneutralität das Jahr 2050 an – als Ergänzung zu den Anforderungen der EU für Niedrigstenergie- Gebäude bis 2020. Lesen Sie mehr
Foto freundlichst zur Verfügung gestellt von DNA
 

Burgas (Bulgarien)

Die Stadt Burgas hat sich verpflichtet, den in öffentlichem Besitz befindlichen Gebäudebestand umfassend energetisch zu sanieren. Diese Verpflichtung ist auch Teil des Aktionsplanes für nachhaltige Energie, den die Versammlung der Bürgermeister initiiert und entwickelt hat. Lesen Sie mehr
www.flickr.com, Fhoto © Dario Alvarez

Cesena (Italien)

Energieeinsparungen im Gebäudesektor ist ein Hauptanliegen der Verwaltung der Kommune Cesena, welche bereits 2007 über die örtliche Baugesetzgebung Regelungen eingeführt hat, um Niedrigenergiegebäude durch die Anwendung nachhaltiger Gebäudekomponenten zu fördern.
Lesen Sie mehr
Foto © Michele Buda
 

Vidzeme and Latgale (Lettland)

Die Regionen Vidzeme und Latgale forcieren den  Passivhausstandard als Grundlage für NZEB`s bei aktuellen Projekten, bieten darüber hinaus aber auch zahlreiche Informationsveranstaltungen und Trainingskurse an. Über diese Aktivitäten konnte auch die Unterstützung des Umweltministers gewonnen werden.. Lesen Sie mehr
Foto © Nils Smelteri

Carmarthenshire (Wales)

Der Rat von Carmarthenshire in Wales unternimmt neue Anstrengungen, den Energieverbrauch öffentlicher Gebäude weiter zu senken und erneuerbare Technologien einzusetzen. Damit soll nicht nur in der Region ein Zeichen gesetzt werden, sondern die laufenden Kosten jetzt und in der Zukunft leistbar bleiben. Lesen Sie mehr
Fhoto © Carmarthenshire County Council

Zagreb (Kroatien)

Zagreb war eine der ersten europäischen Hauptstädte, die sich der EU-Initiative „Konvent der Bürgermeister“ angeschlossen hat, und zeigt weiter seine Bereitschaft, die EU Klimaschutzziele nicht nur zu erreichen sondern zu übertreffen. Lesen Sie mehr
Foto © University of Zargreb

Ausstellung Passivhaus Regionen

nun online verfügbar


Gemeinsam mit der Ausstellung zum Passiv House Award (mehr Informationen weiter oben) wurde auch eine weitere frei zugängliche Ausstellung zusammengestellt. Diese stellt Beispiele aus den PassREg Regionen vor, steht nun online zum Download zur Verfügung.

Quellen

für mehr Information zu PassREg Lösungen


Von Foren zum Austausch über Open Source Wikis bis hin zu enzyklopädischem Wissen: PassREg liefert Antworten und Beispiele aus ganz Europa.
 
NEU fÜr PassREg Mitglieder

PassREg Mitglieder haben nun kostenfreien Zugang zum  iPHA Forum!
Ermuntern Sie Ihre Freunde und Kollegen, dieses Angebot zu nutzen und weltweit mit Experten in Kontakt zu treten.

Open Source Lösungen


Im Rahmen des PassREg Projektes werden erfolgreiche Strategien, Methoden und Instrumente, die von den Vorreiterregionen Tirol, Hannover und Brüssel genutzt wurden, gesammelt und über ein Open Source Wiki, genannt Solutions Open Source (SOS), Interessensgruppen in allen Regionen in ganz Europa zugänglich gemacht. Auf dieser Plattform kann jeder Links zu interessanten Lösungen (oder die Lösungen selbst) einstellen.

