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Die Neue Norm: Handgepflückte Links von Raul Krauthausen

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heute gibt's wieder handgepflückte Links über Inklusion und Innovation und eine neue Kolumne.

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Raul

Die Neue Norm - Podcast & Magazin

Behinderung findet mitten in der Gesellschaft statt und muss da auch besprochen werden. Egal ob Politik, Film, Fußball oder Landungen auf dem Mars. Unser Magazin Die Neue Norm hinterfragt gesellschaftliche Normen und denkt Inklusion weiter.
 
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Blick auf den Reichstag in Berlin bei Sonnenschein. Davor stehen mehrere Menschen und demonstrieren.
Von Brüssel über Berlin an deinen Computer – Die Reise des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes. Von EU-Richtlinie zum Umsetzungsgesetz in Deutschland: Sarah Krümpelmann zeichnet den Weg des „Barriere­freiheitsstärkungs­gesetzes” nach, dem ersten Gesetz auf Bundesebene, das die Privatwirtschaft zur Barrierefreiheit verpflichten könnte.
Eine weiße Frau mit schwarzen Haaren streckt ihre Hand zur Kamera aus, so das ihr Gesicht nihct zu sehen ist.
Behandlung behinderter Kinder: wenn Hilfe ableistisch ist. Wem gehört eigentlich mein Kind? Eine Frage, die sich viele Eltern stellen, wenn sie übergriffiges oder ableistisches Verhalten bei der Behandlung ihrer behinderten Kinder erleben. Ein Erfahrungsbericht von Bárbara Zimmermann.

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Cover: Wie kann ich was bewegen?
Wie kann ich was bewegen?-Podcast:
Raul Krauthausen im Gespräch mit Deutschlands bekanntesten Aktivist*innen. Wie wird aus politischem Protest politisches Handeln?
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In der aktuellen Folge treffe ich den Demokratie-Aktivist Shai Hoffmann, einen ehemaligen deutschen Schauspieler, der gleichzeitig Sozialunternehmer, Speaker und Moderator ist. Er initiierte gemeinnützige Projekte wie den Bus der Begegnungen, den DemokratieBus, das Tiny House Grundgesetz und den Bus der Zukunft. Seine Vision ist eine Gesellschaft, die bunt, vielfältig und generationsübergreifend friedvoll zusammenlebt.
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Kolumne

