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Email-Newsletter 4 / 2014


Liebe Leserinnen und Leser,
 
das letzte Viertel eines Jahres ist häufig sehr ereignisreich. Vielleicht stehen bei Ihnen aktuell einige Veranstaltungen an oder es werden mit Blick auf das Ende des Jahres noch wichtige Aufgaben erledigt, Pläne für die verbleibenden Monate werden geschmiedet. Seit dem Erscheinen unseres letzten Newsletters ist einige Zeit vergangen. Nun wollen wir neue Impulse aus dem Bereich Kindertagespflege aufzeigen und hoffen, dass Sie in dieser vierten Ausgabe 2014 Interessantes für Ihre Arbeit entdecken können.
 
Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen
Ihr Team des Hessischen KinderTagespflegeBüros

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Auf unserer Webseite sind alle bisherigen Ausgaben unter „Newsletter“ veröffentlicht – auch die aktuellste Version gleich nach dem Erscheinen.

Veranstaltungshinweis

In diesem Jahr findet noch eine Fortbildungsveranstaltung des Hessischen KinderTagespflegeBüros statt:
Facebook, Twitter & Co.“ am 25. November
 
Es sind noch wenige Plätze frei; melden Sie sich an! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Das Abenteuer Erziehung –

ifoebb-Fachtag am 3. Februar 2015

 
Gleich Anfang des Jahres widmet sich das Institut für familiale und öffentliche Erziehung, Bildung, Betreuung e. V. (ifoebb) dem Thema „Abenteuer Erziehung – Wege zwischen Intuition und Professionalität“. Bei der Fachtagung am 03. Februar in der Goethe-Universität Frankfurt wird es um Frage gehen wie: Welche gesellschaftlichen Bedingungen beeinflussen das „Abenteuer Erziehung“ und wie wird es subjektiv erlebt?
 
Herzlich eingeladen sind im pädagogischen Bereich Tätige, Eltern sowie weitere Interessierte. Ein Vortrag über neue Forschungsergebnisse und unterschiedliche Formen des fachlichen Austauschs bieten die Möglichkeit, sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern.
 
Die Ankündigung der Tagung finden Sie hier. Das detaillierte Programm wird ab Januar 2015 vorliegen.

Aktualisierte Praxisimpulse sind da!


In unserer Materialienreihe „Praxisimpuls“ greifen wir Aspekte auf, die im Bereich Kindertagespflege Tätigen und Interessierten praxisnahe Impulse, Ideen und Hintergrundinformationen bieten.
 
Das Thema „Konzeption von Hospitationen“ wird beispielsweise im „Praxisimpuls für Fachdienste Kindertagespflege“ beleuchtet. Häufig gestellte Fragen zum Betreuungsbereich Kindertagespflege (FAQs) haben wir in zwei Ausgaben für die jeweiligen Zielgruppen Tagespflegepersonen und Eltern zusammengestellt und veranschaulicht. Diese beiden Online-Publikationen wurden nun aktualisiert und stehen auf unserer Webseite zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen!

Landesverband sucht dringend nach Vorstandsmitgliedern!

Engagement herzlich Willkommen!

  
Interessensverbände sind wichtige Instrumente, um in bestimmten Bereichen mitzuwirken und die Anliegen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen öffentlich zu vertreten. Der Hessische Landesverband für Kindertagespflege e. V. setzt sich für die Belange im Rahmen des Gesamtsystems Kindertagespflege ein und steht aktuell vor einer großen Herausforderung: engagierte und zeitlich flexible Mitglieder werden dringend gesucht, um den Verband zu unterstützen. Die erste Vorsitzende, Heike Erlenbach, hat sich an uns gewandt, um diese Informationen im Land zu streuen.
 
