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heute gibt's wieder handgepflückte Links über Inklusion & Innovation, eine Kolumne von Paloma Olszowka und einen neuen Tipp der Woche!

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Raul
 

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Kolumne

Paloma Olszowka
bietet Schreibwerkstätten an und hält Vorträge zum Thema Inklusion, dreht Youtube Videos und spielt seit neuestem Theater. Geboren 1994 mit einer Tetraparese, ist es ihr Ziel, die Welt in die richtige Richtung zu drehen.

Behindert zu sein ist auch Arbeit!
Wisst ihr, ich finde behindert zu sein ist auch Arbeit. Was ich alltäglich für mein Leben mit Behinderung alles tun muss, bezahlt mir niemand und Anerkennung gibt es wenig.
Es interessiert unseren Behördenstaat gar nicht, wie viel Aufwand es ist, dass ich immer wieder meine Behinderung nachweisen muss, als würde eine Spastik über Nacht verschwinden. Und so muss ich immer wieder Anträge stellen wegen der Assistenz, den Hilfeplan und Wochenplan schreiben, zum Beispiel wann ich aufstehe und meine Ziele für das Jahr festschreiben, als hätte ich kein Recht auf meine ganz eigenen persönlichen Ziele und Wünsche. Ich werde durch die Behörden überwacht und muss zum Beispiel die Kontoauszüge der letzten zwei Jahre kopieren und dem Amt offenlegen, als hätte ich ein Verbrechen begangen. Also telefoniere ich auch ständig mit den Behörden, lege Widersprüche gegen Leistungsbescheide ein und schalte auch mal Anwälte ein. Klar, wollen die wissen, ob ich mit den ganzen Pflegeleistungen gut umgehe. Also kommt alle drei Monate auch noch eine Pflegeberatung, die guckt ob ich geduscht bin. 
Ich will nicht mehr so durchleuchtet werden! Wenn ich keine Leistungen beziehen würde, müsste ich das alles nicht machen. Ich wünsche mir, dass die Behörden anfangen mir zu vertrauen. Ich weiß, dass das schwierig ist, aber ich möchte, dass damit auch mal Schluss ist.
Darüber hinaus muss ich auch meine Assistenzsachen regeln, das kann mir ja keiner abnehmen. Ich muss mit dem Assistenzdienst reden, neue Assistent*Innen einstellen, Assistent*Innen kündigen, kurzfristig Springer*Innen einarbeiten.
Und all das noch nicht genug, muss ich gucken, dass alles Barrierefrei ist, wo auch immer ich hinrollen will. Ich muss mir Unterstützung für all das besorgen, und meinen Mitmenschen immer wieder erklären, dass ich gleichwertig wie ein Mensch ohne Behinderung bin. Und all das ist nicht mein Privatleben! In meinem Privatleben gehe ich mit meinen Freunden weg und schreibe Geschichten.
Ich würde mir wünschen, dass es für all diese Extra-Aufgaben für Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft eine Aufwandsentschädigung gibt. Stattdessen wurde ich, wie viele andere, schon bei meiner Geburt als erwerbsunfähig eingestuft. Mir wurde nichts zugetraut und so wurde ich auch als geistig behindert beschult und die Lehrer hatten keine Zeit meine Stärken zu fördern. Was ich mir von der Gesellschaft wünschen würde, in der Zukunft, wäre, dass erst einmal genau hingeschaut wird, was für Fähigkeiten ein Mensch mitbringt. Ich wünsche mir, dass sich die Arbeits- und Schulwelt an diese Fähigkeiten anpasst, anstatt die Menschen in Raster zu pressen, denn dann hätten wir nämlich eine glücklichere Welt.
Ich habe mir meine eigenen Projekte aufgebaut, weil ich der Gesellschaft zeigen wollte, dass ich falsch eingeschätzt werde. Und ich liebe meine freiwillige Arbeit für die Welt. Ich finde meine Behinderung ist ein Geschenk vom Universum, denn so darf ich die Welt verändern, dass sie eine bessere wird, für alle Nachfahren. 