Für folgende Themen sind bereits interessante Informationen vorhanden

Überprüfen Sie den SOS and ergänzen Sie Ihre Erfahrungen! Alle Kategorien anschauen

Passipedia

Die Passivhaus-Resource

Passipedia ist die Wissensdatenbank über energieeffizientes Bauen und Passivhaus Standard und umfasst neben den Höhepunkten aus zwei Jahrzehnten Forschung in diesem Fachgebiet auch herausragende Beispiele und andere hilfreiche Informationen. Die Datenbank wird von der Internationalen +Passive House Association (iPHA) verwaltet, jeder Artikel wird vor Veröffentlichung auf seine Richtigkeit geprüft. iPHA Mitglieder erhalten vollen Zugang zu Basisinformationen und weiterführendem Wissen, viele Artikel sind aber auch frei zugänglich.
Eine vom Passivhaus Institut entwickelte interaktive Landkarte gibt eine detaillierte Übersicht über Bauteile und Komponenten, die erforderlich sind, um Passivhaus und EnerPHit Standard in den jeweiligen europäischen Regionen zu erreichen. Diese Informationen zielen auf Bestandteile der Gebäudehülle ebenso wie auf Haustechnik und Erneuerbare Energien. Verweise auf gebaute Beispiele erlauben Einblick in bewährte Lösungen und bieten Kontaktinformationen zu den mit der Planung befassten Experten. Zur Karte auf Passipedia.

 
Ein 10 Punkte Plan zur Unterstützung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen auf lokaler Ebene im Gebäudebereich wurde erarbeitet und ist nun über Passipedia verfügbar. Der Plan beinhaltet Vorschläge für eine gesetzliche Verankerungen des Passivhaus Standards bei Neubauten und Sanierungen der öffentlichen Hand, öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften und Kommunen mit Grundbesitz aber auch Anregungen zu finanziellen Anreizen und Qualitätssicherungsprogrammen. Zum Artikel
Eine wachsende Zahl von Anregungen kommt aus Internationalen Projekten ähnlich wie PassREg. Zu Artikeln, die verwandt zu PassREg sind

Klimadaten sind nun zugänglich

Die Klimadaten zu sämtlichen PassREg-Leuchtturmprojekten sind nun verfügbar

Part of the climate data section of the PHPP, Example taken from Darmstadt, Germany.

Das Passivhaus Projektierungs Paket (PHPP) ist das Fundament eines  Passivhaus Entwurfes. Bei der Berechnung der Energiebilanz verwendet das Programm die lokalen Klimadaten, diese müssen zuverlässig sein. Im Rahmen von PassREg wurden neue Klimadatensätze entwickelt und für alle Standorte der Leuchtturmprojekte geprüft.

Details | Download Technischer Bericht (pdf, 2.1MB)

Topaktuell

Neue PassREg Ergebnisse

Probieren geht über Studieren

Das energetische Verhalten von Passivhäusern monitoren


Unter den über 30 Leuchtturmprojekten, die in PassREg involviert sind, werden drei Projekte einem Monitoring unterzogen, um festzustellen, ob der tatsächliche Energieverbrauch und der erreichte Komfort dem entspricht, was mit dem Passivhaus Projektierungs Paket (PHPP) berechnet und geplant war.
In Italien wird im Leaf Haus in Le Marche und im Botticelli Projekt in Sizilien ein Monitoring für eine Reihe von Faktoren einschliesslich der Innentemperatur, Innenraum-Feuchtigkeit und CO2-Werten sowie für den Gesamtstromverbrauch, der Stromproduktion durch die Photovoltaik, die Energieverbräuche für Heizung und Kühlung und die Gesamtenergieproduktion der Solarthermie durchgeführt.
Foto: Leaf House, © Loccioni Group
In Heidelberg's Bahnstadt in Deutschland, in dem der Passivhaus Standard für Gebäude verpflichtend ist wird ein sogenanntes "Minimalmonitoring" für eine große Anzahl fertiggestellter Gebäude ausgeführt. Dieses Minimalmonitoring umfasst die monatliche Erfassung des Strom- und Wärmeverbrauches. Jedes dieser Gebäude unterzog sich während der Entwurf- und Bauphase einem Qualitätssicherungsprozess, der durch die Stadt Heidelberg ausgeführt wurde.
Foto: Bahnstadt, © PHI