Sind Sie an einer Mitwirkung interessiert? Wollen Sie die Kindertagespflege in Hessen durch Ihr Engagement mitgestalten? Dann schreiben Sie dem Landesverband unter info@HLKTeV.de und halten Sie sich den 15. November frei. Dann findet die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen statt.
Eingewöhnungsflyer HKTB

Elektronische Abgabe der Einkommensteuererklärung

 
Bei den meisten Steuerbüros herrscht aktuell Hochbetrieb. Viele Steuerpflichtige müssen aktuell noch ihre Einkommensteuererklärung abgeben. Da diese seit 2011 für Einkünfte aus selbständiger Arbeit elektronisch eingereicht werden muss, begegnen der Steuerberaterin Cornelia Teichmann-Krauth u. a. hierzu im Rahmen der für Anfragende aus Hessen kostenfreien HKTB-Steuerrechtsberatung viele Fragen. Die wichtigsten Informationen  hat sie in einem Dokument zusammengestellt, das wir auf unserer Webseite veröffentlicht haben: www.hktb.de/content/einkommenssteuer
 
Auch zu vielen weiteren steuerrechtlichen Themen sind vertiefende Informationen auf unserer Webseite zu finden. Stöbern Sie hier.

BMFSFJ hat Informationspapier „Fakten und Empfehlungen“ aktualisiert


Auf Bundesebene wurde aktuell die achtseitige Veröffentlichung „Fakten und Empfehlungen zu den  Neuregelungen in der Kindertagespflege“ überarbeitet und ins Netzt gestellt. Damit hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Version vom 05. Dezember 2013 abgelöst.

Die Themen Besteuerung, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung werden darin ausgeführt; aber auch die Pflegeerlaubnis sowie die Vergütung und Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen sind Inhalte des im August erschienenen Informationspapiers. Sie finden es auf der Webseite des BMFSFJ.

Eine Postkarte an die Schnullerfee


Kinder, die in der Kindertagespflege betreut werden, bringen häufig einen Schnuller mit. Für Tagespflegepersonen stellt sich dann die Frage, wie sie im Betreuungsalltag und im Kontakt zu Eltern mit dem Thema „Schnuller“ umgehen. In der Eingewöhnungszeit hilft er Kindern oft als Übergangsobjekt, sich an die neue Betreuungssituation zu gewöhnen. Sobald die Entwöhnung vom Schnuller ein wichtiges Thema wird, gilt es das Kind auf diesem Weg einfühlsam zu begleiten. Doch wann wird es mit Blick auf die Zahnmedizin Zeit, um sich vom Schnuller zu verabschieden? Und auf welche Weise kann dies geschehen?
 
Dr. Andrea Städtler von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen schaut sich dieses Thema aus der zahnmedizinischen Perspektive an und stellt in diesem Zusammenhang ein Buch sowie eine Postkarte vor.
                                                                          
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Das Gerücht des Monats


Liebe Leserinnen und Leser,
in der Kindertagespflege kursieren oft unterschiedliche Informationen, deren Wahrheitsgehalt häufig nicht ganz klar ist. Mit der Rubrik „Das Gerücht des Monats“ wollen wir solches „Gemunkel“ zur Sprache bringen und nachprüfen, was dahinter steckt.

Für die vorliegende Ausgabe hat die Rechtsanwältin Iris Vierheller ein Thema aus ihrer Beratungsarbeit aufgegriffen.

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Gütesiegel für kontinuierliche Qualität –

Tageselternbörse in Bensheim für weitere drei Jahre zertifiziert


Das „Gütesiegel Kindertagespflege“ steht für Qualität in der Qualifizierung von Tagespflegepersonen.
Für drei Jahre werden Qualifizierungskurse zertifiziert; danach können Bildungsträger die Erneuerung des Gütesiegels beim Hessischen KinderTagespflegeBüro beantragen und werden in diesem Zusammenhang erneut umfassend geprüft.
 
Die Tageselternbörse des Frauen- und Familienzentrums Bensheim e.V. hat im Oktober das Gütesiegel Kindertagespflege für weitere drei Jahre erhalten. Wir freuen uns über die beständige Qualität ihrer Qualifizierungskurse und beglückwünschen zur Zertifizierung.

