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heute gibt's wieder handgepflückte Links über Inklusion & Innovation mit einer Kolumne von Franz-Josef Hanke!
 

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Kolumne


Franz-Josef HankeFranz-Josef Hanke
wurde 1955 in Bonn geboren. Der blinde Journalist lebt seit 1977 in Marburg. Er engagiert sich in der Bürgerrechtsorgaisation Humanistische Union und ist Mitbegründer des Arbeitskreises Barrierefreies Internet (AKBI).
 

Behinderungen: Ich passe in keine Schublade
Ich bin 1,89 Meter groß und gute zwei Zentner schwer. Ich passe in keine Schublade.
Menschen denken sehr oft in Schubladen. Das erleichtert ihr Leben ungemein. Das Leben der Anderen erschwert es mitunter jedoch.
Alle, denen ich begegne, erkennen sofort: Dieser Mann ist blind. Dass ich nicht viel sehe, kann jeder gleich sehen.
"Blinde haben das absolute Gehör." Dieser irrigen Vorstellungen begegne ich oft. Allerdings ist die meistverbreitete Erblindungsursache bei jungen Männern neist auch mit einer Einschränkung des Gehörs in besonders schweren Fällen bis hin zur Taubblindheit verbunden.
 Mein Hörvermögen ist leicht eingeschränkt. Wenn von vielen Seiten unterschiedliche Geräusche auf mich einstürmen, verstehe ich fast nichts. Im Alltag merke ich diese leichte Hörbehinderung jedoch kaum.
 Meine Gehbehinderung kann man auch nicht sofort sehen. Die Schiene am linken Bein trage ich meist unter der Hose. Aber beim Treppensteigen muss ich sehr vorsichtig sein.
Am meisten bedrückt mich meine vierte Behinderung. Während der Nazi-Diktatur wurden Tausende deswegen als angeblich "lebensunwertes Leben" ermordet. Noch heute ist Epilepsie ein Stigma, weshalb viele Betroffene sie lieber verschweigen.
All diese Behinderungen sind für mich ganz normal. Sie gehören zu mir wie die undefinierbare Farbe meiner Augen, der Klang meiner Stimme oder meine rheinische Frohnatur. Meine Lebensfreude schmälern sie allenfalls, wenn jemand mich wegen einer meiner Behinderungen in meiner Entfaltung behindert.
Menschen denken sehr oft in Schubladen. Sie sehen meinen weißen Stock und erwarten von mir das absolute Gehör. Alles, was andere Blinde können, muss ich genauso machen wie sie.
Mir passen keine Schubladen, in die man Menschen wegsteckt. Das Leben ist sehr viel vielgestaltiger als die Vorstellungen, die Menschen sich davon oft machen. Insbesondere Behörden verwalten Menschen mitunter mit Hilfe von Schubladen, anstatt die Einzelnen in ihrer individuellen Persönlichkeit zu respektieren.
Wer eine Komode kennt, glaubt alle Komoden zu kennen. Jeder Schublade ordnet er einen bestimmten Inhalt zu. Dabei ist aber vielleicht ganz hinten in der untersten Schublade ein wunderschönes Schmuckstück verborgen.
Ich wünsche den Bürokraten einen neuen Schreibtisch: Wer eine diskriminierende Schublade öffnet, verschwindet sofort selber darin. Heraus kommt nur, wer sich mit aller Kraft gegen alle Schubladen stemmt.
Handgepflückte Links

„Welche Realitäten wollen wir abbilden?“

https://www.kiwit.org/kultur-oeffnet-welten/positionen/position_13760.html

Der Einsatz stereotyper Bilder und Fotos prägt unsere Wahrnehmung mehr, als uns bewusst ist. Die Fotodatenbank Gesellschaftsbilder.de will eine Alternative bieten, indem sie neue und inklusive Perspektiven zur Verfügung stellt. Ein Interview mit Andi Weiland, Fotograf und Mitbetreiber des Projekts.


