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Newsletter
Oktober 2020


 

Liebe Mitglieder der Zuger FDP

An der letzten Parteiversammlung haben Sie die Parolen für die beiden Volksabstimmungen von Ende November gefasst. Die Zuger FDP hat klar zwei Mal die NEIN-Parolen gefasst für die beiden für die Wirtschaft schädlichen Initiativen.
 
Die Geschäftsleitung arbeitet zur Zeit intensiv an der neuen Strategie unserer Partei, die auch die Grundlage für die nächsten Wahlen bildet. Uns ist es sehr wichtig, dass wir mit gestärkten Strukturen, klaren Aufgaben und einer zukunftsgerichteten und umsetzbaren Strategie in die Zukunft gehen können. Auch Sie als Parteimitglied können Ihren Beitrag zum Erfolg unserer Partei beisteuern, in dem sie uns ihre konstruktiven Ideen mitteilen, neue Mitglieder werben, unsere Anliegen und Haltungen in ihren Kreisen verbreiten, sich für Abstimmungsvorlagen im Sinne der FDP aktiv einsetzen oder uns mit einem finanziellen Beitrag unterstützen. Melden sie sich bei uns!
 
Herzlichst
Carina Brüngger, Präsidentin

 

Nächste Termine
  • Sammeltag Renteninitiative       7. November 2020
  • Abstimmungssonntag              29. November 2020
 
 

Bildungslandsgemeinde
 

Bildung ist die Basis für eine freiheitliche, fortschrittliche Gesellschaft und daher eines der Kernthemen der FDP des Kantons Zug. Anfang September hat die Arbeitsgruppe Bildung zu einer «Bildungslandsgemeinde» in der PH Zug eingeladen. Ziel der sehr gut besuchten Veranstaltung war es, mit einem «World Café»-Format das Wissen und die Meinungen von Freisinnigen und Gästen abzuholen. Nach einem sehr inspirierenden Impuls-Referat der Rektorin der PH Zug, Professor Dr. Esther Kamm, machten sich die rund 30 Bildungsinteressierten unter der Regie des Leiters der Arbeitsgruppe, Andreas Blättler, an die Arbeit, um zu vier verschiedenen Themen kurz, aber intensiv zu diskutieren. Neben dem bildungspolitischen «Evergreen» der Frage, wie der Erfolg der Schule gemessen werden könne, diskutierten die Anwesenden, wie das duale Bildungssystem noch besser positioniert werden kann. Weitere Themen waren die zunehmende Heterogenität in der Schule sowie die Ausgestaltung von Tagesstrukturen. In der Abschlussrunde schaffte es das Thema «Lebenslanges Lernen» auf die Agenda. Mit einem reich gefüllten Themenspeicher macht die FDP sich nun daran, die verschiedenen Themen anzupacken, damit der Kanton Zug seine wertvollste Ressource weiterhin erfolgreich pflegen kann.

 

Parolen für die Abstimmung vom 29. November 2020


Die Zuger FDP sagt NEIN zur Unternehmensverantwortungs-Initiative
und NEIN zur Kriegsgeschäfte-Initiative
 
Die Mitglieder der FDP.Die Liberalen Zug haben an der Parteiversammlung vom 22. Oktober 2020 bei der Bossard Group in Zug einstimmig NEIN zur Unternehmensverantwortungs-Initiative gesagt. Ebenso klar beschloss die FDP die NEIN-Parole für die Kriegsgeschäfte-Initiative. Beide Initiativen schaden in hohem Masse unserer Schweizer Wirtschaft. Die detaillierten Positionen entnehmen Sie der Medienmitteilung auf unserer Website .
Wenn Sie den Abstimmungskampf zur Unternehmensverantwortungs-Initiative aktiv unterstützen möchten, dann haben sie hier die Möglichkeit, dem Komitee beizutreten.






 


Nachruf Georg Stucky (6.10.1930 - 29.8.2020)

Am 29.8.2020 starb alt National- und Regierungsrat Georg Stucky im Alter von 89 Jahren. Georg Stucky wohnte in Baar und war von 1975 bis 1990 als Finanzdirektor Mitglied des Zuger Regierungsrates. Von 1979 bis 1999 war Georg Stucky Mitglied des Nationalrats. Die Zuger FDP trauert um einen grossen Politiker. Ein Nachruf auf Georg Stucky von Ueli Bollmann lesen sie HIER
 








