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Email-Newsletter 1 / 2016


Liebe Leserinnen und Leser,

mit unserem ersten Newsletter 2016 verbinden wir gerne gute Wünsche für das bestehende Jahr, in dem wir Sie weiterhin über Neues aus der Kindertagespflege regelmäßig informieren wollen.
Haben Sie Anregungen dazu? Dann schreiben Sie uns unter info@hktb.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und verbleiben

mit herzlichen Grüßen aus Maintal
Ihr Team des Hessischen KinderTagespflegeBüros

Nur noch wenige Tage!

Waren Sie auch am 11. September 2015 in Hanau und haben gemeinsam mit uns das 20-jährige Bestehen des Hessischen KinderTagespflegeBüros gefeiert? Dann sind Sie sicher gespannt auf die Dokumentation des Jubiläums. Auch wenn Sie nicht an der Veranstaltung teilgenommen haben, lohnt sich ein Blick in die Broschüre. Mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren aus dem Feld haben wir nicht nur auf vergangene und aktuelle Themen der Kindertagespflege geblickt, sondern auch zukünftige Herausforderungen umfangreich diskutiert.
Bald ist das druckfrische Band auch auf unserer Webseite zu finden!   

Veranstaltungskalender 2016

 
Auch in diesem Jahr haben wir ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für Fachkräfte aus der Vermittlung, Beratung und Qualifizierung der Kindertagespflege in Hessen zusammengestellt. Ferner richten sich einige unserer Angebote wieder an Tagesmütter und Tagesväter. Die Fortbildungen haben als Schwerpunkt das Thema Kompetenzorientierung, passend zum neuen Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege. Im Fokus 2016 sind außerdem Kollegiale Beratung und Supervision. Neben bewährten Themen, wie Recht und Steuern, greifen wir auch Aktuelles auf. Zwei besondere Termine sind hierbei die Regionaltagungen im Juli und Oktober dieses Jahres mit dem Titel „Kinder  aus Flüchtlingsfamilien und der BEP – Chancen und Herausforderungen für die Kindertagespflege“. Diese  Tagungen richten sich sowohl an Fachberaterinnen und Fachberater als auch an Tagespflegepersonen.
 
Gerne können Sie sich unseren Veranstaltungskalender unter www.hktb.de herunterladen oder bestellen. Natürlich informieren wir über künftige Termine weiterhin in diesem Newsletter.
Wir freuen uns auf Sie bei unseren nächsten Fortbildungen
Eingewöhnungsflyer HKTB

Neue Module zum HBEP – mehrtägig, individuell, jetzt buchbar!


Das Land Hessen hat im vergangenen Jahr die Neukonzeption der Fortbildungsmodule zum Bildungs- und Erziehungsplan in Auftrag gegeben. Nun stehen 14 neue Module für Tandems, Teams und für alle in der Kindertagespflege Tätigen zur Verfügung.
 
Informationen zur Konzeption, zu Inhalten und Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Webseite.
Eingewöhnungsflyer HKTB

Onlineportal Frühe Chancen – neues Design, neue Inhalte


www.fruehe-chancen.de – das Informationsportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Themen zur frühkindlichen Bildung und Kindertagesbetreuung in Deutschland wurde umfangreich umgestaltet und bietet viele neue Inhalte. Nutzer/innenfreundlich gegliedert in die Bereiche Ausbau, Qualität, Themen und Service informiert es beispielsweise über Zahlen und Quoten zur Kinderbetreuung, über die aktuellen Bundesprogramme, über die Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften sowie über die Themen „sprachliche Bildung“ und „Integration“. Im Servicebereich stehen unter anderem interessante Publikationen zum Download oder unterschiedliche Verlinkungen zu themenverwandten Seiten zur Verfügung.