 

Ninia LaGrande: "Kleine Kinder bewerten nicht"

https://dieneuenorm.de/ninia-lagrande-mutter-behinderung/

Die Neue Norm hat Slam-Poetin, Autorin und Mutter Ninia LaGrande zum Mama sein befragt.


 

Was wir übersehen, wenn von Barrierefreiheit die Rede ist

https://perspective-daily.de/article/1122/FZwp9CMo

Constantin Grosch hat genug vom bloßen Gerede über Inklusionsthemen. Der Aktivist will endlich die Barrieren abbauen, die Menschen behindern. Dabei räumt er auch mit einigen Missverständnissen auf.


 

Zwischen Inspiration Porn und Tokenism: Laura Gehlhaar über Inklusion

https://wienerin.at/zwischen-inspiration-porn-und-tokenism-laura-gehlhaar-uber-inklusion

"Diversity" scheint das Lieblingswort in deutschen Werbeabteilungen zu sein, Unternehmen werben mit Inklusion. Politische Bewegungen bekommen so einen Feel-Good-Vibe. Braucht es den?


 

Sinn und Unsinn von Gastro-Führern

https://kobinet-nachrichten.org/2020/02/04/sinn-und-unsinn-von-gastro-fuehrern/

Ja, wir wollen wissen, wo wir essen und trinken gehen können. Ja, wir wollen wissen, wo wir nicht willkommen sind, weil es nicht für alle Menschen nutzbar ist. Nein, wir wollen nicht den Zustand erhalten und in Heften und Broschüren zementieren.


 

Tansania Reise – Teil 1

https://lisa-and-david.net/2020/02/05/tansania-reise-teil-1/

Hierzulande sind Lisa und David oft unterwegs um zu zeigen, was man mit dem Rollstuhl machen kann. Sie machen Tricks in Skateparks und schulen darin wie man den Rollstuhl beherrscht. Außerdem setzen sie sich dafür ein, altbackene Vorurteile abzubauen. Nach und nach sind sie auch ins Europäische Ausland gefahren und haben dort ebenfalls für die selben Ziele mit den gleichen Methoden für Aufklärung, Unterhaltung und Vorurteilsabbau gesorgt. Doch nun sollten sie sich noch viel weiter wagen – das neue Ziel hieß Tansania in Afrika.


 

Video: Oliver ist Sexualbegleiter für Menschen mit Behinderung

https://www.swr.de/heimat/pfalz/Oliver-ist-Sexualbegleiter,av-o1197365-100.html

Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Sexualität, meint Oliver. Bei der Sexualbegleitung geht es viel um Berührung, körperliche Nähe und Zärtlichkeit.


 

Video: DER MOMENT mit Leeroy Matata

https://www.ardmediathek.de/swr/shows/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8yNTE5NDM3Mg/der-moment-mit-leeroy-matata

Leeroy Matata sitzt seit seinem vierten Lebensjahr im Rollstuhl. Vielleicht findet er auch wegen seiner eigenen Geschichte einen Zugang auf Augenhöhe zu vielen verschiedenen Menschen. Für SWR Heimat trifft er jetzt Baden-Württemberger mit besonderen Geschichten. Was er spannend findet: In kurzer Zeit durch tiefes Interesse für die Menschen echte Nähe aufbauen zu seinen Gesprächspartnern. Auf seiner Suche begegnet er Menschen, deren Leben sich von heute auf morgen auf den Kopf gestellt haben. Deshalb heißt seine Serie auch „DER MOMENT“.


 

Video: scobel – Inklusion als Menschenrecht

https://www.3sat.de/wissen/scobel/scobel--inklusion-als-menschenrecht-100.html

Von fast zehn Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland sind fünf Prozent von Geburt an behindert. Meist entstehen Behinderungen durch Krankheiten.


