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27. Mai 2020

Meine Damen, meine Herren,

im Kontrast sieht man die Dinge deutlicher, manchmal auch zum ersten Mal. Gestern erreichten mich innerhalb weniger Minuten zwei ganz unterschiedliche Kurzfilme, beide zum Thema Abtreibung und zu der Frage, wie wir persönlich damit umgehen. Ich weiß, dass auch unter den Empfängern dieses Newsletters durchaus kontroverse Einstellungen dazu existieren. Und deswegen möchte ich heute uns allen einfach zwei Videos als Gegenüberstellung auf den Weg geben, die das Thema im größtmöglichen Kontrast zeigen. Das eine Video entstammt der gestrigen TV-Show „Sing meinen Song“ beim Sender VOX. Michael Patrick Kelly singt darin das Lied „Embryo“ des Rappers MoTrip.  Es handelt von der Abtreibung, die er und seine Freundin Larissa einst entschieden hatten und danach offenbar sehr lange noch mit der Entscheidung haderten. Sie sind immer noch zusammen, inzwischen haben sie zwei Kinder, es hätten drei Kinder sein können. Das andere Video, von dem ich erzählen will, stammt von der amerikanischen Feministin Sophie Lewis, eine radikale Abtreibungslobbyistin, die gerade auf Tour ist mit ihrem neuen Buch mit dem kämpferischen Titel: „Full Surrogacy Now: Feminism Against Family“ übersetzt also in etwa: „Totale Leihmutterschaft jetzt: Feminismus gegen Familie“.  
Ich habe dazu einen Text verfasst, weil ich die Sendung selbst zufällig sah und mit Gänsehaut vor dem Fernseher saß, während im TV-Studio alle gegen die Tränen kämpften. Sie finden den Text hier unter dem Titel: „Heute wärst du vier“. Jeder möge sich selbst ein Bild machen, seine eigene Bewertung finden und die eigene Entscheidung zum Thema Abtreibung und die Frage, ob wir hier über einen Fötus reden, der „Gewalt gegen die Schwangere ausübt“ oder über einen Mensch, der heute 4 oder 10 oder 22 oder 40 Jahre alt sein könnte. Lassen wir die unterschiedlichen Protagonisten einfach selbst sprechen.


Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende Frau 2000plus e.V.

 


 

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Das Gendergaga der Woche kommt heute aus Hannover.

Was ich bei aller Kritikwürdigkeit an Facebook wirklich liebe, sind die automatischen Erinnerungen, die das System einem allmorgentlich ausspuckt, und dadurch Dinge ins Gedächtnis ruft, die man sonst längst vergessen hätte. Heute genau vor sechs Jahren war ich beim Gender-Zentrum der Evangelischen Kirche in Deutschland in Hannover zu einem Streitgespräch mit der damaligen Leiterin Frau Dr. Janssen. Großartig schon damals eine der ersten gendersensiblen Unisextoiletten im Zentrum, die ich fotografisch gleich festhielt. Das Magazin IDEA Spektrum hat das denkwürdige Gespräch dokumentiert, das sehr unschön endete, weil ich aufstand und meine Sachen packte. Das Niveau unserer Unterhaltung war schlagartig gesunken, nachdem sie mir vorwarf, mit Genderkritik rechtsradikales Gedankengut zu transportieren. Aber herrlich ihre letzten Worte, die sie mir im Flur hinterherbrüllte: „Frau Kelle, sie sind eine ganz gefährliche Person“. Genaugenommen hatte sie nämlich das erste Mal an diesem Nachmittag wirklich uneingeschränkt recht: Das bin ich. Und zwar mit großer Freude.   

Familien brauchen keine Symbolpolitik

Was ist das Wichtigste in der Corona-Krise für Millionen Familien, die derzeit Kinder beschulen und um ihre Jobs bangen? Glaubt man der Justizministerin Lambrecht, dann sind es wieder einmal die Kinderrechte in die Verfassung. Es ist langsam unerträglich geworden, wie vor allem von Vertretern der Grünen und der Sozialdemokraten derzeit das Bild der chronisch überforderten, gewalttätigen und hilflosen Familie medial transportiert wird, weil ihnen gerade klar wird, dass der Staat derzeit keine Zugriffsrechte hat und die Familie in Wahrheit gerade eine ungeahnte Autonomie erlebt. In einem offenen Brief haben wir von Frau 2000plus e.V. zusammen mit dem Durchblick e.V. und dem Familienbund der Katholiken in Bayern einen offenen Brief an die Justizministerin verfasst mit unserem Protest gegen Kinderrechte in die Verfassung aber auch unserem Unverständnis über die thematische Prioritätensetzung der Ministerin. Hier ein Ausschnitt:

Verehrte Frau Justizministerin, Familien brauchen keine Symbolpolitik! Das Gute an Eltern und Familien ist, dass sie die Bedürfnisse der Kinder nicht erst nach monatelangen Diskussionen an runden Tischen berücksichtigen, sondern jeden Morgen neu und sofort. Denn was Kinder brauchen, ist nicht Symbolpolitik, sondern konkrete Aufmerksamkeit, Liebe, Ermutigung und Unterstützung. Jeden Tag, 24 Stunden lang. Genau das tun Millionen Eltern gerade erfolgreich und ganz ohne staatliche Unterstützung sehr selbstverständlich für ihre Kinder. Es braucht keine weiteren Verfassungsrechte, sondern Anerkennung und Unterstützung für die Leistungen im natürlichen kindlichen Lebensraum: der Familie.“

Den ganzen Brief finden Sie als Download hier unter dem Link, verbreiten Sie ihn gerne weiter.

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Herzlichen Dank

Ihre Birgit Kelle
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