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Newsletter  15. Mai 2015

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Deutschlands Erzieherinnen streiken, das Thema beherrscht die Medien, und dem ein oder anderen fällt gerade auf, dass es dann doch irgendwie problematisch ist, wenn man die Kinderbetreuung auslagert und zu einer bezahlten Dienstleistung erklärt. Und deutlicher kann man den Unterschied nicht zeigen: Eltern streiken nicht. Weder bei Nachtschichten, Wochenenddiensten oder bei gesellschaftlicher und finanzieller Ignoranz. Herrlich übrigens Sigmar Gabriel, Teilzeitpapa und hauptamtlich Arbeiterführer bei der SPD, zu dem Thema. Bei Facebook hat er doch tatsächlich diesen Satz geschrieben: "Beste und liebevolle Betreuung unserer Kinder. Das sollten wir schätzen - und gut entlohnen" Wunderbar dachte ich, das gibt es nämlich millionenfach zu Hause bei Müttern und Vätern. Das meinte der gute Siggi aber gar nicht. Seine SPD klagt nämlich gegen das Geld, das Eltern bekommen sollen, dafür dass sie liebevoll und bestens ihre eigenen Kinder betreuen, auch "Betreuungsgeld" genannt. War ihm wohl gar nicht in den Sinn gekommen, dass diese Leistung auch abseits von Kitas möglich ist. Merke: Wertschätzung und Bezahlung von Kinderbetreuung nur mit Tarifvertrag.



Ihre,
Birgit Kelle

Kinderlachen bezahlt keine Miete

Lesen Sie die Kolumne von Birgit Kelle zum aktuellen Kitastreik. Dass die Erzieherinnen besser bezahlt werden müssen ist ja richtig. Auch dass sie ein Streikrecht haben. Gesellschaftlich bleibt aber ein anderes Fazit: "Und noch eine Frage bleibt auch nach diesem Streik immer noch ungeklärt, ganz egal wie er ausgeht: Gerade werden Kinder nicht selten während des Streiks bei Oma und Opa untergebracht. Gut, wer diese Möglichkeit hat. Bei wem bringen wir aber Oma und Opa unter, wenn demnächst vielleicht die Pflegebranche streikt, ein ebenfalls chronisch unterbezahlter, weiblicher Berufsstand? Hier wird der Unterschied zur Familie am deutlichsten: Eltern streiken nicht, selbst bei Nachtschichten, Wochenenddienst und gänzlich ausbleibender Bezahlung. Erziehen und Pflegen als Beruf ist hingegen ein Job, eine Dienstleistung, die anständig bezahlt werden will und ja, auch bestreikt werden darf. Eine Gesellschaft, die glaubt, auf Familie verzichten zu können, bekommt gerade ihre Quittung."  Die ganz Kolumne finden Sie unter diesem Link bei The European

Hoppla, bin ich jetzt reaktionär?

Unbedingt lesen! Der Kabarettist Bruno Jonas hat sich der Familienpolitik angenommen in einem Beitrag für die FAZ, es ist großartig, wie er die angeblich "moderne" Vorstellung von Familie auf die Schippe nimmt: "Heute muss man Familie für antiquiert, DDR-Krippen für vorbildlich und den Euro für das größte Friedensprojekt halten: Sind die alle irre, diese linken Solidaritätkasperl? ....Familie im klassischen Sinn, also mit Vater, Mutter und Kindern, is over. Diese traditionelle Form der Familie ist komplett überholt. Das wird immer klarer. Dieses Familienmodell basiert auf der Diktatur der Heterosexualität. Sie haben richtig gelesen, es herrscht eine Hetero-Diktatur, unter der alle zu leiden haben. Auch die angeblich Heterosexuellen. Ich bin übrigens auch hetero. Ich oute mich jetzt mal. Ich stehe auf Frauen. Das habe ich mit Lesben gemeinsam." Den ganzen Beitrag finden Sie unter dem Link