 

Was wäre, wenn ...

http://blog.nitsa-ev.de/was-waere-wenn/

… Bundestagsabgeordnete für ihre Assistent_Innen in den Abgeordnetenbüros, wie Menschen mit Behinderungen, einen Kostenbeitrag aus ihrem eigenen Einkommen zahlen müssten? Dieser Frage ging NITSA e.V. Ende Januar nach und versendete an alle 709 Abgeordneten des Deutschen Bundestags einen Fake-Bescheid.


 

Schland ist ÖPNV-Barrieren-Vollkatastrophe!

https://missy-magazine.de/blog/2020/02/04/schland-ist-oepnv-barrieren-vollkatastrophe/

Und Menschen potenzieren den Hass-Faktor extrem.


 

Ab 2020 Änderungen bei der Übernahme von Gebärdensprachdolmetscherkosten

http://www.deafservice.de/de/expert.php?mexp=117

Zum 1. Januar 2020 tritt das Bundes-Teilhabe-Gesetz vollumfänglich in Kraft. Mit diesem Gesetz ändern sich viele Leistungen auch für Menschen mit Hörbehinderung. Was ändert sich genau?


 

Linguistik - Wieso Gebärdensprache so vielfältig ist

https://www.sueddeutsche.de/wissen/gebaerdensprache-anzahl-geschichte-fingeralphabet-1.4787104

Etwa 200 Sprachen für Gehörlose gibt es, doch diese Vielfalt ist kaum erforscht. Linguisten haben sie nun über Jahrhunderte zurückverfolgt - zu fünf europäischen Städten.


 

Video: Ein komplexes Thema: Kulturelle Aneignung

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-statt-hoeren/kulturelle-aneignung-102.html

Seit über einem Jahr gibt es ein Thema, das für kontroverse Diskussionen sorgt: Kulturelle Aneignung. Ursprung der Diskussion war das Musikdolmetschen. Doch eigentlich ist das Thema viel komplexer. Sehen-statt-Hören-Moderatorin Anke Klingemann hat versucht, mehr Klarheit zu bekommen.


 

Video: Finger-Tutting: Andrey Dragunov

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-statt-hoeren/fingertutting-andrey-dragunov-100.html

Inzwischen ist der in St. Petersburg geborene Andrey Dragunov auch in Deutschland kein Unbekannter mehr. Sehen statt Hören - Moderator Jason Giuranna hat ihn getroffen und sich zeigen lassen, was Fingertutting ist. Neugierig geworden?


 

Video: Fabian: Vom Erwachsenwerden und Loslassen.

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-statt-hoeren/fabian-autist-gehoerlos-erwachsenwerden-100.html

Fabian ist Autist. Für seine Eltern damals ein Schock. Für ein gehörloses Kind mit Autismus gibt es kaum unterstützende Angebote, Helga und Kuno haben alles versucht. Schon als Kind kommt Fabian ins Internat. Nach der Schule beginnt für ihn eine schwierige Zeit mit vielen Einrichtungswechseln. Inzwischen ist Fabian erwachsen und scheint endlich angekommen zu sein.


 

Video: Die Künstlerin Stefanie-Lahya Aukongo

https://www.arte.tv/de/videos/095414-000-A/die-kuenstlerin-stefanie-lahya-aukongo/

Im Mutterleib wird sie in einem namibischen Flüchtlingslager von Gewehrkugeln getroffen und überlebt. Sie kommt in Berlin zur Welt, wächst in der DDR auf. Ihre traumatischen Erfahrungen verarbeitet Stefanie-Lahya Aukongo mit allen Formen der Kunst – und kämpft gegen Diskriminierung, Hass, Ausgrenzung. Metropolis hat Stefanie-Lahya Aukongo in Berlin getroffen.


 

Mit Asperger und Autismus beruflich erfolgreich sein

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/mit-asperger-und-autismus-beruflich-erfolgreich-sein

Esther Schramm berät Menschen mit Autismus und deren Angehörige. Und wundert sich, warum Nicht-Autisten definieren, was Autismus ist.


