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Eröffnung | Ritualfreiheit | Türen öffnen



Infobrief 5 | 2016

Eröffnung - Feiern Sie mit!

Programm: Bauernschläue, Buffet und Begegnung

Bauernschläue ist eine Mischung aus Bodenhaftung, Humor und Lebensgeschick - guter Dünger für unsere Arbeit. Wir haben Matthias Stührwohl als Hauptattraktion unseres Einweihungsfestes eingeladen. Der literarische Bio-Bauer aus Stolpe erzählt uns Geschichten aus dem wahren Leben, deren ländliche Logik manche Psychologie in Frage stellt. Daneben wird kaum Platz für gut gemeinte Grußworte bleiben, wohl aber für ein leckeres Buffet und Begegnungen. So wollen wir zusammen den Neustart feiern.

Start:
18:30Uhr im Saal der Apostelkirchengemeinde
Eckernförder Str. 63 in 24116 Kiel

Anschließend Klönschnack und neugierige Blicke nebenan in der Beratungsstelle.

Feiern Sie mit!

Wir bitten um Anmeldung bis zum 16.01.2017 und eine Spende von 10 Euro zur Deckung der Kosten. Wir freuen uns darauf, mit vielen Freunden und Interessierten zu feiern, zurück und nach vorn zu schauen!

Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch auf unserer Website und in diesem Flyer (PDF).

Sie können den vollständigen Infobrief auch als PDF-Datei herunterladen:
Infobrief hier herunterladen! (PDF/103kb)

Wir öffnen Türen - mit Ihrer Hilfe



Helfen Sie mit!
Es ist geschafft: Im November sind wir endlich umgezogen und beraten ab sofort in den neuen Räumen in der Eckernförder Str. 61 in 24116 Kiel. Wir merken, wie gut dieser Schritt der Arbeit tut. Team und Ratsuchende haben mehr Raum für Konzentration und kürzere Wege zueinander. Das Entgegenkommen der Apostelkirchengemeinde ist ein Geschenk, für das wir ebenso dankbar sind wie die treue Gastfreundschaft, die wir in der Wilhelminenstraße genossen haben, wo die Anfänge unserer Arbeit liegen.

Damit wir diese neue Qualität dauerhaft erhalten können, brauchen wir Hilfe in Form dauerhafter Unterstützung. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, sich in den Kreis unserer Freundinnen und Freunde zu stellen, haben wir eine Seite gestaltet, die unser Vorhaben beschreibt und verschiedene Spendenpakete vorschlägt, die jeweils mit einem Dankeschön garniert sind. Wir haben sogar einen kleinen Film gedreht - was zwar nicht der Kernkompetenz der Hauptdarsteller entspricht, aber wir wollten zeigen, dass Ihre Hilfe uns wichtig ist!

www.türen-auf.de

Bitte schauen Sie sich diese Seite an und öffnen Sie mit uns eine Tür! Für viele Ratsuchende, die keinen kostendeckenden Beitrag aufbringen können, bedeutet Ihre Hilfe einen entscheidenden Unterschied. Wo sie sonst keinen Raum in der Herberge finden, kein offenes Ohr und keinen ruhigen Ort für ihre Sorgen und seelischen Fragen, gibt es bei uns genau das.

Wir möchten diese Tür gern offenhalten. Mit Ihrer Hilfe.

Ritualfreiheit

Rituale machen Sinn. Nicht zufällig haben sie sich an den Schnittstellen des Lebens, an den großen Übergängen herausgebildet: Geburt, Erwachsenwerden, Familie gründen, Sterben – diese Zeiten sind mit Ritualen belegt, es gibt feste Formen, Abläufe und Worte, die alle kennen, die nicht neu erfunden werden müssen. Das befreit von Unsicherheit, verbindet Menschen und erhält die Handlungsfreiheit. Freiheit durch Rituale, Ritualfreiheit.