Julia Dumsky
Julia Dumsky
ist Psychologin, Fachbuchautorin und Doktorandin in den Neurowissenschaften auf vier Rädern. Außerdem ist sie seit 2011 Beamtin bei der Landeshauptstadt München.
Darüber hinaus engagiert sie sich für die Inklusion behinderter Menschen auf diversen Kanälen mit Vorträgen und Aktionen, so zum Beispiel während ihrer einjährigen Amtszeit als studentische Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bei der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Dabei ist ihr das Thema Intersektionalität besonders wichtig. In ihrer Freizeit liebt sie die Natur und kann von Büchern nicht genug bekommen. Auch das Schreiben und Zeichnen gehört zu ihren Hobbys.
Zuletzt sei noch erwähnt: Sie hat einen sehr schrägen Humor und liebt einfach das Leben und das Lachen!
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Behinderung und Macht
Eines schönen Tages fuhr ich mit meinem Rollstuhl zu einem nahegelegenen Spielplatz, um mich dort einem guten Buch zu widmen. Kurze Zeit später trafen zwei Kinder ein und obwohl sie einige Meter von mir entfernt waren und miteinander flüsterten, konnte ich vernehmen, wie das eine Kind zu dem anderen voller Erstaunen sagte: „Was? Die kann lesen?“. Mitnichten unterstelle ich diesen beiden Kindern etwas, auch nicht den dahinterstehenden Erwachsenen, von denen diese Bilder transportiert werden. Doch wird allein durch diese kurze Szenerie schon eines recht deutlich: Wie über Menschen, die durch eine spezifisch geartete sichtbare Andersartigkeit als behindert kategorisiert sind, gedacht und gesprochen wird.
Dabei handelt es sich keinesfalls um eine Ausnahmesituation, ich könnte noch so einige weitere Begebenheiten aus meinem Leben berichten. Gerade auch in öffentlichen (Fach-)Diskursen werden oftmals ähnliche Erzählweisen bedient. Ein mir in Erinnerung gebliebenes, prägnantes Beispiel ist ein Artikel, der sich mit der schulischen Inklusion und der didaktischen Differenzierung befasste: Darin wurde ein Kontinuum aufgespannt, das von behinderten bis zu hochbegabten Kindern reichte. Das behinderte Kind wurde am unteren Ende positioniert. Es wurde nicht mitgedacht, dass ein behindertes Kind auch (hoch)begabt sein könnte. Behinderte Kinder wurden also automatisch als leistungsgemindert vorgestellt und ihre individuellen Stärken ausgeblendet - aufgrund einer einzigen Eigenschaft (von vielen). Aber warum erzähle ich Ihnen das alles?
Es geht mir nicht darum, böse Absichten zu unterstellen, denn das würde Bewusstheit voraussetzen. Weil aber gerade derartige Denk- und Erzählweisen oftmals unreflektiert bleiben und dennoch wirkmächtig sind, finde ich gerade die dahinterliegenden Mechanismen bedenkenswert.
Der französische Philosoph Foucault geht davon aus, dass sich Machtverhältnisse im kollektiv geteilten Wissen ausdrücken. Nach Foucault ist Macht nicht personen- und ortsgebunden. Macht wirkt durch Praktiken und Kommunikation. Sie ist Voraussetzung für die Wissensproduktion. Jede*r kann nach Foucault Macht ausüben und gleichzeitig unter Macht leiden. Das Wissen über Behinderung wird produziert und reproduziert, beispielsweise in der Darstellung von behinderten Menschen in den Medien. Das Wissen findet so Eingang in die alltägliche Kommunikation. Wichtig: Dieses Wissen kann sich verändern, wenn sich die Machtverhältnisse entsprechend verändern.
Jemand ist beispielsweise ein Mann, ein Bankangestellter und nicht-behindert. Darin schwingen bestimmte Trennungsmechanismen mit. Das Mannsein wird vom Frausein und das Nicht-Behindertsein vom Behindertsein abgegrenzt. Die jeweiligen Kategorien sind dabei durchtränkt von den aktuellen Machtverhältnissen und Vorstellungen. Dabei erfährt das Behindertsein eine Abwertung, was sich im Alltag unter anderem darin äußert, dass der eigentlich neutrale Begriff „behindert“ als Schimpfwort Eingang in die Jugendsprache gefunden hat.
Nach dem späten Foucault kann man aber auch in einer kritischen und reflektierten Haltung mit diesen Zuschreibungen umgehen. Und das birgt eine Chance auf Veränderung! Zu verstehen, dass Eigenschaften, die man einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen – oder sich selbst - zuschreibt, nicht naturgegeben sein müssen, sondern Produkte der Kultur sind, beinhaltet den entscheidenden Moment des Wandels. Nach meiner Auffassung sind dabei eine offene Begegnung – und Begegnungsmöglichkeiten – sowie der konsequente Einbezug behinderter Menschen auf allen Ebenen die Mittel der Wahl!
In dem kindlichen Erstaunen über meine Lesefähigkeit drückt sich also nicht etwa die Welt aus, wie sie ist, sondern wie wir sie jeweils denken, also produzieren. Diesen Bruch zwischen der Vorstellung und der Realität, der bis heute in meinem Leben Spannungen erzeugt, empfand ich bereits in meiner Jugendzeit sehr stark. Dieses Empfinden fand dabei seinen Ausdruck in meinem damaligen Spruch: Ich bin nicht traurig darüber, wie ich bin! Ich bin traurig darüber, was aus mir geMacht wird!
Handgepflückte Links

