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AsB-Neuigkeiten Frühjahr 2016
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Liebe AsB-Freunde

"Der Weise  rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker nicht seiner Stärke …  sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er mich kenne, dass ich der HERR bin..." (Jer. 9, 22+23)

Die ganze Seelsorgeausbildung steht unter diesem Faktum, dass es bei allem Wissen das Wichtigste ist, in tiefer, erkennender Gemeinschaft mit Gott zu leben - und daraus Seine Liebe fließen zu lassen...

Das wurde mir in den vergangenen drei Monaten durch zwei Begegnungen besonders bewusst: Einen Beamten, mit dem ich geschäftlich zu tun hatte, sprach ich auf seine "Innere Persönlichkeit" an, was bei ihm auf starkes Interesse stieß. Wir trafen uns privat bei einem Kaffee. Öfters, fast wöchentlich - die seelsorglichen Themen wurden immer persönlicher. Beim Thema "Verletzungsarbeit" musste (und wollte) ich auf Gott zu sprechen kommen - auf Jesus, der auch unseren Schmerz auf sich genommen hat. Da  erzählte er mir, dass für ihn Jesus, Auferstehung etc. alles nur ein Märchen sei... aber meine Ausführungen über seelischen Schmerz, das hätte ihn angesprochen. Kurz und gut: es war wichtig geworden, ihn nun dort abzuholen, wo er stand - und seinen "Intellekt zu befriedigen" (vergl. Aufbaukurs). Wir sprachen bald über die "Erweise" der Auferstehung und der göttlichen Inspiration der Bibel. Jetzt nach drei Monaten berichtet er mir, dass er sowohl seine Schuld wie auch seinen Schmerz dem Auferstandenen übergeben habe und sein Leben mit IHM leben will...
Die andere Person (vom medizinischen Personal, mit der ich aufgrund meiner schlechten Gesundheit konfrontiert wurde) war religiös und hatte keine Probleme damit, an die Existenz Gottes zu glauben. Ich hatte sie auf ihre "Ozeanseele" angesprochen. "Was ist das?" war ihre Frage. Ich schilderte ihr das typisch Ozeanische... Nachdem sie mir aufmerksam zugehört hatte entgegnete sie: "Sind Sie Hellseher?!" So sehr haben meine Schilderungen auf ihre Persönlichkeit zugetroffen. Auch mit dieser Person traf ich mich dann privat. Inzwischen hat auch sie ihr Vertrauen allein auf Jesus Christus gesetzt und ist begeistert motiviert, die Botschaft des Evangeliums ihren eigenen Verwandten zu erklären...
"Evangelisation" muss nicht immer mit dem "Wort vom Kreuz" beginnen. Unter der Führung des Hl. Geistes gilt es, andere Menschen in Liebe und Wertschätzung dort abzuholen, wo sie stehen; ihre Blockaden lösen zu helfen, um ihnen dann den Zugang zu Gott zu zeigen. Deshalb sprechen wir auch von "ganzheitlicher" Seelsorge...

Ich wünsche allen AsB-Freunden Zuversicht und Ermutigung in ihren alltäglichen Begegnungen!

Herzlich grüsst
euer Walter Nitsche
Für Interessierte folgen noch:

• Rückblick Freundestreffen Langensteinbach
• Rückblick Regionaltreffen Langensteinbach
• Rückblick Seminar "Angenommensein" Schopfloch
• Trauer um Pavel Tomasek
• Stellenanzeige

Rückblick Freundestreffen in Langensteinbach


Über 30 Teilnehmer nahmen im Februar beim diesjährigen AsB Freundes- und Supervisionstreffen in Langensteinbach teil. Im Lauf des Nachmittags fanden wir uns ein und freuten uns über das Wiedersehen in freundschaftlicher und annehmender Atmosphäre.
 
Der Freitagabend bot Gelegenheit auch noch "unbekannte Gesichter" kennenzulernen. Dazu gab es Informationen und Neuigkeiten aus dem Bereich der AsB-Arbeit.

Am Samstag erlebten wir gemeinsam die Seminare „Seelsorgliche Gesprächsführung Mich selbst und andere besser verstehen“ mit Michael Höher und „Ganzheitliche Alternativmedizin die vom Schöpfer in uns gelegten Selbstheilungskräfte aktivieren worauf vertrauen wir“ mit Uwe Schall, die Grundlagen für viele weiterführende Gespräche legten.

Die restliche Zeit des verlängerten Wochenendes war der Supervision unter der Leitung von Walter Nitsche gewidmet. Seine wertvollen Impulse zu verschiedenen Problemkonstellationen waren ebenso beeindruckend wie das Engagement und die "guten Früchte", von denen viele Freunde erzählten.

Zum Abschied kam schon die Vorfreude auf das nächste Freundes- und Supervisionstreffen vom 16. - 19. März 2017 auf.