Tipp der Woche

Ohrenkuss
Ja, auch Menschen mit Down-Syndrom können lesen und schreiben. Das beweisen die 14 RedakteurInnen und über 50 Fern-KorrespondentInnen des Magazins Ohrenkuss seit über 20 Jahren. Alle Artikel werden von diesen AutorInnen mit Down-Syndrom verfasst und unzensiert im Magazin und im Blog veröffentlicht. Finanziert wird das Projekt durch Heftverkäufe, Abos, Lesungen und Spenden. Seit der Gründung wurde schon eine beeindruckende Reihe an Preisen verliehen, die auf der Webseite ohrenkuss.de einsehbar sind. Außerdem lässt sich hier neben dem Blog auch allerlei Anderes entdecken sowie alle Ausgaben des Magazins herunterladen.
Handgepflückte Links

Role Models: Carrie Ann Lucas

https://raul.de/leben-mit-behinderung/role-models-carrie-ann-lucas/

Dieses Jahr begann mit einem herben Verlust: Dem Tod der Behindertenrechtsaktivistin Carrie Ann Lucas. Die US-amerikanische Anwältin und Mutter starb mit 47 Jahren. Und sie starb einen unnötigen Tod. Sie starb, weil es ihr so erging, wie weltweit den meisten Menschen mit Behinderung: Sie war ein lästiger Kostenfaktor. Carrie Ann Lucas starb, weil die für sie lebenswichtigen Medikamente aus Kostengründen von ihrer Krankenversicherung verweigert wurden.


 

Es gibt keine Barrierefreiheit, die Menschen ohne Behinderung je geschadet hat!

https://raul.de/leben-mit-behinderung/es-gibt-keine-barrierefreiheit-die-menschen-ohne-behinderung-je-geschadet-hat/

Seltsamerweise wird beim Bau von barrierefreien Zugängen in erster Linie an Menschen mit möglichst angeborenen Behinderungen gedacht und in zweiter Linie: Lohnt der Aufwand überhaupt für diese Minderheit? Doch sind die Rolltreppen, Aufzüge, Rampen, Rollbänder, breiten Türen, Ansagen und Untertitel erst einmal da, werden sie von allen gern genutzt. In Bahnen und Bussen sind nicht nur blinde Menschen dankbar für akustische Ansagen, sondern auch die, die an ihrem Tablet arbeiten, ein Buch oder auf ihrem Smartphone etwas lesen.


 

Gehaltserhöhung um 48,75 % in Werkstätten für behinderte Menschen - (K)ein Grund zum Feiern?!

https://jobinklusive.org/2019/07/18/gehaltserhoehung-um-4875-in-werkstaetten-fuer-behinderte-menschen-kein-grund-zum-feiern/

Nachdem die Bafög-Sätze erhöht wurden, hat der Bundestag kürzlich auch das Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes beschlossen. (K)Ein Grund zum feiern!? Fragt sich Anne Gersdroff vom Projekt JOBinklusive.


 

Warum wir konstruktiver mit Behinderung umgehen müssen

https://www.oliveira-online.net/wordpress/2019/07/20/warum-wir-einen-konstruktiveren-umgang-mit-behinderung-brauchen/?cn-reloaded=1

Es gibt einen Grund-Widerspruch in der Behinderten-Bewegung, den sie bislang nicht auflösen konnte, schreibt Domingos de Oliveira: Einerseits möchte sie zeigen, dass Behinderte durchaus nicht unglücklich sind, ein gutes Leben führen können, selbständig sein können und so weiter. Von den Medien wird gefordert, dass sie Behinderte nicht nur als Opfer darstellen sollen.


 

Das Soziale Model von Behinderung – immer wieder gern

https://adreihe.wordpress.com/2018/03/22/das-soziale-model-von-behinderung/

Im Gespräch mit Mitarbeiter_innen von Kulturinstitutionen, die sich mit Barrierefreiheit beschäftigen, hat Carolin Huth festgestellt, dass das Soziale Model von Behinderung noch nicht sehr verbreitet ist, obwohl es zu den Basics in den Disability Studies gehört. Daher jetzt hier noch mal eine Erklärung, die eigentlich knapper ausfallen sollte.