Video: MAIPROTEST am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

youtube.com

Am 05. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, waren durch die anhaltende Corona-Bedrohung Veranstaltungen oder Kundgebungen stark eingeschränkt. Aus diesem Anlass veranstalteten wir ein großes digitales Live-Event. In einem mehrstündigen Livestream waren unter anderem mit dabei: Jamie Bolling, Christiane Link, Martin Ladstätter, Leeroy Matata, Inga Reichelt, Gisela Hermes, Jim LeBrecht, Ottmar Miles-Paul, Jürgen Dusel, Nancy Poser und viele viele mehr!


 

Parallelwelt zwischen behinderten Menschen und den Regierungsfraktionen

isl-ev.de

Größer könnte die Parallelwelt zwischen behinderten Menschen, die gestern am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen u.a. in einer Online Live-Sendung aus München ihre Stimme für Barrierefreiheit und Inklusion erhoben, und den Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD nicht sein, die sich gleichzeitig in der gestrigen Debatte zur Inklusion und Teilhabe im Bundestag in Berlin äusserten. So das Resümee von Ottmar Miles-Paul, der sich heute am 6. Mai, da den Bundestagsabgeordneten noch 51 Tage in dieser Legislaturperiode verbleiben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden, mit dieser Parallelwelt beschäftigt.


 

„Diese Kultur des Aussortierens muss ein Ende haben“

faz.net

In Potsdam sind vier Bewohner einer Behinderteneinrichtung getötet worden. Der Aktivist Raul Krauthausen sagt, dass die Strukturen, in denen behinderte Menschen leben, Gewalt und Missbrauch begünstigen. Ein Interview.


 

Audio: Debatte über Gewalt und Abhängigkeit

deutschlandfunk.de

Im Potsdamer Oberlinhaus, einer christlichen Betreuungseinrichtung, kamen vorige Woche vier hilfsbedürftige Menschen ums Leben, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Tatverdächtig ist eine Mitarbeiterin. Inklusionsaktivisten kritisieren Machtmissbrauch in Heimen unter dem Deckmantel der Fürsorge.


 

Audio: Wenn das Behindertenheim kein sicherer Ort ist

youtube.com

Nachdem vier Menschen in einem Behindertenheim in Potsdam​ umgebracht wurden, sprechen wir mit ehemaligen Heimbewohner_innen. Was muss sich strukturell ändern?


 

„Ambulant vor stationär“ – Was wir aus Potsdam lernen müssen

projektlebenaktiv.com

Vor genau einer Woche, am Abend des 28. April 2021 wurden vier Menschen mit Behinderung in einer Pflegeeinrichtung in Potsdam ermordet. Warum wir genau heute am Welttag der Menschen mit Behinderung darüber sprechen? Weil kaum einer darüber spricht! Weil seit Jahren bekannt ist, dass in vielen Pflegeeinrichtungen und Behindertenwerkstätten unaussprechliches geschieht! Ich möchte mit diesem Beitrag die Tat einordnen, aufzeigen warum Potsdam kein Einzelfall ist und den Diskurs anregen, damit das Credo „ambulant vor stationär“ nicht vergessen wird.


 

Gewalttat von Potsdam: Wie können Medien besser berichten?

uebermedien.de

Holger Klein spricht mit Judyta Smykowski über die Berichterstattung und die Kritik daran nach den Gewalttaten im Oberlinhaus in Potsdam.


 

Todesfälle in Potsdamer Pflegeheim: Zuhören, bevor Blut fließt

spiegel.de

In einem Potsdamer Wohnheim wurden vier Menschen mit Behinderung umgebracht. Der Umgang mit dem Fall zeigt, mit wie vielen Vorurteilen ihnen begegnet wird. Was sie wirklich brauchen, ist echtes Interesse.