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Aus der Praxis – für die Praxis

Liebe Leserinnen und Leser,
Kooperationen in der Kindertagespflege, von welchen alle Beteiligten profitieren, sind erstrebenswerte Modelle der Zusammenarbeit mit dem Ziel, unterschiedliche Qualitätsaspekte (weiter-) zu entwickeln. Welche Art der Kooperation in der Stadt Usingen zusammen mit dem dort ansässigen Kinderbetreuungsservice und acht teilnehmenden Tagesmüttern aufgebaut wurde und welche Vorteile sie aus unterschiedlichen Perspektiven zu bieten hat, berichtet Beate Kleemann vom Kinderbetreuungsservice Usingen.

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News ausführlich

Eine Postkarte an die Schnullerfee

Ein Bericht von Dr. Andrea Städtler, Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen (LAGH)
 
Ein bedeutender Faktor für die Entstehung von Zahn- und Kieferfehlstellungen ist der falsche oder zu lange Schnullergebrauch. Eltern sollten ihr Kind bis zum 2. Lebensjahr vom Schnuller entwöhnen.
 
Das Buch „ Ich will keinen Schnuller mehr“ und die „Postkarte an die Schnullerfee“ helfen Eltern und Kind die Schnullerentwöhnung zu erleichtern:
Mit dem Bilderbuch „Ich will in keinen Schnuller mehr“ von Mercè Seix und Meritxell Noguera wird das Kind in seiner Lebenswelt abgeholt. Durch den einfühlsamen Text und eine kindgerechte Illustration findet das Kind seine Erfahrungen mit dem Schnuller in Text und Bild wieder. Dabei wird ihm auf behutsame Weise immer wieder die Entbehrlichkeit des Schnullers vermittelt. Am Ende der Geschichte verschickt Emil, der kleine Protagonist der Geschichte, seinen Schnuller für immer an die Schnullerfee und erhält dafür ein kleines Geschenk von ihr.
 
Für Eltern sind im Anhang des Buches Hinweise und hilfreiche Tipps  als Wegbegleiter für die Schnullerentwöhnung anschaulich aufbereitet.
 
Uns von der LAGH hat dieses Buch so gut gefallen, dass wir in Ergänzung die „Schnullerpostkarte an die Schnullerfee“ entwickelt haben. Mit ihr setzen Kinder das Ende der Geschichte in die Realität um und verschicken den eigenen Schnuller an die Schnullerfee.
 
Aber auch ohne Buch kann die Postkarte von Eltern oder Tagespflegepersonen eingesetzt werden, da sie selbsterklärend aufgebaut ist: Eine kleine Botschaft der Schnullerfee in Reimform erklärt, wie Karte und Schnuller „verschickt“ werden. Auf der Rückseite finden Eltern ein 3-Stufenmodell zum Gebrauch des Schnullers, damit aus dem anfänglichen Saugbedürfnis erst gar keine gesundheitsschädigende Angewohnheit wird.
 
Das Buch ist über den Buchhandel zu beziehen (ISBN 978-3849470128, €4,95).
10 Schnullerpostkarten erhalten Sie kostenlos gegen einen mit €1,45 frankierten und an Sie selbst adressierten DIN A5 Rückumschlag bei der
 
Landeszahnärztekammmer Hessen
„Stichwort Schnuller“
Rhonestr. 4
60528 Frankfurt
 
Weitere Tipps zur Schnullerentwöhnung finden Sie auf der Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen: www.jugendzahnpflege.hzn.de 
 

Das Gerücht des Monats

„Die Landesförderung steht allein der Tagespflegeperson zu und geht die Eltern nichts an."

Falsch!

Die Landesförderung wird zwar an die Tagespflegepersonen ausgezahlt; bereits das BAMBINI-Programm hatte aber nicht nur die finanzielle Besserstellung von Tagespflegepersonen zum Ziel, sondern auch „die finanzielle Entlastung der Eltern im ganzen Land“ (vgl. Hinweise 2007 zur Umsetzung der Verordnung zur Landesförderung für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege). Daran hat sich durch die Aufnahme der Landesförderung in das Hessische Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch nichts geändert.
 