 

Open-Air-Konzerte: Alle tanzen mit

https://www.zeit.de/die-antwort/2019-07/open-air-konzerte-festivals-behinderungen-inklusion

Wenn Lucinda Niessen tanzt, dann nicht mit den Füßen, sondern mit dem Kopf. Langsam wiegt sie ihn von links nach rechts, folgt den Reggae-Bässen, die über die Tanzfläche wabern. Zwischen Kiefernbäumen, geflutet vom Licht der untergehenden Sonne, geht ein Festivaltag zu Ende. Niessen, schwarzer Nasenring, die dunkelbraunen Haare zum Zopf gebunden, hat ihre Sonnenbrille abgesetzt und in den Schoß gelegt, ihre Augen sind geschlossen. Die Menschen um sie herum zeichnen lange Schatten auf den staubigen Boden. Fast niemand spricht. Für einen Moment scheint es, als hätte sich ein Festivalpublikum kollektiv in Trance getanzt.


 

Video: 5 Vorurteile aus der Hölle über behinderte Menschen - Teil 2/2

https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=0rv6YhcJHC4

Doc Marlon ist zurück mit 5 weiteren Klischees aus der Hölle über behinderte Menschen. Denn - Nein, Menschen sind weder an ihren Rollstuhl "gefesselt", noch haben sie einen besonderen Heldenstatus! Zusammen mit Foxterrier Walter erklärt Doc Marlon, wie er jeden Tag mit Vorurteilen umgeht und was hier die besten Tricks sind sich geschickt aus der Affäre zu ziehen.


 

Lebensmutig. Junge Selbsthilfe Blog

https://www.junge-selbsthilfe-blog.de/

Hier bloggen junge Menschen über ihre Erfahrungen in Selbsthilfegruppen, ihre Herausforderungen im Leben und ihre ganz persönliche Sicht auf Themen wie Anderssein, Gemeinschaft und Inklusion.


 

Können pflegebedürftige Menschen bald nicht mehr inklusiv wohnen?

https://wohnsinn.org/blog/ratgeber/233-gkv-richtlinien

Nach § 43a SGB XI steht behinderten Menschen in bestimmten stationären Einrichtungen von der Pflegeversicherung lediglich eine Pauschale von 266 € zu. Insbesondere Menschen mit hohem Pflegebedarf werden dadurch benachteiligt. Aufgrund des Bundesteilhabegesetzes muss der Spitzenverband der Krankenkassen derzeit neu festlegen, bei welchen Wohnformen dies der Fall ist. Der aktuelle Entwurf dieser Richtlinien schürt bei vielen Menschen die Angst, dass auch ambulant unterstützte und inklusive Wohnformen davon betroffen sein könnten. Dies würde Menschen mit hohem Pflegebedarf von vielen inklusiven Wohnformen ausschließen.


 

Sonder-Heft in Leichter Sprache: Stiftung Anerkennung und Hilfe

http://www.menschzuerst.de/pages/posts/sonder-heft-stiftung-anerkennung-und-hilfe-36.php#wb_224

Mensch zuerst hat ein neues Heft in Leichter Sprache gemacht. Das Sonder-Heft heißt: Stiftung Anerkennung und Hilfe. In manchen Einrichtungen wurden mit behinderten Kindern und Jugendlichen schlimme Dinge gemacht. Das war in der Zeit von 1949 – 1990. In der BRD und in der DDR. Die Menschen, die damals schlimme Dinge erlebt haben können eine Entschädigung von der Stiftung bekommen. Wir wollen helfen. Es kann eine Entschädigung geben.


 

Ohne Ressourcen keine Inklusion! Was machen Schulen mit dem zusätzlichen Fachpersonal?

https://elfenbeinhochhaus.com/2019/07/17/ohne-ressourcen-keine-inklusion-was-machen-schulen-mit-dem-zusatzlichen-fachpersonal/

In diesem Beitrag fasst die Autorin einen Fachartikel zum Thema Umgang von Schulen mit Ressourcen für Inklusion zusammen.


