Soziales Engagement im Fokus

Sehr geehrte Damen und Herren,

soziale Netzwerke, soziale Beziehungen und Einrichtungen einer Gemeinde zählen zu den zentralen Bereichen des örtlichen Lebens. Sie tragen ganz wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Ob als freiwillige BegleiterIn für pflegende Angehörige, als RedakteurIn für ein Stadtteilmagazin oder als Engagierter in einem örtlichen Verein: Das freiwillige Engagement von Jung und Alt spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle. In dieser Ausgabe des Newsletters stellen wir Ihnen u.a. Projekte, Initiativen und Menschen vor, die deutlich machen, wie wichtig die Schlagworte Ehrenamt und BürgerInnenbeteiligung in der Gemeindeentwicklung sind.

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Aktuelles

Exkursion: Dorf wird Wirt

Jede dritte Gemeinde in Bayern hat keine eigene Schankwirtschaft mehr. Vielerorts wollen sich die Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht mit dem Verlust ihrer Gaststätte abfinden. Ob als Genossenschaft oder als Aktiengesellschaft – sie nehmen den Zapfhahn selbst in die Hand. So auch in Asten (Tittmoning) und in Übersee am Chiemsee. Eine Exkursion der Gemeindeentwicklung Salzburg am Freitag, 29. Mai 2015 führt Interessierte in das Wirtshaus D’Feldwies und in die DorfWirtschaft Asten.

Anmeldung bei Anita Moser. Weitere Informationen im Programm.

Bienenerlebnisweg in Seeham eröffnet

Im Rahmen des diesjährigen Blütenfestes wurde in der Gemeinde Seeham der „Seehamer Bienenerlebnisweg“ eröffnet. Auf dem Rundweg durch den Ort wird vielfältiges Wissen rund um die „fleißigen Bienen“ erlebbar gemacht: Ein Infopavillon und ein Schaubienenhaus wurden errichtet, Pflanzflächen angelegt und Nisthilfen für Wildbienen und Hummeln gebaut. Und auf interessanten Infotafeln kann man während des Spaziergangs mehr über das Leben der Honigbienen, Wildbienen und Hummeln erfahren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mattsee: Jung und Alt am Küchentisch

Kochbücher gibt es viele, in Mattsee wird derzeit an einem Kochbuch der besonderen Art gearbeitet. Jung und Alt – die Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule (Fachgruppe Dienstleistung und Tourismus) sowie Seniorinnen und Senioren aus Mattsee – stehen regelmäßig gemeinsam in der Küche, um zu kochen. Mehr

Freiwillige BegleiterInnen für pflegende Angehörige ausgebildet

Insgesamt 14 freiwillige TeilnehmerInnen aus den Flachgauer Gemeinden Bürmoos, St. Georgen, Lamprechtshausen, Hof, Henndorf und Koppl haben die Ausbildung zu MiA-BegleiterInnen der Caritas erfolgreich absolviert. Damit stehen den sechs Gemeinden ab sofort kompetente AnsprechpartnerInnen für pflegende Angehörige zur Verfügung.  Mehr

Weitere Informationen bei der Projektleiterin Mag. Anita Hofmann, Caritasverband der Erzdiözese Salzburg, Tel.: 0662-84 93 73-367, Mail: anita.hofmann@caritas-salzburg.at
Foto: Caritas Salzburg
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Wissenswertes für Ihre Gemeinde

Gemeinde als Heimat für alle: Wie Zuzug gelingt

Wie kann Zuzug gelingen? Diese Frage wird angesichts der aktuellen Herausforderungen in vielen Gemeinden des Landes gestellt. Die Gemeindeentwicklung Salzburg hat gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds, dem Land Salzburg und der Erzdiözese Salzburg ein umfangreiches Angebot erstellt, das einen wertvollen Beitrag für gelingenden Zuzug leisten kann. Die Palette reicht von Vorträgen über Workshops bis zu Exkursionen und einem Kabarett.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Videobericht des Landes-Medienzentrums

2. Seniorenmesse in St. Michael im Lungau

Die Generationenfrage steht in St. Michael im Lungau im Mittelpunkt zahlreicher Aktivitäten. Eine davon ist die Seniorenmesse, die heuer zum zweiten Mal stattfinden wird. Vom 19. bis 20. Juni 2015 sollen in der örtlichen Festhalle unter dem Motto „Mitten im Leben“ jene Aspekte thematisiert werden, die ein Altwerden in gewohnter Umgebung ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Workshops im Rahmen der MethodenAkademie

Die MethodenAkademie wird von der Robert-Jungk-Bibliothek in Kooperation mit der Gemeindeentwicklung Salzburg und dem Salzburger Bildungswerk durchgeführt. Ziel ist das Kennenlernen und Erproben unterschiedlicher Wege des Arbeitens mit Gruppen. „Geübt“ wird an aktuellen gesellschaftlichen Themen, die aus der Gruppe kommen. Unter dem Titel "Fishbowl, Worldcafe, Open Space u.a.m." geht es am 22. Mai 2015 um innovative Diskussionsformate. In den nächsten Workshops stehen die Methodik "Freies Theater" und Grundlagen der Moderation im Mittelpunkt.