Ausgebildete Baustellenprofis

Kursangebot für Passivhaushandwerker vervielfältigt


In einem Klima, in dem Fast-Null-Energiegebäude die Regel werden, besteht dringender Bedarf an ausgebildeten Fachkräften und Baustellenpersonal. PassREg füllt diese Lücke: In jedem der 11 Partnerländer wurde das Trainingsmaterial für Passivhaushandwerker in die jeweilige Landessprache übersetzt und für die regionale Verwendung angepasst. Die Pilotkurse, die von lokalen Trainingsorganisationen abgehalten werden, starten nun EU-weit. Das Feedback aus den ersten Kursen wird dazu benutzt werden, das Material weiter zu entwickeln. Eine Schlüsselaufgabe besteht jetzt darin, weitere Trainingsinstitutionen an Bord zu bekommen, um noch mehr Kurse abzuhalten.
 

Akkreditierte Gebäudezertifizierer

Den Bedarf für Passivhausqualität decken


Akkreditierte Passivhaus-Gebäudezertifizierer können im Namen des Passivhausinstitutes (PHI) überall auf der Welt Passivhäuser und EnerPHit-Sanierungen gemäß dem PHI-Standard zertifizieren. Sie erfüllen eine Schlüsselrolle in der Qualitätssicherung. Aus diesem Grunde und um den wachsenden Bedarf zu decken ist es wichtig, daß die Zahl der authorisierten Zertifizierer  (derzeit etwa 30 weltweit) steigt. Bis heute hat sich jeder Zertifizierer einer strengen Ausbildung beim Passivhausinstitut unterzogen. Durch das PassREg-Projekt wurde es ermöglicht, einen Zertifiziererkurs zu entwickeln. Der erste Kurs wird wahrscheinlich im Frühjahr 2015 stattfinden.

 
Ein Passivhaus-Handwerkerkurs in Lettland. Foto © Passive House Latvija

Internationale Veranstaltungen

Ausgewählte internationale PassREg-Veranstaltungen

19. Internationale Passivhaustagung

17.—18. April 2015, Leipzig, Deutschland


Die weltweit größte Passivhaustagung wird vom Passivhausinstitut, der iPHA und anderen für das Passivhaus wichtigen Einrichtungen organisiert. Sie bringt Passivhausexperten vom gesamten Globus zusammen, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Auf der 2015er Tagung wird zum PassREg-Projektabschluß einen ganztägigen Workshop angeboten, den sie schon heute in Ihrem Kalender markieren sollten.

Die 2014er Internationale Passivhauskonferenz, die vom 25. - 26. April in Aachen/Deutschland stattfand, war mit ihren mehr als 1000 Teilnehmern, die aus etwa 50 Ländern zusammenkamen, um Energieeffizienz in Gebäuden zu diskutieren, ein großer Erfolg. Hier erfahren Sie mehr über die18te Passivhauskonferenz und finden den Konferenzbericht und die Pressemitteilung.

Internationale Tage des Passivhauses

7. - 9. November 2014, weltweit

In jedem Jahr in den letzten 10 Jahren öffnen Passivhausbewohner und -eigentümer am 2ten Wochenende im November ihre Türen für die Öffentlichkeit. Dies ist bekannt geworden als Internationale Tage des Passivhauses. Wie schon im letzten Jahr werden auch in diesem Jahr die Tage des Passivhauses durch das PassREg-Projekt EU-weit unterstützt. Viele der Leuchtturmprojekte und andere interessante Renovierungsprojekte werden teilnehmen.

Halten Sie die Augen offen für nähere Informationen auf der PassREg-Webseite  oder auf der Passivhaus-Datenbank, wo die teilnehmenden Gebäude ab September 2014 gelistet sein werden. 