 

PDF: Schulassistenz für Kinder & Jugendliche mit Behinderungen in Schulen gestalten

http://infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0/45d03b2fab52c9bdc12584310043b5db/$FILE/schulassistenz-2019_web.pdf

Bildung ist der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Lebensführung und gleichberechtigten Teilhabe in der Gesellschaft. Die UN-Behindertenrechtskonvention postuliert die Sicherung des gleichberechtigten Zugangs zu einem inklusiven Bildungssystem für alle Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Das bedeutet, das schulische Bildungssystem so weiter zu entwickeln, dass alle Kinder und Jugendliche mit Behinderungen orientiert an ihrem individuellen Bedarf die notwendige Unterstützung erhalten, damit sie sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entfalten und in ihrem Sinne an der Gesellschaft und Bildung teilhaben können.


 

Inklusion: "An staatlichen Schulen fehlen Mittel und Erfahrungen"

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2019-07/inklusion-grundschule-kind-behinderung-eltern-erfahrungen/komplettansicht

Welche Grundschule ist die beste für mein Kind? Für Eltern von Kindern mit Behinderung ist diese Frage besonders schwer zu beantworten. Drei Mütter berichten.


 

Queere Aktivistin und Performerin: „Viele sehen nur meine Blindheit“

https://www.siegessaeule.de/no_cache/newscomments/article/4392-queere-aktivistin-und-performerin-viele-sehen-nur-meine-blindheit.html

Tiffany Taylor ist Bühnenkünstlerin, Behinderten- und LGBTI*-Aktivistin. Wir trafen sie zum Gespräch über blindes Tanzen, mehrfache Identitäten und die Unzugänglichkeit queerer Räume.


 

Video: NDR Talkshow mit Rednerin und Coach Dörte Maack

https://www.youtube.com/watch?v=ZhyuD8XWyds

Dörte Maack lebt seit fast 20 Jahren blind. Doch davon lässt sich die Norddeutsche nicht aufhalten: Sie arbeitet als Moderatorin, Rednerin und Coach für Führungskräfte.


 

Blind mit Kind: Der blindenfreundlichste Urlaubsort

https://taz.de/Kolumne-Blind-mit-Kind/!5607160/

Autofahren ist nicht, Flughäfen sind Megastress. Wo also Urlaub machen als blinde Eltern mit sehendem Kind? Es gibt eine einfache Antwort.


 

Video: Papa ist anders

https://www.zdf.de/gesellschaft/menschen-das-magazin/menschen---das-magazin-vom-20-april-2019-100.html

Christian Besau ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, 13 und 17 Jahre alt. Als die Kinder noch klein waren, war sein Alltag besonders fordernd. Der 47-Jährige ist von Geburt an blind.


 

Wieviele Gehörlose gibt es in Deutschland?

https://rollingplanet.net/wieviele-gehoerlose-gibt-es-in-deutschland/

60.000, 80.000 oder sogar 160.000? Daniel Büter vom Deutschen Gehörlosen-Bund erklärt die Zahlen und deren Herkunft.


 

Video: 7 Fragen an eine taube Mutter

https://www.facebook.com/watch/?v=2382661108643173

Imländle hat mit Salome, einer jungen Mama aus Balingen über das Leben im Ländle, über Herausforderungen und Wünsche gesprochen.


 

Mediathek: Draußen in meinem Kopf

https://www.arte.tv/de/videos/073446-000-A/draussen-in-meinem-kopf/

Zwei junge Männer und eine bewegende Freundschaft. Christoph beginnt sein Freiwilliges Soziales Jahr als Betreuer des 28-jährigen Sven, der Muskeldystrophie hat. Eine schwierige Beziehung ... - Die Rolle des Sven ist für Schauspieler Samuel Koch die erste Hauptrolle in einem Kinofilm.