Es entspricht deshalb dem Sinn und Zweck der Förderung, wenn Tagespflegepersonen die Landesförderung den Eltern gegenüber transparent machen und sie bei der Berechnung ihrer Stundenvergütung unbedingt berücksichtigen.
Eltern dürften sich im Grunde darauf verlassen, für die Inanspruchnahme der Kindertagespflege lediglich einen Kostenbeitrag an den Jugendhilfeträger zu zahlen. Viele sind dennoch bereit, eine Zuzahlung zu leisten, weil die Geldleistungen der Jugendhilfeträger z. T. noch sehr niedrig sind. Im Sinne der Transparenz und der Intention der Landesförderung, sowohl Tagespflegepersonen als auch die Eltern finanziell zu unterstützen, sollten entsprechend beide Parteien über die Förderung informiert sein und diese in die Berechnung der Stundenvergütung einbeziehen.

Rechtsanwältin, Iris Vierheller 
 

Gütesiegel für kontinuierliche Qualität –

Tageselternbörse in Bensheim für weitere drei Jahre zertifiziert

 

 
Die Tageselternbörse des Frauen- und Familienzentrums Bensheim e.V ist ein weiterer Bildungsträger, der sein Gütesiegel 2014 erneuert hat.
 
Es handelt sich um einen sehr erfahrenen und bereits langjährig tätigen Bildungsträger, der seit vielen Jahren Qualifizierungskurse für Kindertagespflege anbietet. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Referentinnen und Referenten sowie Gastdozentinnen und -dozenten während der Qualifizierungskurse von einer Fachberaterin der Tageselternbörse begleitet werden, damit sie die vorgetragenen Themen in direkten Bezug zur Kindertagespflege setzen und speziell auf den Alltag der Tagespflegepersonen eingehen kann.
 
Ein weiteres wichtiges Anliegen der Tageselternbörse des Frauen- und Familienzentrums Bensheim e.V. ist die Vernetzung der angehenden Tagespflegepersonen. Sie wird durch verschiedene Angebote des Bildungsträgers wie Vernetzungstreffen, Supervisionsgruppen, Themenabende und Spielkreise ermöglicht. Diese Treffen bieten umfassenden Austausch und werden im Kreis Bergstraße vielfach von den Tagespflegepersonen genutzt.
 
Der Bildungsträger setzt viele weitere Qualitätsaspekte in seinen Kursen um. Wir gratulieren ganz herzlich zur Erneuerung des Gütesiegels und wünschen auch künftig viel Erfolg!
 

Aus der Praxis – für die Praxis

Projekt der Stadt Usingen mit dem Kinderbetreuungsservice ist ein voller Erfolg

Ein Bericht von Beate Kleemann
 
Am 9. April 2014 wurde der Vertrag zwischen der Stadt Usingen, dem Kinderbetreuungsservice und acht teilnehmenden Tagesmüttern unterzeichnet und zwischenzeitlich ist es ein voller Erfolg geworden, stellt Beate Kleemann vom Kinderbetreuungsservice fest.
 
Um was geht es bei dem Vertrag? Die Stadt Usingen fördert mit einem Beitrag von 1,80 Euro pro Betreuungsstunde bis zu zehn U3-Plätze in Kindertagespflege. Der Zuschuss ist auf max. 250,- Euro Zuschuss im Monat begrenzt. Eltern müssen sich, wenn sie einen Betreuungsplatz für ihr unter dreijähriges Kind suchen, an die Stadt Usingen wenden, Ansprechpartner ist Herr Greve.
 
