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Ausgabe Dezember 2020

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters. 
Geprägt von der Covid-19 Pandemie und seinen Folgen haben wir alle ein außergewöhnliches Jahr mit wirtschaftlichen, sozialen und insbesondere gesundheitlichen Herausforderungen hinter uns gelassen. Es wird uns und kommenden Generationen stets in Erinnerung bleiben, als ein Jahr, in dem wir alle besondere Geduld, Stärke und Solidarität aufbringen mussten. Ich möchte unserer Bundesregierung und allen Menschen einen aufrichtigen Dank aussprechen, die alles in ihrer Macht stehende getan haben, um die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie für unsere Gesellschaft zu mildern. In allen Lebensbereichen mussten einschneidende Maßnahmen umgesetzt werden, die uns alle zweifellos belastet haben. Die Pandemie hat unsere Gesellschaft und unsere Solidarität wahrlich auf die Probe gestellt und uns allen noch einmal gezeigt, dass wir gemeinsam eine Gesellschaft sind. Wir haben erfahren, dass bestimmte Gruppen, wie im Gesundheitssektor oder dem Handel, mehr Wertschätzung für Ihre Leistungen erhalten müssen. Wir haben erfahren, dass ältere Mitmenschen oder Familien, die in Armut leben, mehr Zuwendung und Rücksicht benötigen. Wir haben erfahren, dass wir alle zusammenhalten müssen, um die Folgen der Pandemie und der sozialen Ungleichheit unserer Gesellschaft abmildern zu können. Und auch jetzt zum Jahreswechsel und zu den Feiertagen befinden wir uns wieder in einem "Lock down", der an unseren Kräften zehrt. Ich bin jedoch überzeugt, dass es die richtigen Entscheidungen sind, um uns allen eine rasche Rückkehr zur "Normalität" zu ermöglichen. Im Hinblick auf die Entwicklungen der Impfmöglichkeiten hoffen wir, dass wir die Pandemie bald hinter uns lassen können. 
Als Wirtschaftsverband haben wir die weitreichenden Investitions- und Unterstützungsmaßnahmen des Bundes und der Länder für Unternehmen begrüßt, für die die "Schwarze Null Politik" verlassen werden musste. Aus eigenen empirischen Erhebungen wissen wir, dass zahlreiche Gewerbe somit vor der Insolvenz gerettet wurden. Auch NETU hat mit diversen Maßnahmen und Projekten seine Mitglieder, Jungunternehmer, Kooperationspartner und unsere Volkswirtschaft im Gesamten unterstützt. So haben wir viele Vereinsaktivitäten digitalisiert, umfassende, bilinguale Beratungs- und Unterstützungsprogramme ins Leben gerufen, eine digitale Wirtschaftsplattform als App entwickelt oder Online Seminare durchgeführt.
In Zuversicht, dass wir alle diese Zeiten wirtschaftlich und insbesondere gesundheitlich mit unseren Familien und Nächsten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre, besinnliche Weihnachten, frohe Festtage und weiterhin viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr.

Ihr Veli Karakaya

NACHRICHTEN

Die NETU App: Ihr alltäglicher, digitaler Begleiter

Die NETU App steht Ihnen ab sofort im Google Playstore und im Apple Appstore zum Download zur Verfügung.

Download-Links

Apple: https://apps.apple.com/de/app/netu-e-v/id1512498363#?platform=iphone
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=netu.de.app

Eine einfache Anleitung zum Gebrauch der App finden Sie unter:
https://www.ne-tu.de/component/k2/item/286-netu-app-kurzanleitung.html

Studie: Hohes Qualifikationsniveau in Berlin

Beim Bildungs- und Ausbildungsniveau in Deutschland bestehen laut einer neuen Studie erhebliche regionale Unterschiede. Nirgends sei der Anteil der Hochqualifizierten so hoch wie in Berlin, ermittelte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW).  
Dagegen weist Bremen den höchsten Anteil von Menschen ohne Abitur oder eine Berufsausbildung auf. Die unterschiedlichen Qualifikationsstrukturen hätten große Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Regionen, heißt es in der Untersuchung.
In Berlin hatten demnach 2019 rund 43 Prozent der 25- bis 64-Jährigen ein Studium absolviert oder besaßen einen Meisterbrief. Ähnlich hoch sei der Anteil der Hochqualifizierten mit 40,5 Prozent in Oberbayern. Auf dem dritten Rang folge Hamburg mit 37,1 Prozent.  
In Bremen hat laut der Studie fast jeder Fünfte (19,7 Prozent) im Alter von 25 bis 64 Jahren keinen Schulabschluss der Sekundarstufe II oder eine Berufsausbildung.
Das IW rechnet damit, dass sich die regionalen Unterschiede beim Qualifikationsniveau in den nächsten Jahren noch verstärken könnten. So machten in den Regionen um die großen Metropolen besonders viele junge Menschen Abitur und würden voraussichtlich auch häufig eine akademische Ausbildung durchlaufen. Auch dürften diese Regionen in den nächsten Jahren durch Zuwanderung weiterhin in größerem Maße Hochqualifizierte gewinnen.  
 