 

Video: "Looking at the Stars"

https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ttt-02022020-looking-at-the-stars-100.html

Sie ist weltweit die einzige Einrichtung ihrer Art: eine Schule, in der Blinde und Sehbehinderte klassischen Tanz lernen. Fernanda Bianchini hat sie 1995 in São Paulo gegründet. Ein Dokumentarfilmer hat sie und ihre Schülerinnen begleitet.


 

FEELWARE

https://www.feelware.eu

Feelware bietet barrierefreien Zugang zu Elektrohaushaltsgeräten für blinde und sehbehinderte Menschen, von Auswahl und Beschaffung bis hin zum Erlernen und der Bedienung.


 

Texteingabe auf dem iPhone

https://lydiaswelt.com/2020/02/06/text-eingeben-auf-dem-iphone/

Es gibt verschiedene Möglichkeiten blind einen Text auf dem Smartphone einzugeben. Die Wichtigsten stelle Lydia Zoubek vor.


 

Why and How You Should Honor Disabled People of Color Day

https://rootedinrights.org/why-and-how-you-should-honor-disabled-people-of-color-day/

By the age of 23, Makahla had grown accustomed to the smell of antibacterial soap, waiting rooms over capacity, and physicians in every specialty. He’d mastered the art of being a professional patient. He slowly built a resistance to doctors’ offices and the usual care he received there, not recognizing the nuances of his life compared to his peers.


 

Christine Sun Kim Slams Fox Sports for Omitting Portion of Her Sign Language Anthem at Super Bowl

https://people.com/music/super-bowl-2020-christine-sun-kim-slams-fox-sports-omitting-sign-language-anthem/

"Why have a sign language performance that is not accessible to anyone who would like to see it?" Christine Sun Kim wrote in an impassioned op-ed


 

The Visceral Satisfactions of a Disabled Photographer’s Gaze

https://www.newyorker.com/culture/photo-booth/the-visceral-satisfactions-of-a-disabled-photographers-gaze

Joey Solomon’s photographs mount a formal challenge to the cultural law that compels disabled people to imagine themselves otherwise.


 

Silent Witness star Liz Carr set for Hollywood film role

https://www.bbc.com/news/disability-51374861

The star says she is to appear in her first major movie after leaving the crime drama on a high.


 

Authentic Portrayal Of Characters With Disabilities Sees Significant Progress

https://deadline.com/2020/02/ruderman-family-foundation-disabilities-representation-inclusion-diversity-this-close-special-1202852158/

In a new study commissioned by the Ruderman Family Foundation, it was revealed that 22% of all characters with disabilities on network television and 20% of such characters on streaming services are portrayed authentically by an actor with the same disability.


 

Two boys with the same disability tried to get help. The rich student got it quickly...

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:4pu5ThIaLp8J:https://www.usatoday.com/in-depth/news/education/2020/02/09/disability-special-education-dyslexia-doe-nyc-sped-private-placement/4651419002/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Two boys with learning disabilities grew up just blocks apart in New York City. Public schools couldn't teach them. So their parents battled to place them in private schools, on the taxpayers' dime.


 

"37 Seconds" Came Busting Out of Japan and Knocked Me Over

https://www.meriahnichols.com/37-seconds-came-busting-out-of-japan-and-knocked-me-over/

37 Seconds: a movie about disability, life, longing, courage, secrets, silence, spaces, access, fear, love, and forgiving


 

It's Expensive Being Disabled

http://www.shonalouise.com/2020/02/its-expensive-being-disabled.html

Life is expensive, this will come as no surprise to anyone but what might surprise you is the fact that disabled people have, on average, extra costs of £583 a month (Scope). For 1 in 5 people those costs are closer to £1,000. This is on top of all the usual costs of life; bills, food, social expenses. Can you imagine someone suddenly asking you to find an extra £600 every month? Well, that's basically what disabled people are faced with.


 

Virtual reality has an accessibility problem

https://ispr.info/2020/02/03/virtual-reality-has-an-accessibility-problem/

It’s been touted as an “empathy machine” that lets users see what it’s like to have a disability—but people with disabilities often can’t use it.


 
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