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Ein Festival des Dialogs für Frauen im Frauenbildungshaus Zülpich - zwischen Köln, Bonn und Aachen.
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Herbst-Dialoge: Lust auf mein Leben

Die Herbst-Dialoge sind ein Festival des Dialogs
- in diesem Jahr für Frauen bis 35 Jahren

Was passiert im Übergang zwischen Schule, Studium und Beruf. Welche Themen beschäftigen uns? Was treibt an? Und was entspannt?

Circa 20 Teilnehmerinnen verbringen das Wochenende im Frauenbildungshaus Zülpich mit großartigem Input vieler Referentinnen, mit Party und Philosophie. Am Freitag und Sonntag sind wir in der großen Gruppe zusammen. Am Samstag laufen jeweils zwei Workshops parallel. In den Pausen kannst Du Dich austauschen, spazieren gehen, mit dem Rad unterwegs sein oder skaten. Unser Küchenteam versorgt Euch liebevoll mit köstlichem Essen und Tee oder Kaffee. Komm nach Zülpich und hab eine tolle Zeit, genieß die Atmosphäre und das Programm. Jede wird etwas von diesem Event mitnehmen können.

Freitag ab 19 Uhr
Auftakt: Feminismus. Was? Wie? Wozu?
Samstag 10-13 Uhr
Workshop 1: Alles Körper oder was?
Workshop 2: Wie will ich arbeiten?
Samstag 15-18 Uhr
Workshop 3: Antisexismus- Workshop
Workshop 4: Was bleibt von meiner Weiblichkeit im männerdominierten Beruf?
Samstag ab 20 Uhr
Party mit Lily Havoc, Sans Gene & DJane Steffi
Sonntag 10-13 Uhr
Abschluss: Yes I can't

 
Der Auftakt: Feministischer Salon
"Feminismus - Was? Wie? Wozu?"

Podiumsteilnehmerinnen: Jinan Dib, Katrin Wagner und Naoual Moussaoui 

Naoual erzählt uns vom Mädchentreff MABUKA, Leverkusen. Katrin engagiert sich im Bündnis Frauenkampftag, Berlin. Sie schildert wie Bündnisarbeit mit unterschiedlichen feministischen Initiativen gelingen kann. Jinans Thema ist Feminismus & Social Media sowie die Vernetzung feministischer Aktivist*innen im Internet. 

Workshop 1: "Alles Körper oder was?" Umgang mit Magerwahn, Diäten, Ess-Störungen. Ein spielerischer Dialog

Antje Winterscheidt, Dipl.-Sozialarbeiterin, Psychodramaleiterin und Antonia Morgado, Dipl.-Pädagogin, Kinder- und Jugendtherapeutin, Psychodramaleiterin

Beziehungen untereinander sind wesentlich für unser Leben: Wie erlebe ich die Anderen? Wie reagieren sie auf mich und welches Verhalten wähle ich in unterschiedlichen Situationen? Habe ich überhaupt eine Wahl? Das Psychodrama sagt dazu „Ja!“

Wir handeln! Wir brechen Rollen'konserven' auf und erproben neue Verhaltensweisen. Wir sagen: es ist doch ein tolles Ziel Dich autonom zu fühlen, eigensinnig zu sein und unabhängig von den gängigen Schönheitsidealen.  

Workshop 2: Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten? 

Anne Storcks, Systemische Coach, Kursleiterin, Moderatorin

Stell Dir vor anlässlich Deines 67. Geburtstag halten verschiedene Menschen aus Deinem Lebensumfeld eine Rede über Dich. Was wünschst Du Dir, was Deine beste Freundin, Dein*e Partner*in, Dein Kind, Deine Chefin, ein Kollege oder...über Dich und Dein (Arbeits-) Leben erzählen?

Der Workshop bietet Dir Impulse und Raum hinzuschauen, was Dir in Deinem Leben wichtig ist. In Reflexion und Austausch kannst Du daraus persönliche Schlüsse für Deinen beruflichen Weg ziehen, damit Arbeit ein Teil Deines Lebens ist und wird, auf den Du Lust hast.
 

Workshop 3: "Ich bin nicht überempfindlich!" 
Antidiskriminierung mit dem Schwerpunkt Antisexismus

Steffi Finn Roth und Anne Grunwald, freie Bildner_innen im Antidiskriminierungsbereich in Lüneburg und Berlin
 
Wir setzen uns mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinander und mit den daraus resultierenden Diskriminierungsformen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kategorie Geschlecht: Sexismus und Heteronormativität werden kritisch beleuchtet. Und uns ist der Zusammenhang mit anderen Unterdrückungsformen, z.B. Rassismus, sehr wichtig.

Wir docken an Eure persönlichen Erfahrungen und Verortungen an. Der Bezug zum Alltag und der Austausch darüber sind ganz zentral. Und wir stellen eine Verbindung zwischen der individuellen und der strukturellen Ebene von Diskriminierung her.