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bildungsniveau-berlin-hat-die-meisten-hochqualifizierten-a-a9263cfd-0e4c-4802-a431-4fbcff2f70a7

Industrie: Produktion steigt stark 

Die Auftragsbücher der deutschen Industrie sind auch dank der stärkeren Nachfrage aus China praller gefüllt als vor Beginn der Coronakrise. Der Auftragsbestand wuchs im Oktober um 1,5 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Dabei nahmen die offenen Aufträge aus dem Inland um 1,8 Prozent zu, die aus dem Ausland um 1,2 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen in Deutschland, ist der Bestand inzwischen saison- und kalenderbereinigt um 2,3 Prozent höher.  
Auch seit dem Ende des ersten Lockdowns haben sich die Industrieaufträge kräftig erholt. Da die Produktion deutlich langsamer anlief, erhöhten sich die Auftragsbestände. Deren Reichweite legte im Oktober leicht zu auf 6,5 Monate. Diese Zahl gibt an, wie lange die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Bestellungen theoretisch produzieren müssten, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten. 
 
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/industrie-konjunktur-in-der-corona-pandemie-auftragsbestand-hoeher-als-vor-krisenbeginn-a-b94bf710-80e5-4677-9fe0-97205f732351

Abgabefrist für Steuererklärungen wird verlängert
Die Große Koalition hat sich auf eine Fristverlängerung für die Abgabe der Jahressteuererklärung für 2019 geeinigt. Die Abgabe soll bis zum 31. August 2021 möglich sein.
Hintergrund ist, dass Steuerberater in der Coronakrise im Rahmen der sogenannten Überbrückungshilfen zusätzlich eingespannt sind. Denn der Antrag auf die Hilfen für von der Pandemie betroffene Unternehmen muss in den meisten Fällen über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen.  
»Die Steuerberaterinnen und Steuerberater leisten in der Coronakrise einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass die staatliche Hilfe bei den Corona-geschädigten Unternehmen und Selbstständigen ankommt«, erklärten Tillmann und Binding. »Dabei sollen sie nicht in die Situation kommen, zwischen Corona-Hilfsanträgen einerseits und der fristgerechten Abgabe von Steuererklärungen andererseits entscheiden zu müssen.«  
Deshalb schlagen die Koalitionsfraktionen vor, im nächsten Steuergesetz die Verlängerung der Abgabefristen für Jahressteuererklärungen des Veranlagungszeitraums 2019 zu verlängern. 
 
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/grosse-koalition-abgabefrist-fuer-steuererklaerung-2019-soll-bis-august-verlaengert-werden-a-0da07fd1-4341-496c-90e9-c161f57ffdb8
Angst vor der Selbstständigkeit

Berufliche Selbstständigkeit scheint einer Studie zufolge für zahlreiche Erwerbstätige in der Coronakrise unattraktiv: 38 Prozent der Angestellten, die vor der Pandemie Pläne für eine Selbstständigkeit hatten, verfolgen diese nicht weiter, wie der Versicherungskonzern HDI mitteilte. Demnach erwartet knapp die Hälfte aller Angestellten, dass es nach der Krise in Deutschland weniger Selbstständige als zuvor geben wird. 
Die Angaben basieren auf der diesjährigen »Berufe-Studie« von HDI, für die der Konzern gut 3600 Berufstätige in Deutschland repräsentativ befragen ließ. Etwa jeder sechste Selbstständige gab dabei laut HDI an, dass er bei passender Gelegenheit »jetzt lieber in ein Angestelltenverhältnis wechseln möchte, wenn ich die Gelegenheit hätte«.  
»Wenn viele Menschen nun Angst vor der Selbstständigkeit haben, ist das eine ernste Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands«, sagte der Vorsitzende der HDI Lebensversicherung, Patrick Dahmen. Deutschland sei besonders nach der Coronakrise auf wirtschaftliche Impulse in Form von Unternehmensgründungen angewiesen.
»Die Politik und die Gesellschaft müssen schon jetzt Anreize dafür schaffen, Selbstständigkeit zu fördern«, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. »Sei es durch den Abbau bürokratischer Hürden, Förderung oder eine höhere Wertschätzung von Unternehmertum in Deutschland.«

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/38-prozent-potenzieller-gruender-geben-ihre-plaene-auf-a-cd65c881-d360-464e-a9a5-7b843d17204e

Wirtschaft Aktuell

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

  1 EUR = 9,3444 TRY      18/12/2020
 
  1 EUR = 1,2238 USD     18/12/2020

DAX 30 Chart / 3 Monate
Quelle: Finanzen.net: DAX 30 Chart - 3 Monate. https://www.finanzen.net/index/dax 
            (abgerufen am 18.12.2020).
Internationale Börsen Indizes

Grafik des Monats

Quelle: Suhr Frauke, Beruf & Karriere - In diesen Berufen gibt es die meisten freien Jobs, 02.12.2020, 
https://de.statista.com/infografik/23668/in-diesen-berufen-gibt-es-die-meisten-freien-jobs/ (abgerufen am 17.12.2020).

„In der Krise beweist sich der Charakter."

Helmut Schmidt

Cartoon des Monats

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