Betreuungsräume sicher gestalten – Checkliste hilft dabei


Räumlichkeiten in der Kindertagespflege müssen notwendige Sicherheits- und Hygieneaspekte erfüllen und dabei Gelegenheiten für Entdeckungen und für Bewegungsvielfalt bieten, damit Tageskinder in einer sicheren Umgebung spielen, springen, laufen, klettern, sich ausruhen und entwickeln können.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. hat mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Onlineangebot zur Erstellung von Sicherheits-Checklisten entwickelt. Fachberaterinnen und Fachberater können auf der Webseite der BAG alle für sie relevanten Sicherheitshinweise für Wohnraumbegehungen von Kindertagespflegepersonen individuell bündeln und zusammen mit ihrem Logo sowie einem Begleittext eine PDF-Checkliste herstellen. Neben umfangreichen sicherheitstechnischen und hygienespezifischen Aspekten bietet das Programm auch aus pädagogischer Sicht wichtige Hinweise.

FortbildnerInnen-Pool – Service für Fortbildungsverantwortliche in der Kindertagespflege


Die Qualifizierungsinhalte der Fort- und Weiterbildung von Tagespflegepersonen sind vielfältig. Mit unserem FortbildnerInnen-Pool wollen wir Fachdienste auf der Suche nach Referentinnen und Referenten mit Erfahrung in der Qualifizierung von Tagesmüttern und -vätern unterstützen. Für die Themenbereiche „Pädagogik“, „Recht & Steuern“ und „Gesundheit“ stellen sich dort Fortbildnerinnen und Fortbildner mit ihren beruflichen Erfahrungen, inhaltlichen Schwerpunkten, ihren Bezügen zur Kindertagespflege und ihrem Kursangebot vor. Bei Interesse können die Qualifizierungsverantwortlichen über die persönlichen Daten direkten Kontakt aufnehmen.

Kennen Sie weitere geeignete Referentinnen und Referenten aus der Kindertagespflege? Oder bieten Sie selbst Schulungen für Tagespflegepersonen an? Gerne besprechen wir mit Ihnen Möglichkeiten zur Aufnahme in unseren Pool. Sie erreichen uns unter 06181/400 724.

Wirtschaftsplan

 

Eine neue Version des Wirtschaftsplans für Kindertagespflege steht zur Verfügung. Kolleginnen und Kollegen aus hessischen Fachdiensten, die bisher keinen Wirtschaftsplan angefragt haben, können sich gerne mit diesem Anliegen an uns wenden. Ergänzend dazu empfehlen wir unsere Wirtschaftsplanschulungen.

 

Die neue Version des Wirtschaftsplans enthält neben kleineren redaktionellen Änderungen vor allem zwei wesentliche Neuerungen:

Zum einen wurden die Sozialversicherungswerte auf den ab Januar 2016 gültigen Stand gebracht. Zum anderen wird die hälftige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge automatisch berechnet und muss nicht mehr per Hand eingegeben werden.

 

Weitere Informationen zum Wirtschaftsplan finden Sie hier.

Neuigkeiten aus dem Bereich der Einkommenssteuer


Zwei neue Gerichtsurteile zur Verfassungsmäßigkeit der zumutbaren Eigenbelastung und zum Abzug von Versicherungsbeiträgen als Sonderausgaben wurden aus dem Bereich der Einkommenssteuer veröffentlicht. Die Steuerberaterin Cornelia Teichmann-Krauth, die seit vielen Jahren im Auftrag des Hessischen KinderTagespflegeBüros Anfragende aus Hessen zu steuerrechtlichen Fragen berät, hat die entsprechenden Neuerungen hier für Sie zusammengestellt. 
                                                                          
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Verkürzter Qualifizierungslehrgang – NUR für pädagogische Fachkräfte!


Pädagogische Fachkräfte, die in dem Bereich Kindertagespflege tätig werden wollen, können ab September an einer verkürzten Qualifizierung der Volkshochschule Frankfurt am Main teilnehmen.

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Änderungen in der Sozialversicherung im Jahr 2016

 
Die Rechtsanwältin Iris Vierheller, die seit vielen Jahren im Auftrag des Hessischen KinderTagespflegeBüros Anfragende aus Hessen zu rechtlichen Fragen berät, informiert hier über die diesjährigen Anpassungen bei den gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen. 
 