 

Workshop 4: Welche Spuren hinterlässt der männerdominierte Beruf in meiner Weiblichkeit?

Cordula Clausen, Selbstsicherheitstrainerin, Dozentin für Gewaltprävention
 
Die männerdominierte Arbeitskultur gibt immer noch den Ton an. Wir Frauen stehen oft unsicher da, unschlüssig, wie wir unsere weibliche Note einbringen können. „Den Mann zu stehen“ oder „weibliche Waffen“ einzusetzen sind Versuche, diese Ohnmacht zu überwinden.

Wir gehen auf Spurensuche: Wie können wir die innere weibliche und männliche Seite integrieren, um wahrhaftiger zu leben? Wenn ich weder etwas von mir weglasse noch drauf setze, komme ich bei mir SELBST an. Dieses Selbstbewusstsein ermutigt im besten Sinne machtvoll zu re-(agieren).

Abschluss: "YES I CAN'T"
Philosophische Strategien zum Überleben in der Leistungsgesellschaft

Offen für alle Frauen!

Alice Lagaay, Dr. phil, wiss. Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Bremen,
Kultur- und Sprachphilosophie, Philosophie der Aktion und des Prozesses, ‚Negative' Performanz und Medientheorie
 
Gibt es einen Raum innerhalb der heutigen „Leistungsgesellschaft“ für ein Bild des Menschen, das nicht primär auf dessen Fähigkeit und Produktivität hin orientiert ist? In einer Welt geprägt von Aktion, Intervention, Erfolg, Rede und Lärm beschreiben, Scheitern, Brachliegen, Nichttun, Schweigen, Stille, Geheimnis und Indifferenz die Konturen einer Philosophie des ‚Seinlassens’ – als simultanes Unterlassen und bewusstes In-Ruhe-Lassen. Im Workshop werden wir durch theoretische Landschaften und spielerische (Nicht-)Übungen geführt, um einmal die Subversion der ‚negativen’ Performanz hemmungslos auszukosten.
Hier ist das Leitmotiv: Ich KANN NICHT.

Fotos: Julia Schindler, Inge Pirron, Hiltrud Enders, Dörte Köstlin-Thompson, Heidemarie Schwarz
Illustration: Pinar Bektöre

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2.-4. Oktober 15
Freitagabend bis Sonntagnachmittag
Kosten: 120€ inkl. Unterkunft & Verpflegung
Einige ermäßigte Plätze auf Anfrage


>hier geht's zur Anmeldung 
 

Zum Vortrag von Alice Lagaay am Sonntag sind Frauen jeden Alters willkommen.
Kosten 30€ incl. Mittagessen

>Anmeldung für Sonntagmorgen 
 
LOTTA - wer oder was ist das?

Das ist unser Angebot für Frauen bis ca. 30 Jahren. Ein neuer Name und viele Gesichter. Uns freut, dass LOTTA dem Gegenüber JA's entlockt. 

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Party mit Lily Havoc, Sans Gene & DJ Steffi
Samstag ab 20 Uhr

Lily Havoc stehen für eine eigenwillige Mischung aus Metal- und Punk: Rhythmisch, aggressiv und melodisch, Gesang und Geschrei zu feministischen und anderen lebenswichtigen Themen.
 
Sans Gene ist die neue Kölner RIOT GRRRL-band aus dem Hause Blockshot, Velochrome, Francis Brady und Deleometer. ID: angry new wave punk a la Fehlfarben, Sleater Kinney stampfend, wütend, ehrlich. mit ihrer energetischen Liveshow rechnet Frontfrau Rike ab.

DJane Steffi legt coole Sounds und heiße Rhythmen auf 

Bist Du nicht am ganzen Wochenende dabei, so kannst Du trotzdem zur Party kommen. Eine Übernachtung ist nur leider nicht möglich, wenn das Haus voll ist. Eintritt gegen Spende. 
 
Mehr LOTTA-Seminare


Was geht ab? Eigene Interessen und Grenzen durchsetzen

Do 10.9. - So 13.9.15
Cordula Clausen

Wenn ich wüsste, was ich wirklich will. Visionsarbeit und Selbstcoaching

Do 17.12. - So 20.12.15 
und Fr 8.4. - So 10.4.16  
Maria Schüller

 

Mut ist eine Entscheidung. Lebe Liebe Arbeit
Fr 29.1. - So 31.1.16  
Peggy Hoffmann

 

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Prälat-Franken-Straße 22
53909 Zülpich

02252 - 6577
info@frauenbildungshaus-zuelpich.de 

 

Seit 35 Jahren bilden sich jährlich etwa 1.200 Frauen aus ganz Deutschland bei uns fort. Wir inspirieren Dich bei Deiner persönlichen, beruflichen und kreativen Entwicklung und wecken Lust am Lernen in einer von Wertschätzung geprägten Lernatmosphäre. Neben beruflichen und politischen Themen nehmen Gesundheit, Kunst, Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung einen festen Platz ein. 

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