 

Audio: das ARD radiofeature - Das Horrorheim

www1.wdr.de

Ein Pflegeheim wird zum Fall für die Staatsanwaltschaft. Der Verdacht: Hilflose Senior*innen sollen dort über Jahre vernachlässigt worden sein. Viele Todesfälle werden nun untersucht. Die Vorwürfe gegen die Heimaufsicht sind massiv.


 

Video: Über die realen Barrieren des Alltags

mdr.de

Seit vielen Jahren kämpft Raul Krauthausen für Inklusion und Barrierefreiheit. Nun verstärkt er das Team von Selbstbestimmt. In seiner Kolumne "Die Neue Norm" spricht er diesmal über den Abbau von ganz realen Barrieren.


 

Video: Wie stark ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz wirklich?

youtube.com

Noch vor Ende der Legislaturperiode soll das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verabschiedet werden. Das Gesetz bezieht sich in erster Linie auf digitale Barrierefreiheit und die dazugehörigen Produkte. Es wird großen Einfluss darauf haben, ob Menschen mit Behinderungen endlich selbstständig ihre Bankgeschäfte erledigen, online einkaufen oder Mobiltelefone nutzen können. Leider hat der Gesetzentwurf jedoch erhebliche Schwächen, wie ihr dem Film entnehmen könnt.


 

Mehr Barrierefreiheit Wagen bei Bundesagentur für Arbeit

isl-ev.de

Am 6. Mai machte der Mehr Barrierefreiheit Wagen bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Station. Anstatt wie sonst üblich draußen bei Wind und Wetter, fand dieses Mal das Gespräch auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, in den warmen Räumen der Bundesagentur für Arbeit statt. Detlef Scheele machte dabei im Gespräch deutlich, dass bei Barrierefreiheit nicht zwischen dem Kunden- und Geschäftsbereich unterscheiden werden darf.


 

Mit technischem Geschick und Fingerspitzengefühl

jobinklusive.org

Inklusionsunternehmen: Andy Joost arbeitet als IT-Techniker bei AfB und ist Werkstattwechsler. Er berichtet über seinen Werdegang.


 

Video: Menschen mit Behinderung: Können viel, verdienen wenig

youtube.com

In Deutschland arbeiten rund 300.000 Menschen mit Behinderung in Werkstätten für behinderte Menschen. Dort verrichten sie wertvolle Arbeit mit dem Ziel, möglichst gut in den Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden. Klingt nach einer schönen Idee. Plot-Twist: In der Realität ist das Ganze weniger schön. Durch raffinierte juristische Klauseln wird den Beschäftigten nämlich ein Großteil der gängigen Arbeitnehmerrechte gar nicht erst gewährt. Das hat fatale Folgen. Ingmar erklärt Euch, warum Inklusion in Deutschland nicht mehr ist, als eine leere Floskel und warum Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen moderne Ausbeutung ist. Aber: Bloß nicht aufregen!


 

Video: Anne Gersdorff: Inklusion darf kein Zufall sein

youtube.com

Inklusion darf kein Zufall sein, findet Anne Gersdorff, Referentin für Inklusion und Arbeit. Denn noch immer haben Menschen mit Behinderung schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt. Und dass, obwohl es in Deutschland schon viele Maßnahmen gibt, um Teilhabe im Job zu ermöglichen. Im Interview erklärt die Expertin, warum unsere Arbeitswelt noch nicht wirklich inklusiv ist und gibt Anregungen, wie sich das ändern lässt.


 

Video: Profit durch Inklusion - Akademiker*innen mit Behinderung zum Europäischen Protesttag

youtube.com

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordern Akademikerinnen mit Behinderung bessere Möglichkeiten zur Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt. Unter der Überschrift „Profit durch Inklusion“ betonen Frauen und Männer des iXNet-Mentoringprogramms des Hildegardis-Vereins in einer Videobotschaft: „Wir Menschen mit Behinderung können in einem Unternehmen Umsatz und Image steigern. Wir leisten wertvolle Arbeit – auch in Führungspositionen.“ Die Akademikerinnen rufen dazu auf, als Personen mit ihren jeweiligen Stärken wahrgenommen zu werden: „Wir sind mehr als unsere Behinderung.“


