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1. Mai 2020

Meine Damen, meine Herren, und heute besonders, liebe Mit-Mütter!

 

Es gehört zu einem feministischen Mythos, dass Mütter ersetzbar seien. Es ist eine ideologische Hypothese, die noch nie an der Realität gemessen wurde, sondern immer nur dem Wunschtraum entsprang, die Mutter so schnell wie möglich komplett vom Kind zu „entbinden“. Dass in diesen Krisenzeiten, in denen Familien plötzlich gezwungen sind, den ganzen Tag miteinander zu verbringen, alte Rollenschemata wieder neu aufblühen, kann man entsprechend unterschiedlich deuten: Während die einen den Rückfall in veraltete Rollen beklagen und davon sprechen, die Frauen würden wieder zurück gedrängt, könnte man auch die These vertreten, dass in dem Augenblick, in dem die staatliche Ordnung und ihr künstlich erzeugter Druck auf Mütter zusammenbricht, sie mit großer Normalität in eine Rolle zurück rutschen, die manche nie freiwillig verlassen haben, sondern aus der sie massiv  hinaus gedrängt wurden. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht zum Mythos der Ersetzbaren Mutter. Den ganzen Text finden Sie hier unter dem Link.

Wir sollten uns nichts vormachen: Das Loblied auf die Mutter wird in genau der Sekunde wieder verstummen, wenn man sie nicht mehr zu Hause, zum Unterrichten der Kinder braucht, sondern draußen auf dem Arbeitsmarkt.

Herzliche Grüße

Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende Frau 2000plus e.V.

 

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Corona macht Schule neu - oder auch nicht


Am Montag war ich bei SAT.1 eingeladen im Frühstücksfernsehen zur Frage, wie geht es weiter mit der Schule, wann gibt es wieder Unterricht? Der Link zur Sendung bei SAT.1 findet sich hier, falls Sie noch hineinschauen wollen.  

Derzeit ändert sich die Nachrichtenlage zum Thema Schule ja nahezu täglich. Ab dem 4. Mai oder doch ab dem 7. Und dann nur die Abschlussklassen, oder doch erst ab dem 11. Mai dann alle? Andere sagen, vor den Sommerferien gar nicht.  Selbst unser Schulleiter ist inzwischen frustriert und erbost über die stündlich wechselnde Nachrichtenlage, die auch ihn aus den Medien und nicht aus den Schulministerien erreicht.
Ich habe selbst noch drei von vier Kindern in der Schule, einer davon Abiturient. Und ich weiß, es gibt unterschiedliche Ansichten zum Thema, aber ich habe von Anfang an keinen Grund gesehen, warum das Abitur ausfallen sollte oder man es den Kindern ohne jegliche Prüfung mit einer Durchschnittsnote „hinterherwerfen“ sollte – womit sie bis an ihr Lebensende nur ein „Corona-Abi“ hätten. Insofern bin ich froh, dass zumindest in NRW das Thema Abitur sicher ist. Uns alle hat man doch schon vor 25 Jahren vier Meter auseinander gesetzt in der Prüfung, also geht das heute auch. Ein paar Klarstellungen zur Lage:
1. Ob Kinder gerade etwas lernen, oder nicht, hängt massiv vom Elternhaus ab. Diejenigen, die sich vorher schon um die Bildung ihrer Kinder kümmerten, tun es auch jetzt und die anderen entsprechend nicht.
2. Ob eine Schule es vernünftig hinbekommt in der aktuellen Lage, hängt massiv von der einzelnen Schule ab und dem Engagement der Leitung und des Kollegiums. Das ist sehr unterschiedlich deutschlandweit, wie wir zurückgemeldet bekommen. Von Totalausfall bis gar nicht schlecht ist alles drin.
3. Das Homeschooling funktioniert besser, je älter die Kinder. Grundschule ist ein einziges Experiment und je jünger die Kinder, umso mehr müssen die Eltern das begleiten.
4. Das sogenannte „Homeschooling“ ist gar kein Homeschooling, sondern genaugenommen ein „Fernunterricht“. Denn nein, es ist nicht plötzlich Aufgabe der Eltern, sondern nach wie vor Aufgabe der Schule, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder auch jetzt etwas lernen. Und da trennt sich die Spreu vom Weizen, siehe oben. Während manche Lehrer nahezu übertreiben und auch alle Aufgaben kontrollieren, sind andere überhaupt nicht zu erreichen. Während manche Schulen sogar ausgetüftelte Systeme mit Schulmappen entwickelt haben, die man sich auf dem Schulhof abholt und die eigenen Aufgaben dort abgibt, heißt es bei anderen Schulen auch, es müsse nichts eingereicht werden.
5. Ich habe null Verständnis für Schulen, die (wie man den Medien entnehmen kann) bis heute angeben, sie könnten nicht wieder unterrichten, weil es gäbe ja nicht einmal Desinfektionsmittel. Das ist ein Argument, das man vor 5 Wochen bringen konnte, aber nicht heute immer noch.
6. Der Föderalismus in Sachen Schulpolitik ist auch sonst schon schwierig, jetzt in der Krise ein zusätzliches Hindernis. Dass es gerade 16 verschiedene Ansagen gibt zum Thema Schule ist nicht nur für Eltern und Schüler schwierig, sondern auch in Sachen Gerechtigkeit gerade in Bezug auf die Abschlüsse, ein Totalausfall. 
7. Die Quittung für das Chaos heute werden wir erst nächstes Schujahr bekommen, denn jetzt werden erst einmal alle versetzt. Was dann nächstes jahr an Wissen fehlt und nachgeholt werden muss, zusätzlich zum neuen Stoff, wird viele überfordern.
8. Ich frage mich, wie dieses Land jemals mit dem Thema Digitalisierung weiterkommen will, wenn allein schon ein Mail-Verteiler aller Eltern oder Schüler nicht legal geführt werden darf, natürlich aus Datenschutzgründen! Lehrer die WhatsApp-Gruppen mit Schülern bilden, was akut ein sehr guter und schneller Weg war, um gerade ältere Schüler und ihre Kurse zu organisieren und zu erreichen, bewegen sich damit auf eigenes Risiko im juristischen Graubereich – bekommen aber von der Schule auch keine Alternative gestellt. Mit diesem System kommen wir jedenfalls nicht weiter.
8. Was macht der Beamtenapparat im Schulministerium eigentlich beruflich?
Ein Muttertier zum Muttertag