Während der Internationen Tage des Passivhauses 2013 wurden weltweit Hunderte von Gebäuden geöffnet, die von Tausenden von interessierten Besuchern besichtigt wurden. Sie können mehr über die Internationalen Tage des Passivhauses lesen auf der  iPHA Webseite.


NZEB Symposium

27. November 2014, Brüssel, Belgien

Das NZEB SymposiumPassive and Beyond (= Passiv und darüberhinaus), ist eine der führenden Veranstaltungen in der Welt der Null-Energie-Gebäude und ist organisiert durch die belgische Passivhausorganisation und PassReg-Partner Passiefhuis-Platform. Nun, da die Region Brüssel eine Politik der Gebäude im Passivhausstandard hat und da die Region Flandern bald über ihre Definition des Fast-Null-Energie-Gebäudes (NZEB) entscheidet, konzentriert sich das NZEB Symposium auf das Jahr 2020 und darüber hinaus. In diesem Zusammenhang wird das PassReg-Leuchttrumprojekt Nieuwe-Zuid in Antwerpen besonders hervorgehoben und dargestellt.
Hier geht es zur  Website.

Passivhaus Messe in Brüssel

12. - 14. November 2014, Brüssel, Belgien

Bei dieser Messe stellen spezialisierte Firmen, die sich mit der richtigen Expertise und hochqualifizierten Produkten fit für Niedrigstenergiebäude gemacht haben, aus. Auch die Passive House Award Ausstellung wird gezeigt und Besucher haben die Möglichkeit Präsentationen zum Thema Passivhausbau und energieeffizientem Bauen zu sehen. Hier geht es zur Website.

EcoBuild 2014

4. - 6. März 2014, London, Vereinigtes Königreich

Ecobuild ist eine der weltweit führenden Messen für Nachhaltiges Entwerfen und Bauen, für Energie und die bebaute Umgebung, die vollständig die Produkte ausstellt, die für nachhaltiges Bauen von neuen Gebäuden, Renovierungen, für Wohn-, gewerbliche und industrielle Bauprojekte Anwendung finden. PassReg war zweimal während des 3-tägigen Konferenzprogrammes vertreten. Die Folien der Presentationen finden Sie hier.
Durch das Posten online auf der Partner Webseite von  BRE wurde die PassREg-Presentation sehr bekannt und wurde mehr als 400 mal angeschaut.

Schauen Sie das Video des Events an. | Stöbern Sie in der Fotogalerie.

Regionale Veranstaltungen

Ausgewählte regionale PassREg-Events

Passivhaus eine bewährte Basis für Niedrigstenergiegebäude

Den lokalen Akteuren aufzeigen, was möglich ist und so eine Welle auslösen

 

Bewusstseinsbildung ist einer der Schlüsselfaktoren, um die lokalen Akteure für ein Konzept wie Passivhaus ins Boot zu holen. Deshalb werden verschiedenste Informationsveranstaltungen in ganz Europa abgehalten. So wurde und wird ein Dialog initiiert zwischen Architekten, der Öffentlichkeit und regionalen Behördenvertretern. Diese Workshops dienen dazu die vorhandenen Möglichkeiten aufzuzeigen, Fragen zu beantworten und die wie auch immer geartete psychologischen Schwellen gegenüber hoch energieeffizienten Gebäuden abzubauen.
 