 

Von einer Volkswirtschaft der Lebensqualität

besser-versorgen-studie.de

Die Studie „Von einer Volkswirtschaft der Lebensqualität“ zeigt auf, wie die Begriffe Lebensqualität und Hilfsmittelqualität für Menschen mit Handicap untrennbar miteinander verbunden sind, und analysiert die Möglichkeiten und Chancen einer bedingungslosen, unmittelbaren und hochwertigen Versorgung. Die gängige Praxis, Versorgungslösungen durch einen Preis zu begrenzen, verletzt nicht nur die Würde des Menschen, sondern verstößt möglicherweise auch gegen volkswirtschaftliche Interessen.


 

Schlichtungsstelle BGG legte vierten Jahresbericht vor

kobinet-nachrichten.org

Die Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) - kurz Schlichtungsstelle BGG - hat ihren vierten Jahresbericht (2020) veröffentlicht. Angesiedelt ist die Schlichtungsstelle BGG beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Sie hilft seit 2016 dabei, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Bundes zu lösen, wenn es um das Recht auf Barrierefreiheit und Gleichbehandlung geht.


 

Schlichtungsstelle BGG legte vierten Jahresbericht vor

institut-fuer-menschenrechte.de

Die Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) - kurz Schlichtungsstelle BGG - hat ihren vierten Jahresbericht (2020) veröffentlicht. Angesiedelt ist die Schlichtungsstelle BGG beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Sie hilft seit 2016 dabei, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Bundes zu lösen, wenn es um das Recht auf Barrierefreiheit und Gleichbehandlung geht.


 

"Stärke" und "Aktivität": Die Gefahr der Überbetonung

smashing-prime.de

Wenn erfolgreiche Menschen mit Behinderung geballt sprechen, erzeugt das leider erfahrungsgemäß auf speziell junge Menschen mit Behinderung mehr Druck als wenn erfolgreiche Menschen ohne Behinderung zu einem gemischten Publikum sprechen. Eigentlich traurig, ist aber leider so. Niemand würde auf die Idee kommen, einem Kind, das gern Fußball spielt, geballt die Statistiken von Cristiano Ronaldo vorzusetzen. Irgendwie scheint genau das allerdings bei Menschen und Vorbildern mit Behinderung etwas weniger verpönt zu sein.


 

Ich bin kein_e Busfahrer_in – eine Kritik am Disability-Mainstream-Aktivismus

einblogvonvielen.org

Letzte Woche wurden in einer Potsdamer Einrichtung 4 behinderte Menschen getötet und einer schwer verletzt. Seitdem strudelt und blubbert es in meiner Timeline. Es gibt viele Threads, viele laute, empörte, wütende, verzweifelte …~aktivistische~ Tweets und in mir drin eine dumpfe Nulllinie.


 

Wings For Life – warum wir nicht mitrollen

lisa-and-david.net

Es wird nicht anerkannt, dass Behinderung kein Defizit sein muss, sondern einfach „anders“ ist. Hier findet kein Dialog auf Augenhöhe statt, die Gesunden für die Kranke und hinterher bitte schön „Danke Danke“ sagen.


 

Video: Kreativ, offen, direkt: Dana Cermane

br.de

Dana ist eine junge Frau. Eine sehr spannende junge Frau: Sie ist Schauspielerin, Moderatorin, Bloggerin, Aktivistin – und auf Instagram betreibt sie einen erfolgreichen Kanal. Sehen statt Hören-Moderator Ace Mahbaz durfte bei einem ihrer Videodrehs für Instagram dabei sein. Und die Themen der Videos sind durch aus gewagt: Dana befasst sich ganz offen mit Themen, die woanders eher ein Tabu wären.