 

Inklusion braucht Infrastruktur!

https://kobinet-nachrichten.org/2019/07/15/inklusion-braucht-infrastruktur/

Oft ist Einfaches schwer zu machen. Zehn Jahre laboriert unser Land nun schon an so etwas Einfachem wie Inklusion herum. Das dürfte nicht zuletzt auch daran liegen, dass den Verantwortlichen erst allmählich klar zu werden scheint, dass Inklusion nur dann Erfolg beschieden sein wird, wenn parallel auch eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut wird.


 

Immer besser, immer mehr

https://www.heise.de/tr/blog/artikel/Immer-besser-immer-mehr-4467879.html

Lange mühte Spracherkennung sich darum, ernstgenommen zu werden. Nun kann Gesprochenes bereits erkannt werden, ohne dass es ausgesprochen werden muss.


 

Context is King – Sensible Verwendung von visuellen Bildmetaphern und Symbolen und ihre Grenzen

https://sketchnote-love.com/context-is-king-sensible-verwendung-von-visuellen-bildmetaphern-und-symbolen-und-ihre-grenzen/

Nicht immer ist es einfach passende Bild-Symbole für Sketchnotes zu finden, manchmal sind sie auch gänzlich ungeeignet obwohl sie in anderen Kontexten gut funktionieren. Dieser Artikel beschreibt ein paar Beispiele für den sensiblen Umgang mit Symbolen in Sketchnotes.


 

Bunte Sticker führen Sehbehinderte

https://www.heise.de/tr/artikel/Bunte-Sticker-fuehren-Sehbehinderte-4469790.html

Das NaviLens-System hilft Personen mit Sehproblemen, den komplexen ÖPNV in Barcelona zu durchschauen.


 

Inklusion durch neue Emojis - Mehr als nur symbolisch

https://www.deutschlandfunkkultur.de/inklusion-durch-neue-emojis-mehr-als-nur-symbolisch.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=454158

Google führt neue Emojis ein - darunter sind Rollstühle, Hörgeräte und ein Blindenhund. Für den querschnittsgelähmten Bielefelder Soziologen Faraj Remmo ist das eine gute Nachricht: Die Emojis könnten helfen, Hemmschwellen abzubauen.


 

How 11 Deaf Men Helped Shape NASA's Human Spaceflight Program

https://www.nasa.gov/feature/how-11-deaf-men-helped-shape-nasas-human-spaceflight-program

Before NASA could send humans to space, the agency needed to better understand the effects of prolonged weightlessness on the human body. So, in the late 1950s, NASA and the U.S. Naval School of Aviation Medicine established a joint research program to study these effects and recruited 11 deaf men aged 25-48 from Gallaudet College (now Gallaudet University). Today, these men are known to history as the Gallaudet Eleven.


 

Two severely-disabled candidates win seats in Japan upper house vote

https://www.reuters.com/article/us-japan-election-disabled-idUSKCN1UG0KC

Eiko Kimura and Yasuhiko Funago, two candidates in wheelchairs, won seats in Japan’s upper house vote on Sunday, media projections showed, a sign of changing attitudes towards disabled people in a country where they have long been encouraged to stay in the shadow.


 

What's deoxyribonucleotide in sign language?

https://www.bbc.com/news/uk-scotland-tayside-central-49057331

Deaf student Liam Mcmulkin has created more than 100 signs for words used in science.


 

On board soon: Employee uniforms to include Sign Language option

https://news.delta.com/board-soon-employee-uniforms-include-sign-language-option

On the heels of being named Best Place to Work for Disability Inclusion for the fourth consecutive year, Delta will soon be rolling out a uniform language bar option for over 300+ sign languages around the world. Delta is the first U.S. airline to offer this option; and with this improvement, customers and qualified employees will immediately be able to visually recognize when they hold sign language as a common connection.


 

Making a fast world more accessible

https://medium.com/@sascha_collet/https-medium-com-sascha-collet-making-a-fast-world-more-accessible-a64d15a811c9

How 3D printing can help the visually impaired rent venues


 

Kids with disabilities can now get special Halloween costumes at Target

https://edition.cnn.com/2019/07/17/us/target-wheelchair-halloween-costumes-trnd/index.html

Parents of children with disabilities often go out of their way to make creative Halloween costumes. This year, they will have the option to buy them at a big-name store.


 
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