In Wales, organisierten die PassREg-Partner Informationsveranstaltungen mit verschiedenen Abteilungen innerhalb der regionalen Behörde in Carmarthenshire ab. Die Teilnehmer waren hauseigene Architekten und Entwerfer und kamen ebenfalls aus den Bereichen Gebäudeunterhaltung. Das Ziel war, die Teilnehmer über die leitenden Prinzipien der Niedrigstenergiegebäude, die das Passivhaus plus Erneuerbare Energien zur Grundlage haben, zu informieren und die Ausführung, den Bau und Betrieb dieser Gebäude zu veranschaulichen.
Foto © BRE
In Lettland, zogen die Aktivitäten die Aufmerksamkeit von E. Cilinskis, dem Minister für Umweltschutz auf sich, der im März 2014 das Vidzeme Leuchtturmprojekt besuchte. Dieser Besuch resultierte in einer Diskussion unter Politikern auf nationaler Ebene über die Wichtigkeit von Isolierung und Renovierung im Passivhaus Standard. Außerdem wurde ein 3-tägiger Handwerkertrainingskurs mit 26 Teilnehmern von regionalen Handwerksbetrieben an der Universität von Vidzeme abgehalten.
Ehem. Minister für Umweltschut und Regionalentwicklung, Foto © Kaspars Kursis
 
In Italien fanden ebenfalls eine Reihe von Veranstaltungen statt, die das PassREg-Konzept und die Leuchtturmprojekte vorgestellt haben. Informationsveranstaltungen wurden auf Messen organisiert, Vorträge wurden gehalten und Studienreisen wurden durchgeführt. Weitere Initiativen sind die “Sonnenschule”, bei der es um installierte Photovoltaik auf vielen regionalen Schuldächern geht, und “"Mit der richtigen Energie ...können wir Superhelden sein", was auf Bewußtseinsbildung im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbarer Energie für Schulkinder abzielt. Für Profis wird im Herbst ein Passivhaus Handwerkerkurs durch ZEPHIR gegeben.
Foto © Gabriele Borghetti
In den Niederlanden finden die Leuchtturmprojekte Anklang in regional und national verbreiteten Zeitungen, technischen Zeitschriften und sogar im Fernsehen. Eine Messe und die anschließende Diskussion zum Thema Energieneutrales Bauen zog mehr als 200 Besucher an. Weiteres Interesse konnte durch Exkursionen zu gebauten Passivhäusern in Köln (Deutschland) und Brüssel (Belgien) geweckt werden. Außerdem bietet DNA einen einzigartigen Ansatz zum Thema "Kosten sparen beim Bauen" an. Als sogenannte "scrum teams" (=kleine ideal aufeinader abgestimmte Teams) stellen diese Gruppen von Handwerkern und Architekten/Ingenieuren ein Modell für den integralen Ansatz beim Bauen dar - etwas was sicherlich wert ist, in anderen Regionen nachgeahmt zu werden.

Foto:@DNA
In Gabrovo in Bulgarien wurde ein Bauforum inklusive spezieller Trainingseinheiten organisiert, zum Teil in Zusammenarbeit mit dem  EuroPHit Projekt. Der Focus lag auf energieeffizienten Gebäuden und Renovierung. Das Forum unterstützte die Zusammenarbeit von regionalen Behörden mit Finanzinstituten. Mehr als 40 Vertreter bulgarischer Städte und Gemeinden waren anwesend.
Foto:© EnEffect
Passivhaus spielte eine besondere Rolle in der 2014er Energiewoche in Zagreb. Im Rahmen des kroatischen Symposions der Firma Caparol zum Thema "Nachhaltig Entwerfen und Bauen" und der Konferenz mit dem Titel "Investition in die Zukunft - Weltstädte teilen intelligente und nachhaltige Energielösungen"  hatten Experten die Möglichkeit, zum Passivhaus-Standard zu referieren. Unter den Experten waren der PassREg Partner proKlima und Wolfgang Feist, Gründer und Direktor des Passivhaus Institutes.Die PassReg-Ideen wurden ebenfalls in einem Event an der Universität Zagreb präsentiert, das von der kroatischen Architektenkammer organisiert wurde.
Foto © Caparol Hrvatska

Bleiben Sie gespannt auf die kommenden Informationen, Trainings und anderen Events und schauen Sie regelmäßg in den PassREg Eventkalender!

Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Publikation liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union wieder. Weder die EASME noch die Europäischen Kommission übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.
International Passive House Association (iPHA)
Passive House Institute
Rheinstraße 44 | 46
64283 Darmstadt
Germany
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