 

Audio: Anja Pfaffenzeller, Lehrerin für Blinde und Sehbehinderte - Blindsein ist keine Katastrophe

deutschlandfunkkultur.de

Anja Pfaffenzeller ist blind. Wie Sehende führe auch sie „ein ganz normales Leben mit Höhen und Tiefen“. Selbstständig zu sein statt hilfsbedürftig: Das will sie als Lehrerin auch blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern ermöglichen.


 

Audio: Inklusives Gymnasium Tellkampfschule - Motiviert aus tiefstem Herzen

deutschlandfunkkultur.de

In der Schullandschaft ist das inklusive Gymnasium ein junges Phänomen. Vom gemeinsamen Lernen können alle Beteiligten profitieren. Ob das auch in Zeiten der Covid-Pandemie gelingt, lässt sich in einer Inklusionsklasse in Hannover beobachten.


 

Inklusion: Alltag unter erschwerten Bedingungen, Mütter behinderter Kinder erzählen

swp.de

Mütter von Kindern mit Behinderung managen ihren Alltag unter erschwerten Bedingungen – nicht erst seit Corona. Sie  wünschen sich mehr Unterstützung und haben eine Gruppe gegründet.


 

Inklusion: Ich weigerte mich, auf eine Förderschule zu gehen

zeit.de

Unsere Autorin passte als Kind nicht ins Schulsystem. Dass es so schnell geht, als "behindert" auf einen ganz anderen Lebensweg zu geraten, beschäftigt sie bis heute.


 

Umschulung auf Förder­schule: UN-Sonderberichterstatter intervenieren

bildungsklick.de

Die Vorgehensweise eines Jugendamtes in Rheinland-Pfalz, gegen den Willen einer Alleinerziehenden und ihrer Tochter eine Umschulung aus einer inklusiven Regelschule in eine Förderschule vorzunehmen, hat über eine Petition zwei UN-Sonderberichterstatter auf den Plan gerufen.


 

16:38 Uhr zu spät für Inklusion

buendnis-inklusion.berlin

Das Berliner Bündnis für schulische Inklusion startet mit einer weiteren Aktion, einer monatlichen Kolumne und verschiedenen Beiträgen verschiedener Aktivistinnen und Aktivisten. Auftakt: "16:38 Uhr zu spät für Inklusion".


 

Video: Ungleiche Zwillinge

zdf.de

Sie sind Zwillinge und doch grundverschieden: Ein Kind hat das Downsyndrom, das andere nicht. Mehr als hundert dieser besonderen Zwillingspaare gibt es in Deutschland.


 

Brücken schlagen - Kommunikationssoftware im Fokus

rehacare.de

Kommunikation ist ein wichtiger Pfeiler für die gesellschaftliche Teilhabe. Umso wichtiger ist es da, dass sich die Kommunikations-Hilfsmittel, die es gibt, den Menschen, die sie benötigen, anpassen. Wer dafür sorgt und welche Schwierigkeiten es noch heute gibt, was aber auch Mut macht, erfahren Sie in unserem Thema des Monats.


 

Mobilität entscheidet über Teilhabe

womeninmobility.org

Für Menschen ohne körperliche Einschränkungen ist Mobilität eine Selbstverständlichkeit. Sie entscheiden sich für die Mobilitätsangebote, die besonders praktisch, günstig oder schnell verfügbar sind. Für Menschen mit einer Behinderung entscheiden die Mobilitätsangebote darüber, wie sie ihren Alltag gestalten.


 

Sichtweisen-Podcast „Play ball!“

dbsv.org

Blindenbaseball zu spielen ist für Gabi Eichenseer ein Garant für Glücksmomente. Gerne würde sie auch andere für die Sportart begeistern.


 

Leichte Sprache in der Medizin

leichtblick.de

Informationen zu verstehen ist eine der Voraussetzungen, damit wir selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Leichte Sprache ist ein Mittel, dies zu erreichen. Das allein sollte Argument genug sein, damit Aufklärungsbögen, Beipackzettel und andere Informationstexte aus der Medizin in Leichter Sprache angeboten werden.


 

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