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21. Oktober 2020

Meine Damen, meine Herren,


die Zuschrift eines Ehemannes erreichte mich diese Woche, der mir beschrieb, was seine Frau alles großartig in ihrem Leben gemeistert hat, wie viele Kinder und Enkelkinder sie inzwischen großgezogen hat, und wie sie es im Alter mit ihrer Gesundheit bezahlt hat. Er endet mit der Frage: „Und was soll sie antworten, wenn man sie fragt, was haben sie gearbeitet? Warum fragt man nicht korrekterweise: Waren sie erwerbstätig?“

„Ich arbeite nicht“ ist meiner Erfahrung nach immer noch die am häufigsten genutzte Selbstbeschreibung von Müttern, wenn man sie danach fragt, was sie beruflich machen und sie gerade Kinder großziehen und deswegen nicht erwerbstätig sind. Wenn Sprache relevant ist, dann sicher hier, meine Damen. 

Wer selbst formuliert, dass er nichts tut, kann gar nicht erwarten, dass andere es als Arbeit deklarieren. Dass wir als Frauen selbst sagen, „ich arbeite nicht“ anstatt es anders zu benennen, ist wiederum das Ergebnis einer jahrzehntelangen Degradierung und Selbstdegradierung von Frauen. Wenn die feministische Bewegung selbst zwischen wertvoller außerhäuslicher Arbeit und minderwertiger Hausarbeit unterscheidet und Frauen andere Frauen als „Heimchen“ bezeichnen, ist es wenig verwunderlich, wenn Familienarbeit gesellschaftlich nicht als echte Arbeit wahrgenommen wird. 

In diesem Sinne meine lieben Mütter: Jede von Ihnen arbeitet, meistens sogar viel mehr Stunden, als ein Arbeitnehmer, selbst wenn er eine 40-Stunden-Woche hat. Wenn das nächste Mal jemand fragt, dann sagen Sie es bitte richtig: Ich arbeite rund um die Uhr, aber ich werde nicht mit Geld, sondern mit Liebe bezahlt. Diese Postkarte hängt übrigens an meiner Bürotüre im Haus. Gerade in Corona-Zeiten erleben wir ja oft geänderte Öffnungszeiten und Schließungen. „Mama“ macht niemals zu:

Herzliche Grüße Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende
Frau 2000plus e.V.

 

Eine Bitte:


Unterstützen Sie unsere Arbeit. Die Arbeit der Regierung und anderer Organisationen im Auge zu behalten, zu analysieren und aufzubereiten, kostet uns viel Zeit.  

Wir sprechen mit Abgeordneten, informieren und stellen Analysen, Argumentationshilfen und Fakten zur Verfügung, die in der Debatte oft untergehen oder die in der Presse nicht einmal Erwähnung finden.

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Petition: Für finanzielle Gleichstellung elterlicher Erziehung

Heute möchte ich Ihnen eine Petition ans Herz legen und Sie alle bitten, möglichst bald zu unterzeichnen und sie auch weiter zu teilen. Ich weiß, viele Petitionen erreichen uns in unserem Mail-Postfach, fast immer geht es um gute Dinge. Diese hier aber  betrifft Millionen von Familien. Und gerade jetzt in Corona-Zeiten, wo die Betreuung in Kitas teilweise nicht einmal mehr garantiert werden kann, stellt sich besonders die Frage: Wieso unterstützt man die elterliche Erziehung zu Hause nicht endlich finanziell gleichwertig, wie die Betreuung in der Kita? 
Eltern mit kleinen Kindern stehen finanziell fast immer in angespannten Situationen. Jetzt besonders, und wenn Kitas und Ganztagsbetreuung wegen Corona sowieso auch langfristig staatlich gar nicht sicher gestellt werden können, stellt sich die Frage umso mehr: Wieso ein teures Kitasystem finanzieren, wenn man das Zuhause der Kinder fördern könnte? Direkt. Ohne Umwege. Das ist Familienförderung.

Kinder brauchen und wollen ihre Eltern tagsüber. Je kleiner sie sind, umso mehr und umso länger. Das Erziehungsrecht und auch die Erziehungspflicht liegt bei den Eltern. Ihnen auch finanziell möglich zu machen, diese Rechte und Pflichten wahrzunehmen, sollte endlich selbstverständlich sein. Denn Kita-Betreuung ist nicht wertvoller als elterliche Erziehung. Ganz im Gegenteil.
Doch auch abseits von Krippendiskussionen, Ideologie und Gezanke um die Frage, was ist das Beste für ein Kind, ist es eine Frage der Gerechtigkeit, allen Eltern dieselbe finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Die einen wollen einen Krippenplatz, andere wollen selbst erziehen, beide verdienen die gleiche Unterstützung.
 