Michael Arnold
Fraktionschef



Thomas Magnusson
Vize-Fraktionschef

Die FDP-Fraktion geht unter neuer Leitung in die zweite Hälfte der Legislatur

 
Nach dem Rücktritt des bisheriges Führungsduos im Sommer, hat die Fraktion Michael Arnold aus Baar als neuen Fraktionspräsidenten gewählt. Das Vize-Präsidium wird neu von Thomas (Tom) Magnusson aus Menzingen bekleidet. Wir sind beide überzeugt, dass wir gut zusammenarbeiten werden und mit dem Vertrauen der Fraktion unsere Farben bestmöglich vertreten werden.
Die Geschäfte im Kantonsrat gingen ungebremst weiter. So stand nach den Sommerferien die zweite Lesung des Covid-19 Paketes an. Bei diesem Paket wurde von linker Seite die angedachte, moderate Steuersenkung stark bekämpft. Dies obwohl verschiedene soziale Aspekte mitberücksichtigt wurden, wie z.B. die die Erhöhung der Krankenkassen-Prämienverbilligung. Die FDP-Fraktion ist weiterhin der Meinung, dass diese Steuersenkung im Sinne des Gesamtpakets nach wie vor angebracht ist. Wir werden dies auch im Abstimmungskampf entsprechend vertreten.
Neben der Covid-Diskussion stand die zweite Lesung der Initiative für längere Ladenöffnungszeiten an. Die Initiative wird nun dem Volk vorgelegt. Leider wurde die Initiative aufgrund eines taktischen Geplänkels im Kantonsrat abgelehnt. Sie wurde abgelehnt, bevor überhaupt der Gegenvorschlag diskutiert werden konnte. Eigentlich war nach der ersten Lesung bereits bekannt, dass dieser nicht mehrheitsfähig ist. Die CVP hielt aber an dieser Strategie fest, so dass nun die Empfehlung zur Ablehnung nicht der effektiven Haltung des Kantonsrates gerecht wird. Die FDP-Fraktion wird die Initiative für längere Ladenöffnungszeiten im Abstimmungskampf unterstützen.
Ferner stand die Anpassung des Richtplanes an. Dieses Geschäft wurde bereits im Vorfeld hitzig und emotional diskutiert. Ganz im Sinne der FDP-Fraktion wurde anlässlich der Oktobersitzung der Kiesabbau in Hatwil / Hubletzen (Gemeinde Cham) festgesetzt. Auch wenn die Gemeinde Cham den Entscheid vors Bundesgericht zieht, so herrscht nun Planungssicherheit in unserem Kanton, die Kiesversorgung ist sichergestellt und der Deponieengpass kann entschärft werden.
 
Michael Arnold                      Thomas Magnusson
Fraktionschef                         Vize-Fraktionschef

 




Matthias Michel
Ständerat




 
Bundesplatz: Besetzung und Freiheit
 
Medial kam der Bundesplatz Anfang September in die Schlagzeilen: Über Nacht haben Klimaaktivisten und- aktivistinnen den Bundesplatz illegal besetzt. Im Unterschied dazu halten sich Demonstranten in der Regel an die Rechtsordnung und respektieren, dass während der Session keine solche Aktionen auf dem Bundesplatz bewilligt werden. Legale Demonstrationen erzielen meiner Meinung nach eine bessere Wirkung. Und hier waren durchaus auch bürgerliche Kräfte aktiv: Mit CVP- und FDP-Nationalräten an der Spitze marschierten vor fünf Jahren rund 10'000 Bauern mit Transparenten und Treicheln vors Bundeshaus - laut, aber friedlich. Solche Bauerndemos haben Tradition, wobei es zu früheren Zeiten noch ruppiger zu und her ging: «Wüste Szenen spielten sich am 17. November 1961 vor dem Bundeshaus in Bern ab. Für Zoff sorgten aber nicht Linke, sondern die sonst so staatstreuen Bauern. (…) Irgendwann flogen Steine, Eier und faules Gemüse gegen das Bundeshaus und das kleine Polizeiaufgebot», erinnert ein Bericht (20Minuten, 17.11.2011). Dreissig Jahre später, im Jahr 1992, folgte ein riesiger Bauernauflauf mit rund 40'000 Personen.
Der Alltag auf dem Bundesplatz ist eher gelassen-ruhig. Auch wenn der Platz in Beschlag genommen wird, so etwa von den Markfahrerinnen und Landwirten, welche auf dem grossen Mittwochsmarkt ihre Frischwaren anbieten. Im Sommer erfrischen sich Kinder am herausspritzenden Wasser der 26 Fontänen. Im Winter läuft man auf demselben Platz Schlittschuh. Derzeit wird der leere Platz nach dem Eindunkeln mit Licht gefüllt: Das jährliche Lichtspektakel «Rendez-vous Bundesplatz», welches das Bundeshaus erfrischend entfremdet und mit Lichtfarben bewirft. Der Bundesplatz ist zugleich Ort der Demonstration und des Marktes, ein Spiel- und Kulturplatz. Am faszinierendsten ist er, wenn er einfach sich selber ist: Platz. Er gibt Raum zum Sein und Atmen. Für mich ein Ort der Freiheit.
 
Matthias Michel, Ständerat
 
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