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gemeinsam – vielfältig – für alle
Fachtag am 15. März 2016


Am Dienstag in der dritten Märzwoche widmen wir uns dem Thema „Inklusion in der Kindertagespflege“ und laden dazu ganz herzlich Fachberaterinnen und Fachberater, Referentinnen und Referenten aus der Kindertagespflege sowie Fachkräfte aus der Kindertagesbetreuung ins Kultur- und Vereinszentrum „Mainfeld“ nach Frankfurt ein.
Mit einem Fachvortrag von Daniela Kobelt Neuhaus aus dem Vorstand der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie und mehreren Informations- und Diskussionsständen bietet der Fachtag inhaltliche Grundlagen zum Thema und vielfältige Gelegenheiten für Fachaustausch. Eine abschließende Vorstellung des Heidelberger Interaktionstrainings für pädagogisches Fachpersonal lenkt den Blick auf Sprache: Das zentrale Element, wenn es um Inklusion und Verständigung geht.
Anmelden zur Kooperationstagung mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration können Sie sich über das Anmeldeformular. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf unserer Webseite und im Fachtagsflyer.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 
News ausführlich

Neuigkeiten aus dem Bereich der Einkommenssteuer

Zumutbare Eigenbelastung bei außergewöhnlichen Belastungen
 
Außergewöhnliche Belastungen mindern das zu versteuernde Einkommen. Zu den außergewöhnlichen Belastungen allgemeiner Art gehören beispielsweise Krankheitskosten. Diese werden jedoch nicht in voller Höhe abgezogen. Lediglich der Teil, der die sogenannte zumutbare Eigenbelastung übersteigt, wird bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens berücksichtigt.  In Höhe der zumutbaren Eigenbelastung müssen die außergewöhnlichen Belastungen selbst getragen werden und können bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens nicht abgezogen werden. Wie hoch diese zumutbare Eigenbelastung im individuellen Fall ist, ist abhängig vom Gesamtbetrag der Einkünfte und von der Anzahl der Kinder der jeweiligen Steuerpflichtigen.
 
Bisher waren Verfahren anhängig, die die Verfassungsmäßigkeit dieser zumutbaren Eigenbelastung in Frage gestellt haben. Kurz vor Weihnachten wurde nun das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) veröffentlicht, in dem dieser entschieden hat, dass die zumutbare Eigenbelastung nicht verfassungswidrig ist. Dies bedeutet, dass auch in Zukunft nur solche außergewöhnlichen Belastungen allgemeiner Art abgezogen werden können, die die zumutbare Eigenbelastung übersteigen.
 
 
Abzug von Aufwendungen für Versicherungen
 
Ein Abzug von Beiträgen zu Versicherungen (ausgenommen Altersvorsorge) als Sonderausgaben ist gemäß Gesetzgeber dann nicht möglich, wenn der im Einkommensteuergesetz vorgesehene Höchstbetrag bereits durch Aufwendungen für Beiträge zur Basiskranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft ist. Konkret bedeutet dies, dass weitere Versicherungen wie Unfall-, Haftpflicht- oder Lebensversicherungen steuerlich nicht abgezogen werden, wenn die Höchstbeträge bereits durch die Basiskranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft sind. Die Höchstbeträge betragen bei Tagespflegepersonen i.d.R. € 1.900,00 pro Person. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag, wenn der Ehepartner angestellt ist.
Hiergegen war ein Verfahren vor dem Bundesfinanzhof anhängig. Dieser hat nun entschieden, dass diese Vorgehensweise nicht verfassungswidrig ist.
 
Für die Praxis bedeutet dies, dass wenn die Höchstbeträge durch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft sind, keine weiteren Versicherungsbeiträge wie Unfall-, Haftpflicht- oder Lebensversicherungen abgezogen werden.
 