Hier geht es zu der Petition direkt auf die Seite des Bundestages. Damit kein Unfug und keine unechten Unterschriften erfolgen, muss man sich einmalig kurz registrieren. Das kann bei späteren Petitionen immer wieder genutzt werden.
 
Wahlfreiheit der Eltern bei Betreuungsform der Kinder U3 durch Zufluss der staatlichen Subventionsleistung direkt an Familien vom 23.09.2020,
Mit der Petition wird gefordert, dass alle staatlichen steuerfinanzierten Transfer- und Subventionsleistungen für die Pflege, Betreuung und Bildung der Kinder im U3-Alter (Elterngeld, Subventionen für Kinderkrippen etc.) für jedes Kind in gleicher Höhe und unmittelbar der Familie zufließen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und der von ihnen gewählten Betreuungsform. Die Betreuungsform kann dann frei und gleichberechtigt individuell gewählt werden.“
 

Das frierende Klassenzimmer


Am Sonntag enden in NRW die Herbstferien und es drängt sich die Frage nicht nur in NRW auf: Wie geht es generell in den Klassenzimmer in Deutschland weiter, angesichts des anrollenden Winters und der Ideenlosigkeit der Politik, die als einzige Lösung derzeit Jacke, Mütze und Schal an, Maske und Fenster auf anbietet. Der Philologenverband empfahl bereits Decken und warme Kleidung, als säßen Kinder in zerbombten Klassenzimmern wie nach dem zweiten Weltkrieg. Es fehlt nur noch die Suppenküche auf dem Pausenhof.
Gerade hat das NRW-Schulministerium bekannt gegeben, ab Montag gilt wieder Maskenpflicht im Klassenraum und Lüften. Alle 20 Minuten Fenster auf und zusätzlich in den Pausen. Damit ist frei nach Erich Kästner „Das frierende Klassenzimmer“ vorerst bis Weihnachten der neue Standard in NRW. Genaugenommen ändert sich also gar nichts in NRW, denn an den meisten Schulen hat man das bisher genau so gehandhabt und die Maskenpflicht, die es angeblich nicht mehr gab, wurde sowieso „freiwillig“ und mit Nachdruck eingefordert. 
Fenster und Maske auf ist aber kein Corona-Konzept, sondern eine Kapitulation. Ich empfehle jedem, auch in den Schulministerien, der das anders sieht, einmal den Selbstversuch auch nur für einen Tag. Aktuell beträgt die Außentemperatur vor meinem Haus 12 Grad, und wir sind erst im Oktober. Bei geöffnetem Fenster den ganzen Vormittag konzentriert zu arbeiten oder zu lernen, während die Füße und die Hände langsam einfrieren, kann die Ausnahme sein in einem Klassenzimmer, aber nicht die Regel.
Und genau da beginnt das Problem: Wir machen den Ausnahmezustand gerade schleichend zur Regel. So sehr alle sich gerade wünschen, die Schulen offen zu lassen – auch ich –, muss eine Lösung gefunden werden. Zwei meiner Kinder besuchen die Schule in NRW; auch sie werden nach den Ferien wieder in die kalten Klassenräume zurückkehren, dass sie sich dabei erkälten, ist nur eine Frage der Zeit. Die Jahreszeit bringt sowieso die Grippewelle und grippale Infekte mit. Im Durchzug bei geöffnetem Fenster zwischen 8 und 13, manchmal gar 16 Uhr wird sich das verstärken. Ich wäre gespannt, wenn wir zu dieser Stunde in Deutschland eine Messung der Raumtemperatur in Klassenzimmern vornähmen, wie viele Kinder bereits heute nach Hause geschickt werden müssten, weil es laut Arbeitsschutzverordnung zu kalt ist und alles unter 19 Grad als unzumutbar gilt. Kinder haben nur eine Lobby: ihre Eltern. Wir können das so nicht hinnehmen. Ich habe dazu einen Text für FOCUS geschrieben. Es braucht Lösungen für unsere Kinder, auch für den Fall das Schulen wieder schließen. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier, gerne kann man darunter auch kommentieren.

