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Liebe Freunde von KIDS Kenia,


vergangene Woche haben wir uns auf den Weg in die Landeshauptstadt Embu gemacht um unsere Visa zu verlängern. Drei Monate sind bereits seit unserer Ankunft vergangen.

Die kenianische Regierung hat Anfang Juni alle Maßnahmen um weitere 30 Tage verlängert.

Weitere 30 Tage soll Nairobi im Lockdown bleiben.

Die nächtliche Ausgangssperre soll weiter in Kraft bleiben.

Alle öffentlichen Veranstaltungen und Zusammenkünfte bleiben weiterhin untersagt.

Internationale Flüge?! Keine Chance.

Die Schulen bleiben mindestens bis September geschlossen!

Finanzielle Unterstützung für die Bevölkerung? Gibt es nicht!
 
Heuschreckenplage. Überschwemmungen. Corona. Geklaute Hilfsgelder.

Und nun ist vor drei Wochen auch noch Cholera im Norden Kenias ausgebrochen.

Dank unseres autarken Wassersystems sollte das zumindest keine Gefahr für unser Kinderheim sein.

Die häusliche Gewalt – gerade gegen Mädchen – nimmt rapide zu. Wir bekommen aktuell vom Children’s Department fast täglich Anfragen, ob wir Kinder aufnehmen können.

Vor zwei Tagen gab es einen Hilferuf vom Children’s Officer an die noch geöffneten Kinderheime:

Sie brauchen einen Platz für ein zwei Monate altes Baby!

Die Mutter sei aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht in der Lage sich um das Neugeborene zu kümmern. Verwandte?! Sind nicht zu finden oder unfähig sich zu kümmern. Wenn nicht umgehend gehandelt werde, wird das kleine Mädchen sterben...

Das kleine Baby hat Glück. Es wird vom „Embu Children Home“ aufgenommen. Ein Kinderheim, welches nur Säuglinge und Kleinkinder aufnimmt. Auch das Embu Children Home hat zur Zeit keine Kapazitäten mehr, dennoch haben sie alles Notwendige getan, um das kleine Leben zu retten.

Das ist nur eine Geschichte von aktuell so vielen ...

Sie sehen liebe Spender, wie schwierig, aber auch wichtig die Arbeit hier vor Ort sein kann. Entscheidungen über Leben und Tod müssen fast täglich getroffen werden. Daher sind wir dankbar, dass wir finanziell gut aufgestellt sind – mit Ihnen! Sie an unserer Seite zu wissen, liebe Spender gibt uns ein gutes Gefühl. Im Namen aller Kinder und Angestellten des Kiaragana Children Home sagen wir danke! Danke, dass es allen hier gut geht. Danke, dass wir genügend Essen haben und danke, dass wir reagieren können, wenn es schwierig wird.
Danke auch für die motivierenden E-Mails, die wir erhalten. Das Lesen solch rührender Zeilen bestärkt uns darin weiter zu machen.
 

Auch haben wir die „Extra-Zeit“ genutzt um ein weiteres, schon lange geplantes, Projekt anzugehen.

Der alte Cattle Dip.

Ein altes schlauchförmiges Gebäude in der Mitte von Kiaragana, dass von Bauern und Viehzüchtern errichtet wurde.

Der Dip wurde "irgendwann in den 80ern" gebaut und nicht lange genutzt.

Das Prinzip: Kühe sind in einem länglichen Becken eingetaucht. Das Wasser, welches mit einer bestimmten Chemikalie versetzt wurde, war zur Bekämpfung von Fell-Parasiten gedacht und hat die Ausbreitung selbiger recht erfolgreich eingedämmt.

Eine gute Idee! Doch wurde kurze Zeit später ein vergleichbares Mittel, verpackt in Sprühdosen, in Kenia angeboten.

Die handliche Sprühdose machte den umständlichen und oft gefährlichen Umtrieb des Viehs überflüssig. Die Bauern konnten das Mittel bequem zu Hause anwenden.

Somit wurde der Cattle Dip obsolet.

Da in so einem Gebäude wertvolle Rohstoffe und Baumaterialien stecken, haben wir kurzer Hand die Initiative ergriffen und mit ein paar Dorfbewohnern das Objekt abgerissen. Von dem Bauschutt haben wir eine vom Regen arg in Mitleidenschaft gezogene Straße repariert und wieder befahrbar gemacht.

Ja, eine Straße! Die Bewohner Kiargana’s sind überwältigt und haben gesagt, wir würden mehr für die Community tuen, als die Regierung.

Problematisch bleibt nach wie vor die schulische Situation.

Denn die KIDS sollen noch bis Anfang September zuhause bleiben. Drei Monate sind die Schulen bereits geschlossen... drei weitere sollen noch folgen…

Die meisten Schüler müssen aufgrund der Maßnahmen nun das gesamte Schuljahr wiederholen. Auch die Schulgebühren werden nicht zurückerstattet, ließ der Bildungsminister verlauten. Die Schüler, die kurz vor den Prüfungen standen, sind aufgerufen, das Schuljahr zu wiederholen, bevor sie erneut zur Prüfungen zugelassen werden.

Eine Katastrophe!


Derweilen hat der kenianische Winter begonnen!

Die KIDS sprechen von einem „strong winter“, der nun kommt. Juni, Juli und August sind die kältesten Monate Kenias. Wir haben ca 15 bis 16 Grad über den Tag. Kaum Sonne. Und hauptsächlich bedeckten Himmel mit Niesel.

Oh ja, das wird ein sehr bitterkalter Winter :-)
 


Wir sind auf Instagram!

Sie wollen mehr Bilder von unserem Projekt sehen? Ein besseren Einblick von dem, was die KIDS erleben. Dann folgen Sie uns auf Instagram www.instagram.com/kids.kenia oder @kids.kenia

Wir bitten Sie erneut uns treu zu bleiben, denn nur mit Ihnen zusammen können wir das Überleben des Projekts gewährleisten und die Zukunft der Kinder und Angestellten, wie deren Familien, sichern.

Wir grüßen Sie herzlichst aus dem Kiaragana Children Home

Ihr KIDS Kenia e.V.
INFO: Das Kiaragana Children Home bietet Kindern einen Schutzraum. Kindern, die häusliche Gewalt erleben. Kleinen Mädchen, die als Sexsklaven verkauft werden, oder Zwangshochzeiten ausgesetzt sind. Kleinen Jungen, die von zuhause verstoßen werden, da ihre Mütter oft selbst noch Kinder sind und mit Drogen und Prostitution versuchen auf der Straße zu überleben. Wir sind staatlich anerkannt. In Deutschland wie in Kenia.
Spenden via PayPal
spenden@kids-kenia.de

Spendenkonto
IBAN: DE49 2309 0142 0050 7053 18

BIC: GENODEF1HLU
KIDS Kenia e.V. – Vororthilfe für Kinder im Embu Distrikt/Kenia
Volksbank Lübeck eG

 
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