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Ausgabe März 2021

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert engagiert sich NETU, das Netzwerk Europäisch-Türkischer Unternehmen, für die Verbesserung der Erwerbs- und Bildungssituation unserer Gesellschaft. Mit seinem weitreichenden Netzwerk an Experten, Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartnern übernimmt NETU als sozioökonomischer Akteur eine Schlüsselrolle an wichtigen, gesamtgesellschaftlichen Schnittstellen und fungiert als Kompetenzzentrum, insbesondere der migrantischen Ökonomie.
Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und den erleichterten Bestimmungen in der Gesetzgebung haben wir unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Umlaufverfahren abgehalten. 
Wie Sie wissen, haben wir seit Beginn der Krise eine umfangreiche, bilinguale Informationsplattform für Unternehmen errichtet, sowie eine NETU App als digitale Wirtschaftsplattform zur Verfügung gestellt. 

Beratungs-, Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Unternehmen, Gründungswillige, Angestellte und Arbeitssuchende bilden ebenfalls seit jeher einen wesentlichen Bereich unserer Verbandsaktivitäten. Durch die Zertifizierung als Bildungsträger konnten wir diesen Bereich noch weiter professionalisieren. Die NETU AKADEMIE ist nun mit wichtigen Maßnahmen und Projekten ein noch professionelleres Kompetenzzentrum für die migrantische Wirtschaft.
In Zuversicht, dass Sie alle diese herausfordernden Zeiten wirtschaftlich und insbesondere gesundheitlich mit ihren Familien und Nächsten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.
Ihr Veli Karakaya

NACHRICHTEN

Die NETU App: Ihr alltäglicher, digitaler Begleiter

Die NETU App steht Ihnen ab sofort im Google Playstore und im Apple Appstore zum Download zur Verfügung.

Download-Links

Apple: https://apps.apple.com/de/app/netu-e-v/id1512498363#?platform=iphone
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=netu.de.app

Eine einfache Anleitung zum Gebrauch der App finden Sie unter:
https://www.ne-tu.de/component/k2/item/286-netu-app-kurzanleitung.html

Optimismus im Arbeitsmarkt

Das Arbeitsmarktbarometer des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung stieg im März erneut und erreichte 101,7 Punkte. Der Frühindikator, mit dem die Arbeitsmarktentwicklung der kommenden drei Monate abgebildet wird, liegt damit bei einem Wert über 100 – was eine insgesamt positive Entwicklung anzeigt.
Zuletzt zeigte das Arbeitsmarktbarometer im Februar 2020 einen solch günstigen Wert – vor Beginn der Coronakrise. »Am Arbeitsmarkt stehen die Zeichen auf Erholung«, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen.  
Sowohl bei der Beschäftigungsentwicklung als auch der Arbeitslosigkeit zeigten sich positive Signale. Allerdings sei die Verlängerung der Shutdowns erst beschlossen worden, nachdem die Befragung bereits beendet worden war. Dieser Effekt sei also nicht mehr in die Auswertungen eingeflossen, sagte Weber.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/arbeitsmarkt-stimmung-hellt-sich-auf-a-eac277e0-b92e-4f19-b312-6edfc92e1c71

Weniger Leiharbeitskräfte

Die Zahl der Leiharbeitskräfte ist im vergangenen Jahr angesichts der Corona-Pandemie drastisch zurückgegangen. Wie die »Rheinische Post« unter Berufung auf das Bundesarbeitsministerium berichtete, ging die Zahl um fast 130.000 gegenüber dem Vorjahr auf gut 700.000 Beschäftigte zurück. Im Vergleich zum Jahr 2016 betrug der Rückgang demnach sogar 32 Prozent. Die Antwort des Ministeriums erfolgte auf eine Anfrage der Linksfraktion.  
In der Coronakrise hätten Leiharbeiter und -arbeiterinnen »als Erste ihren Job verloren«, sagte die Linkenpolitikerin Susanne Ferschl. Leiharbeit sei »schlecht bezahlt, unsicher und belastet die Gesundheit stärker als reguläre Beschäftigung«.  
Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, arbeiteten zuletzt knapp zwei Drittel der Leiharbeitnehmer in Vollzeit im Niedriglohnsektor. Demnach erhielten knapp 62 Prozent aller Vollzeit-Leiharbeitskräfte weniger als 60 Prozent des sogenannten Medianlohns aller sozialversicherungspflichtig in Vollzeit Beschäftigten. Der lag Ende Dezember 2019 bei 2267 Euro brutto im Monat.  