Jährlich „droht“ der Muttertag und wer selbst schon aus dem Kindergartenalter raus ist, und nicht mehr selber bastelt: Ich hab da etwas vorbereitet. Mein Buch erfüllt alle Kriterien für ein gutes Muttertagsgeschenk: Leicht lesbar, Drama und Lachen inklusive und kostenlos wird Ihnen Muttis lebenslange Dankbarkeit mitgeliefert. Außerdem hält das Buch sich auf dem Nachttisch und im Regal viel länger als ein Blumenstrauss von Fleurop. Wer also noch ein Buch mit persönlicher Widmung geschickt haben möchte für die eigene Mama, oder für die Mutter der eigenen Kinder, oder für die Töchter, die Sie zu Omas und Opas gemacht haben, oder für die Mütter, die demnächst gebären, der möge dann bitte JETZT über den Link hier bestellen und ich mache mich gleich persönlich mit gespitzem Stift ans Werk.
 

Gendergaga der Woche: Der weibliche Penis und die männliche Scheide


Meine Vermutung, dass das Corona-Virus gar nicht die Lunge, sondern bei manchen vor allem den Kopf befällt, bestätigt sich täglich vielfältig. Hier sehen Sie zwei Exemplare, die besonders betroffen scheinen: Sibel Schick schreibt offenbar eine neue „feministische Kolumne“ beim sehr linksintensiven SPD-Hofberichterstattungs-Blatt „Neues Deutschland“ und wir werden von ihr sicher noch einiges Lustiges zu hören bekommen.
Zum Einstieg lernen wir, dass die Scheide kein weibliches Geschlechtsorgan sei, weil sie nämlich, wenn sie auf die Welt kommt, nicht weiß, welche Erwartung wir an sie haben. Sagen Sie jetzt nichts! Dafür erklärt uns parallel die „Rapperin und Transfrau“  mit dem hübschen Namen „FaulenzA“, dass der Penis auch ein weibliches Geschlechtsteil sein kann. Ob der Name „FaulenzA“ in direktem Zusammenhang mit der Frequenz der Nutzung „ihrer“ eigenen Gehirnzellen zusammenhängt, bleibt indes ungeklärt. Als nächstes bekommen wir sicher die spannende Kolumne: „Die Erde kann auch eine Scheibe sein“.
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Lobby-Arbeit für Frauen, Familie und Mütter macht sich nicht von alleine, ist zeitintensiv aber lohnenswert. Wie alle ehrenamtlichen Organisationen brauchen wir auch Geld. Über die Jahre haben uns viele Menschen bereits unterstützt und tun das bereits regelmäßig.
Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

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Herzlichen Dank

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