Transfrauen im Frauensport


Der Welt Rugby Verband hat beschlossen, Transfrauen die Teilnahme in den Frauenteams nicht zu erlauben, nachlesbar hier. Es geht um Fairness im Sport, nicht um Diskriminierung. 
Eine wichtige Entscheidung, denn die Zulassung von Transfrauen im Damensport ist nichts anderes, als der Untergang des Frauensports. Ich habe es in meinem Buch im Kapitel "Das Damenopfer" einmal aufgerollt anhand zahlreicher Beispiele, wie Frauen auf Ranglisten das Nachsehen haben, wenn man sie zwingt, faktisch gegen körperliche Männer im Sport anzutreten.
Wir werden diese Debatten in Deutschland ebenfalls bekommen. Es ist die logische Konsequenz einer Doktrin, die Geschlecht für eine frei wählbare Komponente hält. Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer also proklamiert, dass Frausein eine Frage der Selbstdefinition sei und Widerspruch dazu nur Ausdruck von Transphobie, zwingt alle Bio-Frauen dazu, sich im Sport hinter den Transfrauen einzureihen. Nur mit Fairness hat das eben nichts mehr zu tun. Der Rugby-Verband argumentiert nicht nur mit Fairness, sondern vor allem auch mit der Verletzungsgefahr für die normalen Frauen bei einem Kontaktsport wie diesem. Die Körperktraft der „Transfrauen“ ist nun mal größer, so wie im Schnitt auch ihre Körpergröße, ihr Gewicht und ihre Schnelligkeit. Bei einem Kontaktsport wie diesem drohen damit ernste Verletzungen. Der Welt Rugby Verband hat es sich nicht einfach gemacht. Hat Experten verschiedener Fachrichtungen und Betroffene gehört. Man will ja die derzeit spielenden „Transfrauen“ nicht diskriminieren. Deswegen dürfen sie auf den unteren Ebenen auch weiter trainieren, für den Profisport ist es allerdings vorbei. 
Es wäre gut, wenn sich alle Sportarten beizeiten überlegen würden, wie sie ebenfalls verfahren wollen. Geschlecht ist keine selbstbestimmte Kategorie. Nirgendwo wird das schneller sichtbar als im Sport. Wenn das so wäre, könnte man ja überall die getrennten Frauen-Sportwettkämpfe abschaffen und alle „Geschlechter“ gemeinsam spielen lassen. Raten Sie mal, wer da das nachsehen hätte, außer vielleicht auf dem Schwebebalken? 

Geopferte Kinder


Nach #EheFürAlle folgt #KinderFürAlle, aus "sozialem Geschlecht" folgt "soziale Elternschaft". Die Jungen Liberalen fordern seit Neuestem also vier (4) Eltern für ein Kind in der Geburtsurkunde. Das ist nicht neu, die Grünen tun dies schon lange. Die FDP, die Grünen und auch die SPD-Justizministerin verlangen ebenfalls die sogenannte „Mitmutterschaft“ in der Geburtsurkunde für lesbische Paare, die ein Kind bekommen.
Da man nicht annehmen kann, dass es sich dabei um eine Jungfrauengeburt oder um eine Bestäubung durch Bienen handelt, wären das also von der Justiz abgesegnete, gefälschte Geburtsurkunden ganz ohne Vater. Abstammungsurkunden werden damit zur Farce. Sie dokumentieren dann nicht mehr Tatsachen, sondern Wunschvorstellungen von Möchtegern-Eltern. Ganz zu schweigen davon, was passiert, wenn ein lesbisches Paar sich scheiden lässt. Die biologisch mit dem Kind überhaupt nicht verwandte „Mitmutter“ könnte sich von der Biomutter scheiden lassen, bliebe aber weiterhin „Mutter“ des Kindes inklusive Sorgerecht. Den Vater hat es derweil nie gehabt. Willkommen in der Ideologie des 21. Jahrhunderts. Die Justizministerin bereitet gerade den Gesetzesentwurf vor. Die CDU lässt sie gewähren. 
Leihmutterschaft, SocialFreezing, Co-Parenting, Mitmutterschaft, Recht auf Geschlechtswechsel und Kinderrecht auf Sexualität. Das ist alles ein Denken, und nein, es ist keine Überraschung, der Irrsinn folgt einer inneren Logik. Man muss nur hinsehen und diese Politik zu Ende denken, dann kommt das böse Ende von ganz alleine an die Oberfläche. Die #Gender und #LGBT-Bewegung opfert Kinder für die Interessen von Erwachsenen. Es war absehbar. Ich wünschte, ich hätte nicht Recht, aber ich schreibe seit Jahren darüber, was auf uns zurollt. Ich empfehle dazu mein Kapitel "Geopferte Kinder" aus meinem aktuellen Buch #NochNormal? Kommen Sie mir nicht in 10 Jahren mit „ich habe nichts gewusst“. Es ist unsere verdammte Pflicht als Eltern und Großeltern, als Bürger und als Menschen, nicht noch ein paar Generationen von Kindern diesen Ideologen zu opfern, bis alle dann mal aufgewacht sind. Hier gibt es das Buch, mögen Sie lesen und verstehen.

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