Wie es sich in Berlin-Pankow als Mütter anfühlt, wenn man auf Krippe verzichtet

"Seitdem ich Mutter bin, höre ich mir von euch an, wie unemanzipiert ich sei, wie bequem, wie altmodisch und sogar wie fahrlässig in Bezug auf die Bildung und das Erlernen sozialer Kompetenzen meiner Kinder, weil ich sie erst mit dreieinhalb Jahren in den Kindergarten (denn die Einrichtung, in der meine beiden großen Töchter untergebracht sind, bezeichnet sich noch als solchen) gesteckt habe und sie dort mittags wieder abhole. Ich, 29 Jahre alt und Mutter von drei Töchtern, stehe mit diesem Modell in Berlin Pankow lebend ziemlich allein da. Die Kritiken und Anfeindungen, die ich erfahren habe, seit ich mit 23 Jahren das erste Mal Mutter geworden bin, haben mich im Laufe der Jahre wütend gemacht." - so schreibt Helena von Hutten, Mutter von drei Kindern aus Berlin. Lesen Sie bitte ihre offenen Brief an die anderen Mütter die ihr täglich begegnen. Der Text hat auf unserer Facebook-Seite von Frau 2000plus e.V. und unserer Homepage bereits für große Diskussionen gesorgt. Unter dem Link geht es zum Text.

Radio: KING.FM Sendung heute zum Thema Kitastreik

In der Radioshow von Birgit Kelle, präsentiert von Frau 2000plus e.V. geht es heute Abend aus aktuellem Anlass ebenfalls um den Kitastreik. Im Gespräch  u.a. mit einer Kita-Leiterin im Streik, einem Kita-Geschäftsführer, der nicht streikt, einer Mutter, die ebenfalls nicht streikt, einer Verdi-Vertreterin und einer Catering Firma, die gerade auf ihrem Kita-Essen sitzen bleibt. Dazu wie immer das Gendergaga der Woche, heute unter besonderer Berücksichtigung der schwulen Ampeln in Wien. Die Sendung wird heute Abend erstmals ausgestrahlt um 22 Uhr. Wiederholungen immer Samstag um 12 Uhr, Sonntag um 16 Uhr und Donnerstag um 20 Uhr. Hier unter dem Link geht es zum Live-Stream, wo Sie King.FM im Internet hören können. Schalten Sie ein!

Ladies First: Treffen/Seminar Frau 2000plus e.V.

"Ich möchte gerne etwas tun gegen diese Familienpolitik, Frauenpolitik, den Genderwahnsinn, all die neuen Bildungspläne, ich weiß aber nicht was man tun kann" - Solche Zuschriften erreichen uns regelmäßig bei Frau 2000plus e.V. Dem kann geholfen werden! Nachdem wir im Herbst 2014 bereits sehr erfolgreich ein erstes Wochenendseminar zum Thema Frausein heute mit inhaltlicher und auch rhetorischer Schulung gemaht haben, wollen wir das wegen des großen Interesses weiter ausweiten. Zwei Termine kann ich anbieten:
Tagesseminar im Raum Stuttgart: Samstag, 17. Oktober 2015, von 9:00 bis 16:30 Uhr
Anmeldung und Kontakt bitte über Eveline Bischoff unter : Eveline Bischoff eb(a)evelinebischoff.de
Wochenend-Seminar im Raum Eichstätt: Donnerstag, 26.November 2015 bis Samstag, den 28. November 2015.
Anmeldung und Kontakt bitte über Christiane Lambrecht
: ct.lambrecht(a)t-online.de.
Genauere Infos zu Ablauf/Kosten etc. auf Nachfrage via Mail. Bei Interesse bitte melden, die Plätze sind begrenzt, deswegen ist vorherige Anmeldung unbedingt nötig und wir können möglicherweise auch nicht alle Interessentinnen berücksichtigen - versprechen aber, auch weitere Seminare anzubieten!

 
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