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Nr. 11 | 29.01.2016
Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Sehr geehrte Damen und Herren

Sie erhalten heute die elfte Ausgabe des Newsletters des Bundesamtes für Landwirtschaft « das BLW informiert ». Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Subsidiarität von Direktzahlungen

Die Bundesverfassung verlangt, dass die Massnahmen der Schweizer Agrarpolitik subsidiären Charakter haben. Ist aber ein subsidiärer Einsatz von finanziellen Mitteln auch dann zielführend, wenn nicht erwartet werden kann, dass die Branche ein Interesse daran hat, das Ziel von sich aus zu erreichen? Ja, denn die Subsidiarität von staatlichen Massnahmen ist eine Grundvoraussetzung für einen effizienten Einsatz von knappen staatlichen Mitteln.

» Mehr dazu lesen Sie hier.

Landwirtschaftliches Verordnungspaket 2016

Im Verordnungspaket 2016 werden Entwürfe zu Verordnungsänderungen zusammengefasst und zur Diskussion gestellt. Es werden unter anderem weitere Änderungen zur administrativen Vereinfachung und Entlastung vorgeschlagen. Das vorliegende Verordnungspaket soll voraussichtlich im September 2016 vom Bundesrat beschlossen werden. Die Anhörung dauert bis zum 15. April 2016.
 
» Liste der Verordnungen

WTO-Ministerkonferenz in Nairobi vom
15. bis 19. Dezember 2015

An der 10. ordentlichen WTO-Ministerkonferenz in Nairobi vom 15. bis 19. Dezember 2015 haben sich die WTO-Mitglieder erneut auf die Verabschiedung eines Pakets einigen können. Neben dem wichtigen Abkommen zur Informations-technologiegütern ist die Schweiz auch vom Beschluss zur Abschaffung von Exportsubventionen betroffen.
 
» Ganzer Artikel
 

Landwirtschaftsprodukte: Umsätze im Detailhandel bleiben stabil

Der mit den wichtigsten Landwirtschaftsprodukten erwirtschaftete Umsatz (inkl. Importware) ist im Schweizer Detailhandel von November 2014 bis Oktober 2015 im Vergleich zum Vorjahr praktisch gleich geblieben (-0,3 %). Wobei die Verkaufsmenge leicht zugenommen hat (+0,9 %) und die Preise leicht gesunken sind.

» Ganzer Artikel

Foto: Pixabay
 

Ein blütenreiches Jahr 2016 mit Blühstreifen

Im letzten Jahr wurden in der Schweiz erstmals Blühstreifen für Bestäuber und andere Nützlinge als Biodiversitäts-förderflächen mit Direkt-zahlungen unterstützt. Blühstreifen für Bestäuber versorgen Honig- und Wildbienen in den blütenarmen Sommermonaten, der sogenannten Trachtlücke, mit Pollen und Nektar. Die im Jahr 2015 offiziellen Saatmischungen «SHL Plus» und «Bestäuber Frühling» sind auch im Jahr 2016 beitragsberechtigt.
 
» Ganzer Artikel
» Agridea-Merkblatt «Blühstreifen für Bestäuber und andere Nützlinge»
» Zusammensetzung der direktzahlungsberechtigten Saatmischungen

Bildlegende: Blühstreifen der Saatmischung «Bestäuber Frühling», Mitte Juli 2015
Bildquelle: Agroscope

 

Neue Anwendungsvorschriften für 88 Pflanzenschutzmittel

Mit der gezielten Überprüfung von in der Schweiz bewilligten Pflanzenschutzmitteln wird den Risiken, die sich aus jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen ergeben, Rechnung getragen. Die Anwendungsvorschriften, die in der Bewilligung festgehalten sind, werden so aufgrund von neuen Forschungsdaten aktualisiert. Ist das Risiko zu gross, wird die Bewilligung zurückgezogen. Damit trägt dieses Programm dazu bei, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zum Schutz der Kulturen vor Krankheiten und Schädlingen sicherer zu machen.
Im vergangenen Jahr wurden 88 Pflanzenschutzmittel überprüft. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie allgemeine Informationen zu diesem Überprüfungsprogramm und eine Übersicht über die neuen Anwendungsvorschriften.

» Mehr Informationen

Foto: T. Imhof
 

Jugendliche setzen sich für nachhaltigere Ernährungssysteme ein
 

MyFood30 war ein Projekt des Schweizer FAO-Kommission
(CNS-FAO) mit der Unter-stützung des BLW und DEZA und wurde von Foodways Consulting GmbH umgesetzt. Damit sollte überprüft werden, welche Unterstützung junge Leute brauchen, um einen Beitrag zum Erreichen der Ernährungssystem-bezogenen Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zu leisten. Die Resultate einer Online-Umfrage wurden bei zwei Events von jungen Leuten und Entscheidungsträgern analysiert. Ergebnisse zeigten, dass eine überwiegende Mehrheit der Jugendlichen überzeugt ist, einen Beitrag leisten zu können. Es gibt aber noch Hindernisse, die ihrem tatkräftigen Handeln im Weg stehen.

» Mehr Informationen

Foto: ©FAO/Pier Paolo Cito
 
Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser
 
Das Thema Ernährungssicherheit wird in den kommenden Monaten im Zentrum der agrarpolitischen Diskussionen stehen. Ende Februar wird über die Volksinitiative „Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln“ abgestimmt. Die Initiative für Ernährungssicherheit des Schweizer Bauernverbandes steht vor der Beratung im Parlament. Bei den Diskussionen geht es immer auch um die Frage, welche Landwirtschaft wir in der Schweiz wollen. Eine erste Antwort darauf wird der Bundesrat in seiner Botschaft zu den Zahlungsrahmen 18-21 geben, die zurzeit in Vernehmlassung ist. Daneben gilt es, die geltenden agrarpolitischen Massnahmen zu optimieren. Der Bericht zu den administrativen Vereinfachungen sowie das Verordnungspaket im Sommer 2016 werden Möglichkeiten aufzeigen und vorschlagen.
 
Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreiches und spannendes Jahr. Danke für Ihre Treue und Rückmeldungen.

Direktor Bernard Lehmann

Aktuell

Wollen Sie mehr zur Ernährungssicherheit wissen? Mehr über dieses aktuelle Thema erfahren Sie in unseren detaillierten Faktenblättern.

» Faktenblätter
 

Bundespräsident Schneider-Ammann eröffnet eine Tagung zur Ernährungssicherheit am 15. Februar in Zollikofen

Bevölkerungswachstum, Klimawandel, natürliche und menschenverursachte Katastrophen - durch diese globalen Herausforderungen gewinnt das Thema Ernährungssicherheit zunehmend an Bedeutung. Was genau ist Ernährungs-sicherheit? Wie steht es damit in der Schweiz? Wie gehen wir damit um in Bezug auf Spannungsfelder wie Produktion versus Ökologie sowie Inlandproduktion versus Handel? Welche Rolle spielt die Schweiz im inter-nationalen Kontext? Nebst der Präsentation von Fakten und Erkenntnissen zum Thema durch internationale und schweizerische Fachleute wird in interaktiven Gesprächsrunden diskutiert. Das Eröffnungsreferat hält Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Die zweisprachige Veranstaltung findet am 15. Februar 2016 an der HAFL in Zollikofen BE statt.

» Anmeldung beim Veranstalter Agridea
 

Offene Stellen im BLW

Sind Sie auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung? Das Bundesamt für Landwirtschaft bietet vielfältige und interessante Einsatzmöglichkeiten an.

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