Die Stadt Usingen entscheidet von Fall zu Fall für welche Eltern ein Platz in Kindertagespflege oder in einer der Kindertagesstätten in Frage kommt. Natürlich können die Eltern auch den Wunsch äußern, dass sie z. B. einen Platz in der Kindertagespflege bevorzugen würden. Wenn möglich, wird versucht, dem Wunsch nachzukommen. Der Vorteil für Eltern mit besonders jungen Kindern (ab einem Jahr) ist, dass sie somit eine gewisse Wahlfreiheit haben, sofern ein Platz bei einer Tagesmutter frei ist und auch alle anderen Bedingungen stimmen. Die Stadt Usingen kann neben den Plätzen in ihren Einrichtungen weitere attraktive Betreuungsmöglichkeiten anbieten und erhält eine größere Flexibilität in Bezug auf die Belegung ihrer Kindertagesstätten. Mit diesem Projekt können auch Spitzen in der Nachfrage aufgefangen werden, ohne gleich eine neue KiTa- Gruppe einrichten zu müssen.
 
Um an diesem Projekt teilzunehmen, müssen die Tagesmütter über eine aktuelle Pflegeerlaubnis verfügen und dem Kinderbetreuungsservice angeschlossen sein. Die Plätze, die die Tagesmütter anbieten, müssen eine Mindestbetreuungszeit von 27,5 Wochenstunden gewährleisten. Diese Betreuungszeiten sind an die Mindestbetreuungszeiten der Kindertagesstätten angelehnt. Der Vorteil der Tagesmütter besteht darin, dass sie für den einen Platz, den sie jeweils für die Stadt zur Verfügung stellen, eine Freihaltepauschale in Höhe von 250,- Euro im Monat erhalten, sollten sie diesen Betreuungsplatz wirklich nicht belegt haben. Dies gibt natürlich Sicherheit und deckt die Grundkosten insbesondere für die Sozialversicherungen mit ab. Außerdem müssen die Tagesmütter für den von der Stadt geförderten Platz keine weitere Zuzahlung von den Eltern nehmen. Somit wird die Kindertagespflege für die Eltern attraktiver, da der Unterschied zwischen den Kosten für einen Platz in einer Usinger Kindertagesstätte und den Kosten bei einer Tagesmutter nicht mehr groß ist. Die Eltern zahlen dann nur noch den Beitrag an das Jugendamt des Hochtaunuskreises, dies sind zurzeit 1,80 Euro pro Betreuungsstunde.
 
In Summe gibt es bei diesem Projekt nur Gewinner ist das Fazit von Reiner Greve – Amtsleiter für Jugend, Kultur und Soziales – und Beate Kleemann vom Kinderbetreuungsservice. Sie sind einer Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen Kindertagespflege und der Stadt mit diesem Projekt weiter intensiviert wurde. Dies wird auch mit dem Onlineportal „web-kita“ unterstützt, das den Eltern bei der Suche nach einer Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind die einzelnen Kindertagesstätten der Stadt als auch die Betreuung in Kindertagespflege anbietet. Die Eltern haben eine echte Wahlmöglichkeit, da der finanzielle Unterschied zwischen öffentlichen Betreuungsangeboten und der Tagespflege kaum mehr ins Gewicht fällt. Die Tagesmütter haben deutlich mehr Planungssicherheit und der Vertrag ist in Summe sehr flexibel gestaltet, sodass die Tagesmütter nichts von ihrer Selbstständigkeit und ihrer Entscheidungsfreiheit verlieren. Dies zeigt sich z. B. darin, dass die Tagesmutter den zur Verfügung gestellten Platz, in Absprache mit der Stadt Usingen, auch privat vergeben kann, wenn zurzeit seitens der Stadt kein Bedarf vorhanden ist. Somit wird der Betreuungsplatz nicht auf nicht absehbare Zeit freigehalten und die Tagesmutter hat die Möglichkeit, für diesen Platz ein entsprechendes Einkommen zu erzielen. Zurzeit gibt es im Usinger Land kaum freie Plätze bei den Tagesmüttern, dies ist unter anderem auch ein Verdienst dieses Projektes.
 
Die Kindertagespflege wird mit diesem Projekt eindeutig aufgewertet und bei der Planung der Betreuungsplätze berücksichtigt. Wir können nur von positiven Erfahrungen berichten und andere Städte und Gemeinden ermutigen, ähnliche Projekte zu fördern.

Einen Presseartikel zum Projekt finden Sie auf der Internetseite www.taunus-zeitung.de.
 

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63477 Maintal

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