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Wechselhafte Bedingungen in den Qualifikationswettfahrten der Formula 18 Weltmeisterschaft vor Kiel

Routiniers und Favoriten setzten sich vor Beginn der Finalrennen von den Lokalmatadoren ab

Die Kombination aus Erfahrung und Talent scheint beim Team von Mitch und Ruben Booth aus Spanien der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Nach 6 Qualifikationswettfahrten konnte sich das Vater-Sohn Gespann, punktgleich mit dem holländischen Weltmeisterteam aus 2014 (Larsen/West), an die Spitze der Gesamtwertung setzen und zeigt damit deutliche Ambitionen, nach dem 3. Platz bei der WM 2013 auch vor Kiel wieder auf das Podium segeln zu wollen. Dabei wird es sich einer starken Konkurrenz erwehren müssen, denn mit Oscar Zeekant und Karel Begemann aus Holland, Taylor Reiss und Matthew Whitehead aus USA und Glenn Ashby und Brett Goodall aus Australien lauern namenhafte Teams, die allesamt in den letzten Jahren Podiumsplätze bei F18 Weltmeisterschaften belegten. Hier wird sich in den nächsten beiden Tagen zeigen, wer sich die wenigsten Ausrutscher erlaubt und in der Lage ist, Disqualifikationen zu vermeiden, die in den letzten Tagen durch Frühstarts bei einigen Teams deutlich zu Buche schlugen. Die größte Konstanz in den 6 Wettfahrten der Qualifikationsserie zeigte bisher das Team Reiss/Whitehead aus den USA, deren schlechtestes Ergebnis ein 6. Platz in der heutigen Wettfahrt war und somit aus ihrer Gesamtwertung gestrichen werden konnte. Dennoch sind die beiden zurzeit auf dem 3. Gesamtplatz, da das Familienduo Booth als schlechtestes Ergebnis einen 15. Platz streichen konnte und die zweitplatzierten Larsen/West ihre 84 Punkte streichen konnte, die sie bei den heutigen Leichtwindbedingungen durch einen Frühstart auf ihrem Konto verbuchten.
Mitch Booth mit seinem 15 jährigen Sohn Ruben
Foto: Jasper van Staveren
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„Die trickreichen Bedingungen und die Ambitionen der Teilnehmer waren heute auch für uns als Wettfahrtleitung eine echte Herausforderung“, so Stephan Uden, Wettfahrtleiter auf einer der beiden Regattabahnen, der sich gezwungen sah, die Teilnehmer mit verschärften Maßnahmen zu starten. Diese Startbedingungen sorgen dafür, dass Teilnehmer, die zu früh über die Startlinie gefahren sind, konsequent rausgeworfen werden und im Ergebnis die volle Punktzahl auf ihr Konto bekommen. „Wir haben 12 Führstarter disqualifiziert und die Wettfahrtleitung auf der zweiten Bahn unter dieser Maßnahme fast ein Viertel des Starterfeldes mit voller Punktzahl versehen“, so Uden weiter, der deutlich macht, dass die Wettfahrtleiter dieses Instrument zwar ungerne anwenden, es aber im Sinne der Fairness für alle Teilnehmer mitunter als unabdingbar erachten. 
Die Wettfahrtleitung sortiert Frühstarter aus.
Foto: Jasper van Staveren
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Der leichte Wind zwischen 5 und 9 Knoten ließ zum Abschluss der Qualifikationsserie das deutsche Team Helge und Christian Sach triumphieren, die mit einem ersten Platz in ihrer Gruppe auf Platz 8 in der Gesamtwertung rutschten und somit als bestes deutsches Team in die Finalrennen einziehen. Dabei sind ihnen die ebenfalls deutschen Teams Finn Heeg und Merle Baars aus Flensburg sowie Jörg Gosche und Hannes Pegel aus Bremen mit nur wenigen Punkten Abstand auf den Plätzen 9 und 10 auf den Fersen. Als einziges Mixed-Team unter den Top 20 zeigen dabei Heeg/Baars anschaulich, wie vielfältig die Klasse ist und unterstreichen dies mit einem zweiten Platz in einem der gestrigen Rennen. Dabei hat ihnen sicher auch die Erfahrung aus der olympischen Katamaranklasse Nacra 17 geholfen, in der sie 2014 die internationale Deutsche Meisterschaft gewinnen konnten.
Ab Morgen werden die Teilnehmer in eine Gold- und Silberflotte unterteilt, in der sie dann die Finalrennen bis zum Samstag bestreiten werden. Wer sich dabei in der Goldflotte unter den besten 84 Teams behaupten kann, wird auch davon abhängen, wer mit dem vorausgesagten östlichen Winden und den daraus entstehenden Wellen in den nächsten Tagen am besten zurechtkommt. 
Die Sach Brüder gewinnen souverän das letzte Rennen der Qualifikationsserie
Foto: Jasper van Staveren
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Informationen und Ergebnisse unter
 
http://f18worlds.kyc.de und direkt auf Manage2Sail
 
 
Ergebnisse:
 
1. Mitch BOOTH / Ruben BOOTH 5.0 (15.0) 1.0 1.0 2.0 4.0 13.0
 
2. Gunnar LARSEN / Ferdinand van WEST 2.0 3.0 2.0 1.0 5.0 (84.0) 13.0
 
3. Oscar ZEEKANT / Karel BEGEMANN 3.0 (6.0) 6.0 4.0 1.0 5.0 19.0
 
4. Taylor REISS / Matthew WHITEHEAD 5.0 5.0 1.0 5.0 3.0 (6.0) 19.0
 
5. Glenn ASHBY / Brett GOODALL 3.0 6.0 5.0 6.0 1.0 (15.0) 21.0
 
6. Jorden VEENMAN / Frank de WAARD 6.0 1.0 3.0 9.0 4.0 (11.0) 23.0
 
7. Michael EASTON / Tripp BURD 1.0 21.0 8.0 2.0 (23.0) 1.0 33.0
 
8. Helge SACH / Christian SACH (Zarnekau) 2.0 4.0 8.0 (84.0) 24.0 1.0 39.0
 
9. Finn HEEG / Merle BAARS (24118) (85.0) 8.0 7.0 3.0 18.0 5.0 41.0
 
10. Jörg GOSCHE / Hannes PEGEL (Bremen) 15.0 7.0 3.0 2.0 (28.0) 19.0 46.0

Ansprechpartner:

Andreas Knauss
Mobil: 0176/55908922
Andreas.Knauss@pointofsailing.de
 
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