Verkürzter Qualifizierungslehrgang - NUR für pädagogische Fachkräfte!

Auch in diesem Jahr können Sie sich als pädagogische Fachkraft wieder in einem verkürzten Lehrgang für die Kindertagespflege qualifizieren.

Der Qualifizierungslehrgang in Kooperation mit dem Hessischen KinderTagespflegeBüro wird von Mitte September bis Mitte/Ende November 2016 an der Volkshochschule Frankfurt am Main stattfinden. Die konkreten Unterrichtstermine sind in Planung und werden im April bekanntgegeben. Weitere Informationen finden Sie unter www.vhs.frankfurt.de
 
Passgenaue Qualifizierung
= berücksichtigt pädagogisches Vorwissen und berufliche Erfahrungen
+ in 80 Unterrichtsstunden
+ Abschluss bei erfolgreicher Teilnahme: Bundeszertifikat „Qualifizierte Kindertagespflegeperson“
= schafft familiennahe Betreuungsplätze
= eröffnet neue berufliche Perspektive
 
Neugierig?!
Wollen Sie Genaueres erfahren? Wollen Sie das Angebot weiterempfehlen?
Die Ansprechpartnerin Martina Köbberich informiert Sie gern: telefonisch unter 069 / 212 73677 oder per Mail an martina.koebberich.vhs@stadt-frankfurt.de.
 

Änderungen in der Sozialversicherung im Jahr 2016


Wie alle Jahre wieder sind auch in diesem Jahr Änderungen im Rahmen der Sozialversicherung zu beachten.

Gleich geblieben ist die Geringfügigkeitsgrenze (geringfügiges Arbeitsverhältnis bzw. geringfügige selbstständige Tätigkeit i. S. d. § 8 SGB IV); diese liegt unverändert bei 450,00 € monatlich.

In der gesetzlichen Krankenversicherung wurde die Gesamteinkommensgrenze im Rahmen der Familienversicherung auf 415,00 € monatlich angehoben (im Minijob bleibt es weiterhin bei 450,00 €).
Die niedrigste Mindestbemessungsgrundlage (bei nicht hauptberuflich selbstständiger Tätigkeit) liegt im Jahr 2016 bei 968,33 € monatlich; die Mindestbemessungsgrundlage bei hauptberuflich selbstständiger Tätigkeit beträgt 2.178,75 € monatlich.
Der ermäßigte Beitragssatz (Krankenversicherung ohne Krankengeldanspruch) bleibt bei 14 %. Allerdings sind die einkommensabhängigen Zusatzbeiträge, die die Krankenkassen darüber hinaus festsetzen dürfen, leicht angestiegen. Die überwiegende Mehrheit der Krankenkassen erhebt die Zusatzbeiträge; die Beitragssätze liegen – je nach Krankenkasse – zwischen 0 % und 1,7 %. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz liegt im Jahr 2016 bei 1,1 %.

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Pflegeversicherung ist gleichgeblieben. Er beträgt 2,35 %; bei kinderlosen Personen ab vollendetem 23. Lebensjahr liegt er um 0,25 % höher.

In der gesetzlichen Rentenversicherung bleibt der Beitragssatz unverändert bei 18,7 %. Aufgrund einer Anhebung der Bezugsgröße ergibt sich dennoch ein höherer Regelbeitrag; er beträgt im Jahr 2016 in den alten Bundesländern 543,24 €.    
 

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Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anregungen. Schreiben Sie uns.
> Email an die Redaktion

Fotonachweis: HKTB, Volkshochschule Frankfurt am Main, www.frühe-chancen.de, www.kindersicherheit.de, www.bep.hessen.de

Hessisches KinderTagespflegeBüro – Landesservicestelle

c/o Stadt Maintal
Klosterhofstraße 4-6
63477 Maintal

Telefon: 06181 / 400 724
Fax: 06181 / 400 5017

E-Mail: info@hktb.de
Webseite: www.hktb.de


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© 19.02.2016, Hessisches KinderTagespflegeBüro
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