Die Veranstaltungstermine und weitere Informationen finden Sie hier.
Foto: JBZ
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Grenzüberschreitendes Netzwerk für innovative Tourismusangebote

Vier Regionen – ein Ziel: Unter dieser Devise arbeiten Regionen aus Österreich und Italien beim Projekt „SCORE“ seit eineinhalb Jahren eng zusammen. Die Gemeindeentwicklung Salzburg ist gemeinsam mit 7 Pongauer Gemeinden eine davon.
Regionale Institutionen, Tourismus-, Wirtschafts- und landwirtschaftliche Einrichtungen, Museen, Schulen sowie touristische Experten aus dem Salzburger Pongau, aus Kärnten, dem Veneto und Friaul-Julisch-Venetien beteiligen sich am EU-Projekt „SCORE – SustainableCOmpetitiveREsorts“. Das Ziel: Durch verschiedene Aktivitäten werden innovative Modelle für die Verbesserung und Erweiterung des touristischen Angebotes und ein grenzüberschreitendes Netzwerk entwickelt. Mehr
 

Neue Förderrichtlinien für Agenda 21

Die Lokale Agenda 21 bietet allen Salzburgerinnen und Salzburgern die Möglichkeit, die Zukunft ihrer Region selber aktiv zu gestalten. Gemeinden oder Einzelinitiativen entwerfen partnerschaftlich mit der Politik ihre Vision von einem lebenswerten Salzburg — für sich und für zukünftige Generationen. Wie sich Regionen in Zeiten der Globalisierung stärken können und wie das Umweltressort diese Zukunftsarbeit der Gemeinden mit der Agenda 21 unterstützt und stärkt, wurde vor kurzem im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Die wichtigsten Aussagen erfahren Sie hier.

Weitere Infos: www.salzburg-nachhaltig.at
Im Bild (v.li.) Dr. Markus Graggaber (Abteilung Natur- und Umweltschutz), Kristina Sommerauer und Anja Brucker (Regionalmanagement für Umwelt und Nachhaltigkeit), LH-Stv. Dr. Astrid Rössler und Bgm. Thomas Ließ aus Hof.

European Umbrella March: Gemeinden setzen ein Zeichen

Derzeit suchen in Europa und Österreich so viele Menschen Zuflucht wie schon seit vielen Jahren nicht. Österreichs Gemeinden können beim European Umbrella March am 20. Juni 2015 ein Zeichen der Solidarität setzen und zum Beispiel eine Veranstaltung organisieren, um so auf die vielen Menschen, die sich für die Flüchtlinge in der Gemeinde engagieren, aufmerksam zu machen. Unterstützung gibt‘s bei der Asylkoordination Österreich.

Weitere Infos finden Sie hier.

Internetplattform „GofairSalzburg“

Die Europäische Kommission hat 2015 zum Europäischen Jahr für Entwicklung ausgerufen, um für mehr Anstrengungen zur Überwindung von Hunger und Armut in der Welt zu sensibilisieren. Auch Salzburg leistet seinen Beitrag. Auf Anregung von Landesrätin Mag. Martina Berthold hat der Entwicklungspolitische Beirat der Salzburger Landesregierung die Internetplattform „GofairSalzburg“ geschaffen. Mit dieser soll sichtbar gemacht werden, was es in Salzburg an Aktivitäten und Projekten im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Bewusstseinsbildung für eine faire Welt gibt. Initiativen, Schulen, Gemeinden und Unternehmen sind aufgerufen, Projekte und Veranstaltungen über ein Online-Formular zu melden.

Weitere Informationen unter http://gofairsalzburg.com
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Stadtteil des Monats: Parsch

Ein Stadtteil auf der Suche nach Identität

Ob Grenzenlos kochen, Stadtteilradio oder ein öffentlicher Bücherschrank: Die Fülle an Projekten im Salzburger Stadtteil Parsch ist groß. Eines davon ist das Parscher Journal, das heuer zum vierten Mal erscheint. Ende April wurde das Magazin von und für ParscherInnen im Borromäum präsentiert. Mehr
Menschen in der Gemeindeentwicklung
„Man muss sich das Leben so gestalten, dass man zufrieden ist“: Werner Höck, seit 2009 Obmann des Sozialen Hilfsdienstes in Seeham, findet diese Zufriedenheit zu einem nicht unwesentlichen Teil in seinem ehrenamtlichen Engagement. Dieses reicht vom Theaterverein über den Pfarrgemeinderat bis zu sozialen Initiativen. Vor allem die sozialen Projekte sind ihm ein großes Anliegen: „Mir ist es wichtig, dass ältere, kranke und hilfsbedürftige Menschen so lange wie möglich in der ihnen vertrauten Umgebung leben können“. Mit Leidenschaft setzt er sich für den sozialen Zusammenhalt und ein besseres Miteinander im Ort ein, auch – oder gerade – wenn dafür Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Er ist in den verschiedensten Arbeitskreisen und Projekten – zum Beispiel „Altern in guter Gesellschaft“, MiA-Begleitung von pflegenden Angehörigen engagiert – tätig: „Rund 20 Stunden pro Woche wende ich für diese sozialen Anliegen ehrenamtlich auf“, zieht Werner Höck Bilanz.

Werner Höck ist Obmann des Sozialen Hilfsdienstes in Seeham. Er engagiert sich unter anderem beim Projekt „Altern in guter Gesellschaft“ der Gemeindeentwicklung Salzburg.

Die Gemeindeentwicklung in den Medien
Aktuelle Informationen rund um die Projekte der Gemeindeentwicklung finden Sie auch in den regelmäßigen Medieninformationen.
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