Auch im Kleinen bilden sich feste Formen heraus, wo Situationen unsicher machen können: Begrüßungen und Verabschiedungen sind formelhaft, damit der Beginn und das Ende einer Begegnung für alle markiert sind und sie möglichst friedlich verläuft. Kinder haben einen Sinn für die Wirksamkeit von Ritualen, etwa wenn es um die Bettzeremonie geht. Eine Versicherung für den Übergang vom Tag in die Nacht.

Aber es gibt auch ein Zuviel, eine Ritualinflation, gerade dort, wo es um Feste und Familien geht. Viele Menschen fühlen sich eingezwängt in die Erwartungen des immer Gleichen und die steigenden Ansprüche, die oft nur ein hilfloser Versuch sind, die Langeweile zu überdecken: wir machen es genau wie immer, nur besser. Es kann sehr entspannend und heilsam sein, den Sinn alltäglicher oder alljährlicher Rituale zu überprüfen und sich die Freiheit zu gönnen, Abläufe zu ändern, sich auf das Wesentliche eines Rituals zu konzentrieren oder es auch ganz wegzulassen.

Rituale sind für die Menschen gemacht, nicht die Menschen für die Rituale. Es gibt auch die Freiheit im oder vom Ritual. Ritualfreiheit.

Lars Mandelkow

Alle Jahre wieder

Wieder einmal hat ein neues Kirchenjahr begonnen und mit ihm die Advents- und Weihnachtszeit voller Festtage und Rituale. Diese Tage wollen besonders bedacht und gefeiert werden. Alle Jahre wieder. Weihnachten ist dabei vielleicht noch nicht in aller Munde, aber Christstollen, Spekulatius und Zimtsterne stehen schon seit langem in den Geschäften zum Verkauf. Weihnachtstücke und Oratorien werden unermüdlich geprobt und die Karten dafür gibt es längst im Vorverkauf.

Je dunkler die Tage werden, desto näher rückt das „Fest der Feste“. Aber wieso feiern wir Heilig Abend eigentlich am 24. Dezember? Gibt es doch keine historische Quelle, die das Datum belegt. Vielmehr besagen Texte aus den ersten drei vorchristlichen Jahrhunderten, dass Jesu Geburt im Frühjahr gewesen sein mag.
Erst ab dem vierten Jahrhundert festigte sich der Brauch, das Weihnachtsfest im Dezember zu feiern. Viele Bräuche und Rituale kamen dazu. Heute erwarten wir diese volle Zeit der vorweihnachtlichen Sensationen mit einer bunten Mischung aus Vorfreude und Erschöpfung. Der ein oder andere wünscht sich ein „etwas weniger“ an adventlichem Ritualtrubel und ein „etwas mehr“ an Zeit für Ruhe und Besinnung. Immer öfter werden Weihnachtsfeiern in den Januar verlegt, weil im Dezember ja schon alles voll ist. Oder man bestellt die Geschenke zur Stressminimierung dieses Mal bei amazon. Dabei ist dieser Trubel doch nur das Beiwerk des Eigentlichen. Er drückt aus, dass ein Festtag bevorsteht, der seinesgleichen sucht. Jesus ist als Mensch und Sohn Gottes zugleich in diese Welt gekommen. Das ist so unbegreiflich und herausragend, dass es jedes Jahr wieder mit Sorgfalt und viel Aufwand bedacht werden will.
Jesus selbst, in ärmlichen und unbedeutenden Umständen geboren, zeigt sich unscheinbar und unaufgeregt. Aber die Kraft, die damals von ihm ausging und heute noch ausgeht, überstrahlt alles an Schmuck und Glanz, was diese Welt zu bieten hat. Es ist seine innere Verbundenheit zu Gott, mit der er andere Menschen berührt und Gottes Licht und wärmende Liebe in diese Welt bringt.

Diese Innerlichkeit, die Freude und Gewissheit über seine Liebe zu allen Menschen sind das eigentliche Geschenk. Zu Weihnachten und an jedem anderen Tag im Jahr auch.

Daniela Lang

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