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22. September 2020

Meine Damen, meine Herren,

wer heute Abend noch nichts vor hat, dem darf ich die "phoenix runde" um 22.15 h nahelegen, bei der ich selbst mitdebattiere - zum Thema: "Zoten, Sprüche, Herrenwitze - Die Sexismusdebatte."

Es scheint, als habe die FDP über Rainer Brüderle bis heute zu Christian Lindner die Stellung als Herrenwitz-Partei gepachtet. Ob man sich über einen missglückten dummen Scherz des FDP-Parteivorsitzenden gegenüber seiner scheidenden Generalsekretärin Linda Teuteberg nun tatsächlich im ganzen Land aufregen muss, sei dennoch dahingestellt. 
Nichts regt mehr auf, als das Zwischenmenschliche, wie es scheint. Wie verbreitet ist die Diskriminierung von Frauen? Ist die Politik noch immer eine Männerdomäne? Braucht es einen anderen Stil in der Politik? Oder gar Frauenquoten?

Es debattieren: 
- Sawsan Chebli, SPD-Politikerin
- Wolfgang Bosbach, CDU-Politiker
- Birgit Kelle, Publizistin
Christoph May, Männerforscher

Ich freue mich schon auf diese Runde. Schauen Sie doch auch rein und kommentieren Sie die Sendung!

Herzliche Grüße

Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende Frau 2000plus e.V.

 


 

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Auch der schwarze Mann ist am Ende nur ein Mann 

Jede Gruppe braucht ihre Geheimsprache, um sich abseits der Mehrheit zu unterhalten. Das war schon in der dritten Klasse so, als wir die ersten Zettel durch die Bankreihen gegeben haben und in Geheimschriften und Codes formulierten, damit jene, die den Zettel widerrechtlich öffneten, bevor er bei der besten Freundin oder dem Angebeteten ankam, nicht verstehen konnten, was wir sagen wollen. Top secret!
Manche haben die dritte Klasse intellektuell nie überwunden, dafür gibt es heute intersektionale, gendergerechte Sprache. Man sagt, sie sei inklusiv, tatsächlich ist es wie in der dritten Klasse ein exklusiver Geheimcode, den nur die Eingeweihten verstehen. Ich weiß nicht, wo man das lernt und wo man vor allem die deutsche Sprache verlernt, sobald man sich hauptberuflich, oder wollen wir eher sagen hauptaktivistisch mit gender-queeren Antiracial-Diskursen beschäftigt. Vielleicht gibt einen Initiationsritus im gendersensiblen Arbeitskreis Sprachhandeln an der Uni oder in den Selbsthilfegruppen, wo bei Überreichung des erfolgreich absolvierten Genderzertifikates in einem eigens formulierten Sprachexorzismus gemeinsam der deutschen Grammatik auf Lebenszeit abgeschworen wird und zum Abschluss eine Ausgabe des Dudens rituell verbrannt wird, während im Hintergrund ein Genderstern brennt.
Klar ist, gendersensible und nichtverletzende Sprache ist nicht einfach, man muss so viele Regeln beachten beim Formulieren, selbst jene, die man gar nicht kennt und die auch nur im ungeschriebenen Twittergesetz niedergeschrieben sind, die man aber dennoch aus Versehen verletzen kann.
Gerade kursiert im Twitterkosmos ein Tweet von Malcolm Ohanwe, er ist Podcaster für die „Kanackische Welle„, was nur deswegen keine Beleidigung ist, weil er es wohl selbst so benannt hat, und nach Eigenauskunft Linguist, was die Sache besonders spannend macht. Laut Medium Magazin gehört er zu den Top 30 Journalisten unter 30 Jahren in diesem Land. Man sollte ihn wohl kennen. Ich entschuldige mich präventiv, dies bislang nicht getan zu haben, nach Sichtung seines Twitterprofils bin ich sicher, dass ich jetzt noch größere Wiedergutmachung abzutragen haben, als ich ohnehin durch meine weiße Erbschuld sowieso zu leisten hätte.  
Ohanwe ist nun schwarz, oder vielleicht auch nicht. Obwohl ich mich gerade auch zuletzt in meinem aktuellen Buch „NOCH NORMAL? – Das lässt sich gendern!“ eingehend mit der Gedanken- und Sprachakrobatik der schönen neuen intersektionalen und garantiert rassismusfreien Sprache beschäftigt habe, ist auch mir nicht immer klar, wie man einen wie auch immer gefärbten „Nicht-Weißen“ Menschen denn nun sprachlich korrekt und diskriminierungsfrei zu benennen hat und ob ich nicht alleine schon mit diesem Versuch meiner angeborenen weißen rassistischen Grundhaltung erliege, weil ich die unterschiedliche Hautfarbe eines anderen Menschen immer noch zur Kenntnis nehme anstatt sie anständig und rassismusfrei und gewollt zu übersehen.

 

Broschüre: Warum wir vereinbaren sollen


Diese Broschüre möchten wir Ihnen gerne ans Herz legen. Zum Lesen, aber auch zum verbreiten oder um sie jungen Eltern in die Hand zu drücken. Sie enthält kurzund prägnant und mit guten Zitaten alle politischen und wirtschaftlichen Hintergründe zur Frage, warum alle so wahnsinnig danach brennen, dass vor allem Mutter und Kind so frühzeitig voneinander getrennt werden, anstatt dass Kinder zu Hause in Ruhe groß werden dürfen. Hier unter dem Link gibt es die ganze Broschüre als Download, aber sie ist auch in gedruckter Form zu bestellen bei Nestbau e.V., alle weitern Infos hier.
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