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Januar Newsletter

Liebe Interessierte!

Auch im neuen Jahr haben wir in der adi viel vor und möchten euch über unsere zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen informieren!

Viel Spaß mit diesem Newsletter, wir freuen uns, wenn ihr bei uns vorbeischaut!

Viele Grüße,
eure Autodidaktische Initiative

11. Januar: Erstes Plenum 2017

Auch im neuen Jahr treffen wir uns alle zwei Wochen zu unserem Plenum in der Adi. Das erste Plenum in 2017 findet am 11. Januar um 19 Uhr statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Vortrag: Kritische Bestandsaufnahme der Wohnungsmarktsituation

Vortrag von Dirk Feiertag am 23. Januar um 18 Uhr

Wer sich einen konkreten Einblick in die Wohnungsmarktsituation in Leipzig wünscht, für den ist dieser Vortrag genau das Richtige. Speziell die Wohnungssituation für uns Hartzer*innen und Geflüchtete steht im Fokus des berühmten Sozialrechtsanwalt Dirk Feiertag hier aus Leipzig. Institutionen wie der LWB, den städtische Behörden oder Eigentümervereinen wie z. B. dem „Haus und Grund e.V.“  einmal präzise auf die Finger zu schauen, hat sich unser Dirk zur Aufgabe gemacht. Darüber hinaus wird es um mögliche Wege der Einflussnahme gehen. Selbstverständlich wird zwar alles an konkreten Beispielen illustriert werden. Kapitalversteher*innen und Abstraktiker*innen sind dennoch herzlich willkommen geheißene Gäste. Wer also die Fruchtblase der eigenen Bedürfnisse einmal verlassen möchte, um in die hinteren Abgründe unserer Stadt zu blicken, möge herbei eilen.

3-tägiger Workshop zum Theater der Unterdrückten


Freitag, 20. Januar
 
Theorie-Input: Paulo Freire - Pädagogik der Unterdrückten

Das 1970 erschienene Hauptwerk des brasilianischen Autors und Pädagogen Paulo Freire wird & wurde weltweit gelesen und inspirierte Praktiker, wie den Theatermacher Augusto Boal zur Entwicklung des Theater der Unterdrückten. Es wird ein Einblick gegeben in Freires allgemeine Analyse von Unterdrückung und seine Theorien zur Überwindung dieser. In Bezug auf Bildung wird seine Kritik am und Alternativen zum vorherrschenden Bildungssystem vorgestellt.
 
Samstag, 21. Januar // 12 - 18 Uhr // für 6 - 8 Menschen

Praxis-Workshop: Augusto Boal - Der Regenbogen der Wünsche

Was Freire mit verinnerlichter Unterdrückung (internalized oppression) beschreibt, macht Augusto Boal mit dem Regenbogen der Wünsche produktiv. Spuren von Unterdrückung in unseren eigenen Lebensverhältnissen werden in Spielen und Übungen sichtbar gemacht. Selbstbetrachtung, Dialog und Gruppenprozess wechseln sich ab.
 
Sonntag, 22. Januar // 12 - 18 Uhr // für 6 - 8 Menschen

Praxis-Workshop (6 - 8 Menschen): Der Fotoautomat

Es geht darum mit den Methoden aus dem Theater der Unterdrückten eine fotografische Untersuchung anzustellen. Eine Alltagsgeschichte wird nach selbstgeschriebenem Skript in 4 Selbstporträts erzählt. Die selbstentwickelte Praxis knüpft an Freeze-Techniken aus dem Formtheater an.

Die Workshops können unabhängig von einander besucht werden, bitte anmelden unter: xycat@riseup.net.

Bitte mitbringen: warme Socken, bequeme Kleidung und etwas fürs gemeinsame Mittagessen.
 

Wir machen eine Vollversammlung!

Wir wollen mit euch über die ADI sprechen! In unserem letzten Newsletter im Dezember haben wir bereits darüber informiert, dass die Zukunft des Vereins der ADI und damit auch die Zukunft des Raumes derzeit etwas ungewiss ist. Im Februar wird es die nächste Mitgliederversammlung geben, auf der ein neuer Vorstand gewählt werden muss. Im Moment ist noch nicht klar, welche Personen diese Posten übernehmen können. Diese Situation der Ungewissheit birgt jedoch auch Chancen und Freiraum für neue Ideen, die wir mit euch zusammen entwickeln wollen!

Deshalb laden wir alle Nutzer*innen und Besucher*innen zu unserer Vollversammlung am 24.01. ab 19 Uhr ein. Wir freuen uns, möglichst viele von euch dort zu sehen!

Vortrag: Die Bundeswehr und der Krieg in Mali



Vortrag von Christoph Marischka der Informationsstelle Militarisierung (IMI) am 26.01.16 im Neuen Seminargebäude der Universität Leipzig (genauer Raum wird noch bekannt gegeben).

 
Im Norden Malis herrscht Krieg, der zunehmend auch auf den Süden und Nachbarstaaten ausgreift. Die Bundeswehr ist bislang mit etwa eintausend Soldaten sowohl im umkämpften Norden, als auch mit Ausbildern im Süden des Landes aktiv. Es handelt sich dabei um ihren gegenwärtig robustesten und wahrscheinlich auch gefährlichsten Einsatz weltweit, was sich u.a. daran zeigt, dass nun auch große Aufklärungsdrohnen vom Typ Heron I nach Mali verlegt wurden und der Einsatz nun u.a. um Kampfhubschrauber erweitert werden soll. Vieles spricht dafür, dass ab 2018 auch die ersten bewaffneten Drohnen der Bundeswehr dort zum Einsatz zum Einsatz kommen könnten. Denn ein Ende des Einsatzes ist nicht in Sicht und die daran beteiligten Staaten verfolgen letztlich unterschiedliche Interessen. Die Veranstaltung soll einen Überblick über den aktuellen Krieg in Mali und seine Vorgeschichte geben – bei der Bundeswehr und EU auch schon eine Rolle spielten.

