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Feiern + Zwingli + Ferien 
Newsletter der Katholischen Kirche im Kanton Zürich
Grüss Gott Zürich
12.07.2019
Kerstin Lenz, Informationsbeauftragte Synodalrat
Liebe Leserin, lieber Leser
Ein trubeliges Wochenende liegt hinter uns: Das ZüriFäscht lockte 2,5 Mio. Menschen an den See und in die Stadt. Viele kamen zur Bühne und Beiz der katholischen Kirche, bestaunten die mit Engeln bedruckte Blachen-Kirche, genossen von der Lounge neben dem Kirchturm die Aussicht und ein feines Znacht, oder tanzten zur Musik der Gruppen und Bands auf der Bühne. Auch die Zürcher Wallfahrt nach Einsiedeln – organisiert vom Seelsorgerat – lockte viele Menschen trotz unbeständigem Wetter vor die Tür. Dafür steht der Sommer – zum sich treffen, austauschen, fröhlich sein und auch feiern.
Auch die Maturandinnen und Maturanden der Freien Katholischen Schulen an der Sumatrastrasse feierten den bestanden Abschluss – wir gratulieren und wünschen einen gelungen Start ins „echte“ Leben! Wer Kinder im Schulalter hat, kennt diesen Endspurt vor den Ferien: die letzten Prüfungen, die noch das Zünglein an der Waage sein können, stehen an, Kuchen für Abschiedsfeste wollen gebacken werden, Planungsmails für das kommende Halbjahr warten auf Bearbeiten und vieles mehr. Wie sieht Ihre Agenda aus?  
Für diese habe ich gleich noch eine Empfehlung zum Eintragen: Am Freitag, den 23. August, ist das erste „Zwingli-Gsprööch“ an der Wasserkirche. Dies als Auftakt für die Aktion „Zwinglistadt 2019“: 500 Jahre nach der Reformation stehen an verschiedenen Plätzen in Zürich 15 Zwingli-Figuren – jede davon individuell gestaltet.
Die Zwingli-Figuren im Lager. Foto: Samuel Schalch/Tagesanzeiger
Die gesamte Aktion wird ökumenisch getragen von der reformierten, katholischen und christkatholischen Kirche. Warum die katholische Kirche dabei ist? „Uns Katholiken im reformierten Zürich geht Zwingli etwas an, er ist Teil unserer bewegten Geschichte. 500 Jahre später schaffen wir es wieder, gemeinsam unterwegs zu sein“, sagt Franziska Driessen-Reding zum Zwingli-Engagement.
Übrigens: am ersten „Zwingli-Gsprööch“ debattieren Abt Urban Federer, der christkatholische Bischof Harald Rein, Pfarrer Christoph Sigrist und Franziska Driessen unter der Moderation von Thomas Ribi (NZZ) zu ökumenischen Aufbrüchen und Perspektiven in Stadt und Kanton. Inspirierend - versprochen!
Bei uns standen diese Woche die letzten Amtshandlungen an: Am Montag konstituierte sich der Synodalrat mit drei neu gewählten Mitglieder und verteilte die Ressorts wie Ökumene oder Soziales auf die Rätinnen und Räte.

Das Leben hat auch im Sommer Schattenseiten: Verschiedene Medien berichteten bereits über Konflikte in der Pfarrei Regensdorf. Nun hat der Synodalrat offiziell die Aufsichtskommission ersucht, die erhobenen Vorwürfe abzuklären.

Wer das Wochenende trotz freundlichem Wetter mit Schmökern am Bildschirm verbringen möchte, dem sei die ganz persönliche Würdigung von Priester Markus Weber des kürzlich verstorbenen Künstlers Max Rüedi ans Herz gelegt. So sympathisch, bescheiden der Mensch – so in der Einfachheit überzeugende Kunst!
Bild: @northcountrylittles
Hoppla! Trauen Sie auch Ihren Augen kaum? Eine Bilderbuch-Familie am verdreckten Strand. Mit solchen Bildern treten gerade verschieden Influencer in den Sozialen Medien auf. Mein erster Gedanke: coole Aktion mit einem interessanten Bruch, um auf die Umweltproblematik aufmerksam zu machen – mitten im Juli, in dem weltweit bereits zum „Plastic Free July“ aufgerufen wurde.
Die Schattenseite der aufrüttelnden Bilder: Diese sind bezahlte Werbung, eingekauft von einem Wasserfilter-Hersteller, der mit diesen Bildern in den USA Fuss fassen will. Ein Bericht von watson.ch dazu geht darauf gar nicht ein. Unterm Strich alles irgendwie schräg.
Genug gedacht, gelesen und gearbeitet! Hiermit läuten wir offiziell unsere Sommerpause ein. Kein „Grüss Gott Zürich“ in den nächsten Wochen, jetzt ist Zeit für Abschalten und Auftanken.
Ich wünsche Ihnen allen eine herrliche Sommerzeit – auf Balkonien, im Garten, in den Bergen, an der See oder wo auch immer es Sie hintreibt.

Herzlich Kerstin Lenz  

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