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-krise-zahl-der-leiharbeitskraefte-sinkt-2020-drastisch-a-9a5ad432-f8f6-4ac8-af13-4cdfc7edec55

Studie: Unterschiede in den Arbeitszeiten von Frauen und Männern

Viele Menschen arbeiten mehr, als sie eigentlich wollen – und diejenigen, die gern mehr arbeiten würden, können es häufig nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie zur gewünschten Arbeitszeit, die das Münchener Ifo-Institut im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat.  
Unter denen, die gern länger arbeiten würden, sind mehr Frauen als Männer. So sei der Anteil der Unterbeschäftigten bei Frauen mit 17 Prozent fast doppelt so hoch wie bei Männern – von denen nur neun Prozent weniger arbeiten als gewünscht. Es gebe durchaus Potenzial zur Angleichung der Arbeitszeiten zwischen den Geschlechtern, heißt es in der Studie. »Wenn sich Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren ließen, würden viele Frauen auch mehr arbeiten«, sagt Mitautor Andreas Peichl, Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. Und das wäre »angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland sinnvoll«.  
»Unterschiedliche Arbeitszeiten sind einer der Hauptgründe für die unterschiedlichen Erwerbseinkommen von Männern und Frauen«, sagte Stiftungsvorstand Dräger. »Unsere Analysen zeigen: Das Potenzial für die Angleichung von Arbeitszeiten ist da. Und es ist auch gesellschaftlich geboten.«   

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitszeit-bertelsmann-studie-haelt-angleichung-von-frauen-und-maennern-fuer-moeglich-a-fe2a18fc-4c2b-486d-b74b-e4be22c384f7

Eurostaaten: Wirtschaftliche Investition stärken

Trotz wachsender Staatsverschuldung wollen Deutschland und die übrigen Länder der Eurozone der Wirtschaft weiter viel Geld bereitstellen, um die Schäden durch die Coronapandemie zu begrenzen. Erst wenn die Erholung läuft, soll die Verschuldung schrittweise wieder eingedämmt werden.  
»Wir dürfen nicht gegen die Krise ansparen«, sagte auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). 
Für Deutschland versprach Scholz: »Wir werden weiter mit aller Kraft dagegenhalten und Beschäftigte und Unternehmen unterstützen, solange es die pandemische und die wirtschaftliche Lage erfordert.« Wichtig sei nun, in Zukunftstechnologien zu investieren: etwa erneuerbare Energien, klimafreundliche Mobilität und schnelles Internet.
Die in Europa vereinbarten Coronahilfen im Umfang von 750 Milliarden Euro bezeichnete Scholz als historische Chance. 
Das europäische Paket mit Wiederaufbauhilfen war bereits im Sommer 2020 verabredet worden. Derzeit arbeiten Deutschland und die übrigen EU-Staaten an Plänen, wohin das Geld fließen soll. 
Die 19 EU-Staaten mit der Gemeinschaftswährung Euro pumpten 2020 Finanzhilfen im Umfang von acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts in ihre Wirtschaft. Hinzu kamen Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität – beispielsweise abgesicherte Unternehmenskredite – im Umfang von 19 Prozent der Wirtschaftsleistung.
Finanziert wurde dies zum Großteil über neue Schulden. Dafür wurden die Schulden- und Defizitregeln des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts ausgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/coronakrise-euro-staaten-wollen-weiter-geld-in-die-wirtschaft-pumpen-a-250b2a31-35bd-4515-be41-18211fbad3b6

Wirtschaft Aktuell

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

  1 EUR = 9,7032 TRY      31/03/2021
 
  1 EUR = 1,1742 USD     31/03/2021

DAX 30 Chart / 3 Monate
Quelle: Finanzen.net: DAX 30 Chart - 3 Monate. 
https://www.finanzen.net/index/dax (abgerufen am 31.03.2021).
Internationale Börsen Indizes

Grafik des Monats

Laut einer aktuellen Grafik von Statista ist der Softwarekonzern SAP mit einem Wert von rund 51 Milliarden US-Dollar die wertvollste Marke Deutschlands. An zweiter Stelle steht laut KantarsBrandz-Markenranking die Deutsche Telekom mit etwa 45 Milliarden US-Dollar. Gefolgt von den Automobilherstellern Mercedes-Benz (22,1 Mrd. US-Dollar) und BMW (21,9 Mrd. US-Dollar). Beide Automobilkonzerne verlieren gegenüber 2019 an Wert. Größter Gewinner unter den Top 50 Marken ist Adidas – das Modeunternehmen hat seinen Wert innerhalb eines Jahres um rund 25 Prozent steigern können und belegt mit 17,1 Milliarden US-Dollar den fünften Platz.
Die deutschen Marken zeigen sich in der Pandemie widerstandsfähig.

Quelle: 
Statista - Bocksch René, SAP ist Deutschlands wertvollste Marke, 12.03.2021, 
https://de.statista.com/infografik/16868/top-10-der-deutschen-marken-nach-markenwert/

„Die Findenden sind die Suchenden."

Cartoon des Monats

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