Die AG Weltpolitik bekommt ein neues Gesicht!

Neustart: AG Revolution(en). Analyse – Entwicklung – Kritik.
The only continuity in life is change...

Die AG WELTPOLITIK, WELTÖKONOMIE, IMPERIALISMUS war die am längsten bestehende Lerngruppe in der ADI. Sie entstand aus dem Bedürfnis heraus sich gemeinsam einen größeren Überblick über weltpolitische und -ökonomische Fragen der jüngeren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verschaffen. Allerdings mussten wir im Dezember 2016 vom Initiator der AG Abschied nehmen, weshalb die AG zum Stillstand kam. Mit einer neuen Ausrichtung auf thematischer und organisatorischer Ebene soll es jetzt pünktlich zum frischen Jahr einen Neustart geben.

Das Thema

Bisher war das Themenspektrum sehr weit gefasst – unter große Worte passen viele Themen. Zuletzt hatte die AG begonnen sich revolutionären Entwicklungen zu widmen, wobei die starke Offenheit manchmal zu Ratlosigkeit im weiteren Vorgehen führte und an Struktur verlor. Dennoch setzte sich ein Interesse am Thema fest und der Wunsch danach, dieses weiter zu fokussieren. Ausgehend von der Frage, was als Revolution betrachtet und beschrieben werden kann, was sie kennzeichnet, welchen Blick wir auf sie werfen und welche Erkenntnisse wir aus der Betrachtung von revolutionären Entwicklungen ziehen können, wollen wir uns gezielt verschiedenen internationalen Themen annähern und diese diskutieren.

Die Organisation

Bisher gab es die AG jeden Dienstag um 19 Uhr und es wurde von Woche zu Woche beschlossen, was als nächstes besprochen und wer sich um den Input kümmern sollte. Eine Methode, die sich lange bewährte, jedoch inzwischen aus organisatorischen Gründen nicht mehr bewerkstelligt werden kann. Damit sich dennoch jeder einbringen kann und Vorbereitungen besser organisiert werden können, ändert sich für die neue AG etwas die Struktur.

Zeit: die AG findet ab sofort nicht mehr jede Woche, sondern jeden 1.,3. und 5. Dienstag im Monat statt. Die Uhrzeit verändert sich nicht – es bleibt bei 19 Uhr.

Die Vorbereitung: Die Themen und die Verteilung der Vorbereitung findet für drei bis vier Sitzungen im Voraus statt. So entsteht nicht nur die Möglichkeit für die Vorbereitenden, sich die Arbeit am Thema besser einzuteilen, sondern auch die spezifischere Auswahl aller Teilnehmenden, sich bei den verschiedenen Topics einzubringen und die Termine besser zu planen. Die jeweils für die nächsten Wochen festgelegten Themen werden auf der ADI-Seite bekannt gegeben.

Dokumentation: nach drei bis vier Sitzungen soll es die Möglichkeit geben, Zusammenhänge nochmals zu reflektieren und Erkenntnisse und Ergebnisse gemeinsam festzuhalten.
Der Neubeginn

Die ersten 6 Termine stehen fest, die ersten 3 Sitzungen sind thematisch ausgewählt und die Aufgaben verteilt worden. So soll es in der ersten Sitzung um eine Einführung in den Revolutionsbegriff gehen, wovon ausgehend in der zweiten der Begriff bezogen auf England, Frankreich und Russland diskutiert und (vielleicht) revidiert werden soll. Mit diesen Blickwinkeln im Petto soll es in der dritten Sitzung um die Frage nach „vergessenen“ Revolutionen gehen. Von diesem historisch-thematisch-methodischen Ausgangskomplex werden dann die Themen der folgenden Wochen geplant. Der Grund, wieso die Planung nicht zu weit im Voraus geschieht, ist ein Gedanke, der auch schon die AG Weltpolitik stark bestimmte: Die Möglichkeit zum Partizipieren verschiedener Interessenten und die Möglichkeiten, auch neue MitgliederInnen schnell integrieren zu können.

Hard Facts

Einführung

17.01.2017: Revolution(en)? Fragen, Modelle, Reflexion

31.1.2017: Der Revolutionsbegriff in den Fällen England, Frankreich und Russland

07.02.2017: „Vergessene Revolutionen“

Erste Sonderthemen

Die Themen sind noch offen und werden in der gemeinsamen Diskussion am 07.02.2017 festgelegt.

21.02.2017

07.03.2017

21.03.2017

Komm vorbei!

Du hast Lust, dich zum Thema einzubringen oder auch einfach nur mal zu schauen, ob du dich in der AG wohlfühlst? Du wolltest schon lange mal vorbeikommen, aber dir fehlte es an konkreten Fragestellungen? Du hörst gerade zum ersten Mal davon und würdest gern wissen, wer hier wie gemeinsam diskutiert? Dann komm zu einem der Termine vorbei und lern die neue AG kennen, wir freuen uns auf dich :)

Adresse: Autodidaktische Initiative, Georg-Schwarz-Straße 19, Leipzig

Um dich auf die Mailing-Liste eintragen zu lassen, schreib einfach an info[at]adi-leipzig.net

Kontakt


Autodidaktische Initiative e.V.
Georg-Schwarz-Straße 19
04177 Leipzig

Öffnungszeiten Di - fr von 11-17 Uhr
sowie Veranstaltungen abends


www.adi-leipzig.net

info@adi-leipzig.net
+4915756355331

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