 

Die Termine 2016


Alle Termine unter
www.asb-seelsorge.com/veranstaltungen

oder als AsB-Terminblatt zum downloaden
Wer an einem Basiskurs teilnehmen möchte, kann sich gern – schnell entschlossen –  zum nächsten Kurs im April 2016 (15.-22.04.) in 35619 Braunfels (Haus Höhenblick) anmelden. Noch gibt es freie Plätze!
Rückblick Regionaltreffen in Langensteinbach

Das Frühjahrs-Regionaltreffen fand am 12. März 2016 bei Renette in Langensteinbach statt. Die Teilnehmer unserer kleinen gemütlichen Gruppe begegneten sich schnell mit Herzlichkeit und Offenheit.

Thema des Treffens war „Verletzungsarbeit“. Renette erläuterte uns, wie und wann man damit bei einem neuen Ratsuchenden beginnt und welche Wichtigkeit die Benennung der Stacheln und das Wahrnehmen des gefühlten seelischen Schmerzes der Person haben. Als Begleiter sollte man sich dabei Notizen machen, um auf wichtige Aspekte und Worte mit besonderer Bedeutung oder Ausdruckskraft zurückkommen zu können. Wir wünschen uns, dass sich die Person angenommen und verstanden fühlt, was wir durch offene Fragen  (W-Fragen, z.B. was? wann? wie?) unterstreichen. Bei rational veranlagten Menschen sind es mehr die Gedanken als Gefühle, die in der Seelsorge interpretiert werden sollten.
Ein besonders schöner Gesprächsgegenstand war die Frage „Was sieht Gott in mir? Wer bin ich?“ Für Gott sind wir vollkommen in unserer Begrenzung, weil Jesus uns durch Seine Fülle ganz und vollständig macht. ER bildet das Gegenstück für uns zu einem Ganzen. Gott sieht uns so als vollkommen an und in unserer Begrenzung liegt unser Potential.

Ein schöner und  gesegneter Tag ging viel zu schnell vorbei. Wir hätten noch vieles zu bereden gehabt. Es war wie ein Bad in Gottes unbändiger Liebe. Der Kernpunkt des Treffens, der sich am stärksten eingeprägt und den wohl jede für sich als Wunsch mit nach Hause genommen hat, war der von Regina geprägte Satz „HERR, mache mich verliebt in Dich“.  
Ute Kutzen, Ettlingen
Von hier aus gelangt ihr auf www.asb-verlag.ch - den Shop der AsB! Bitte beachtet den Link oben rechts "Hier klicken für Bestellungen innerhalb der EU", wenn Ihr aus Deutschland oder anderen €-Staaten bestellen möchtet

Rückblick Seminar "Geheimnisse des Angenommenseins" in Schopfloch


Susanne Fischer und Regina Kugler berichten:

„Wir waren ungefähr 55 Besucher in Schopfloch im Ev. Gemeindehaus. Die Atmosphäre war wie in den letzten Jahren wieder sehr schön.
Pfarrer Kuttler übernahm die Moderation. Die Vorbereitungen für die Räumlichkeiten, das Essen und den Kaffee übernahmen wir.
Walter ging es leider gesundheitlich nicht gut. Aber Gott half ihm und er konnte wieder so viel Gutes weitergeben. Einfach Nahrung für unsere Seelen!
Immer wieder schön ist es zu erleben wie Ozeanseelen sich erkennen und aufatmen.

Ein paar Tage nach dem Seminar kam eine Dame auf mich [Regina] zu und erzählte, dass sie das Buch „Sicher in Gottes Händen“ im Nachgang zum Seminartag gelesen hat. Sie berichtete, dass dieses Buch für sie so eine Bereicherung war und die Inhalte aus dem Seminar sich auch dadurch sehr eindrücklich bei Ihr festsetzten.

Danke nochmals an Dich, Walter für den Tag und alle wünschen dir „Gute Besserung!“ - Möge Gott dich segnen und noch sehr lange durch dich wirken.

Herzliche Grüße
Susanne und Regina"

Trauer um Pavel Tomasek

Wir trauern um unseren AsB-Freund Dr. Pavel Tomasek, der von unserem himmlischen Vater unerwartet heimgerufen wurde.
Lasst  uns für die Hinterbliebenen beten - besonders für seine Ehefrau Ulrike Tomasek - unsere Mitreferentin beim Basiskurs.
In LAW und Verbundenheit das AsB-Team


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Wir suchen zum nächstmöglichen
Zeitpunkt eine/n
Diplom Sozialpädagogen/in (FH/BA) oder Dipl. Sozialarbeiter/in (FH/BA) für die ambulanten Hilfen der Suchtberatungsstelle des Blauen Kreuzes in Ansbach. Es handelt sich um eine Teilzeit- oder Vollzeitstelle. Unsere Suchthilfearbeit basiert auf christlichen Grundlagen. Wir wünschen uns einen Mitarbeiter, der fachliche Kompetenz und lebendigen Glaubensbezug verbindet und Kontakte zu den Selbsthilfegruppen & zur Gemeinde pflegt.
 
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: Suchtberatung Blaues Kreuz Ansbach UG, z.Hd. Herrn Haag, Triesdorfer Straße 1 in 91522 Ansbach, Tel.: 0981-97781910 oder 0162-3228960; Mail: suchthilfe@blaues-kreuz-ansbach.de
Ganz herzlich grüsst
Euer AsB-Team
Katja Erdmann-Bott und Walter Nitsche
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