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heute gibt's wieder handgepflückten Links über Inklusion und Innovation mit einer Kolumne von Marlon.
Die Corona-Epidemie beschäftigt uns alle. Auch dieser Newsletter ist quasi eine Art Sonder-Ausgabe zum Thema geworden.
 

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Raul

Aktuelle Beiträge auf dieneuenorm.de

 
Die Neue Norm ist ein Online-Magazin, das verschiedene Fragen und gesellschaftspolitische Mechanismen behandelt und infrage stellt. Besonders das Thema Behinderung wollen wir in einen neuen Kontext setzen: Behinderung findet mitten in der Gesellschaft statt und muss da auch besprochen werden. Egal ob Politik, Film, Fußball oder Landungen auf dem Mars – das Magazin hinterfragt gesellschaftliche Normen und denkt Inklusion weiter.

Coronavirus: Risikogruppe Mensch mit Behinderung. Es wird nun zu Solidarität aufgerufen in Deutschland. Jede*r Einzelne habe die Verantwortung sich zu schützen, um das Coronavirus nicht zu übertragen. Vor allem nicht an Menschen, die besonders gefährdet sind, wie Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen. Die Neue Norm-Redaktion hat Links, barrierefreie Hintergrundinformationen und Anlaufstellen zusammengefasst.

#barrierefreiPosten-LogoImmer mehr Inhalte werden auf Social Media Plattformen bereitgestellt, geteilt und empfohlen. Die Initiative #barrierefreiPosten gibt Tipps, wie man durch Barrierefreiheit eine größere Zielgruppe im Internet erreicht. Was ist Alternativtext? Wie geht Leichte Sprache? Und wie barrierefrei ist das Gendern? Darüber hat dieneuenorm.de mit zwei der Initiator*innen - Prof. Christiane Maaß und Heiko Kunert - gesprochen.

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Kolumne



MarlonMarlon
ist Schüler und beschäftigt sich mit dem Thema Behinderung. Er war Protagonist bei 100percentme von Vice und FUNK und Speaker bei der TINCON.

Weshalb Kettenpostings niemandem helfen
Immer dieses "Am xx.xx. ist Weltkinderkrebs-Tag, teile das, um ein Zeichen zu setzen (...)" - Blabla.
Wisst ihr was? ...Und hey, ihr müsst jetzt ganz stark sein:
Es bringt uns nichts.
Solidarität ist super, keine Frage. Das kurzzeitige subjektive Gefühl, ein guter Mensch zu sein, wenn man solche Kettenpostings teilt, ist sicher auch toll -
Zumindest für Nichtbetroffene.
Menschen, die tatsächlich mit einer schweren Krankheit leben, haben davon allerdings nichts.
Die Postings sind aus vielen Gründen problematisch, ich führe sie nun gern aus meiner Perspektive als kranker junger Mensch auf:
Diese Kettenpostings machen nicht, wie darin suggeriert, auf eine Krankheit, bzw. die Menschen die damit leben, aufmerksam. Sie lenken vom Wichtigen ab, indem sie kranke Personen in eine Opferrolle stellen. Ihr kennt sicher alle die Bilder von leidenden, verkabelten Kindern in Krankenhäusern, die während der einschlägigen Tränendrüsen-Weihnachtsspendengalas im Fernsehen gesendet werden, die ich an sich als ziemlich pervers empfinde, da sie letztendlich nur dazu dienen, mit Minderjährigen in Krisenzeiten Geld zu erlangen. " Ach, die armen Kinder"!"
Wo ist da der Informationsgehalt? "Schaut, da gibt's Menschen, denen es dreckig geht." Und dann? Meist ist die Reaktion, dass es kurzzeitig Mitleid erregt, Menschen denken, wie schön es doch sei, dass sie das nicht hätten, ggf. wird es weiterverbreitet und anschließend wieder vergessen.
In Wirklichkeit ist es ihnen eigentlich ziemlich unwichtig, da sie sich mit dem Thema nicht ernsthaft auseinandersetzen, eigentlich gar keine betroffenen Personen näher kennen oder ihnen diese Auseinandersetzung zu kompliziert und komplex ist, vielleicht sogar Angst macht.
Aber für einen kurzen Moment der Gewissensberuhigung, der Selbstinszenierung - und Selbstbeweihräucherung ist es dann wieder gut genug.
Angst ist generell ein großes Thema bezüglich Krankheiten und Menschen, die davon betroffen sind. Angst ist eine wichtige Emotion, solange wir Menschen sie kontrollieren und hinterfragen. Angst verursacht Scheuklappen, macht unsicher. Das merke ich auch im Alltag: Ich erlebe manchmal Personen, die sich vor lauter Unsicherheit nicht trauen, mit mir zu reden, nicht wissen, ob sie mir in irgendeiner Weise zu nahe treten oder generell eine starke Befangenheit ausstrahlen. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach: Fragt nichts und tut nichts, was für euch auch übergriffig und unangenehm wäre.
Aber ich schweife ab. Zurück zum Thema.
Es gibt stattdessen Dinge, die dringend an die Öffentlichkeit müssen. Die sind nur leider nicht so spektakulär und lassen sich medial oder durch Kettennachrichten schlechter "vermarkten" - Das Tränendrüsenprinzip greift da nicht.
Wusstet ihr, dass eine schwere Krankheit im Jugendalter und auch bei jungen Erwachsenen die komplette Schullaufbahn umkrempelt und "wir" bei Langzeitüberleben gefährdet sind, in Frührente oder Arbeitslosigkeit zu landen?
Klinikunterricht ist selten ausreichend, ich persönlich habe äußerst unsensible Lehrer_innen im Krankenhaus erlebt, die die Lust am Lernen, das eh während der Krankheit schwerfällt, komplett ausgelöscht hatten.
Der Unterricht im Krankenhaus ist generell nicht so durchführbar, dass man den Anschluss an die Heimatschule garantieren kann. Es können oft maximal die Hauptfächer Deutsch, Englisch und Mathematik unterrichtet werden. Der Umfang ist aber bei Weitem nicht ausreichend.
In einigen Kliniken kommt zudem hinzu, dass nur Schüler_innen auf den onkologischen und psychiatrischen Stationen Unterricht erhalten.
Man verliert Jahre und sitzt noch in der Schule, während Gleichaltrige im 3. Semester studieren oder ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben. Irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man obendrauf dann auch noch weiß, dass man sowieso keine 50 wird.
Hausunterricht, bzw. Privatlehrer_innen zu beauftragen, ist auch nicht immer möglich - Es ist ein langes Antragsverfahren, das oft vom Schulamt abgelehnt wird.
Wie war's bei mir? Meine Mutter bekam einen Anruf vom Amt, dass eine Deutsch-Lehrerin für 1-3. Klässler gerade "frei" wäre. Genial, wenn man ein_e Jugendliche_r in der Mittelstufe ist und irgendwann mal das Abitur anstrebt.
So geht es nicht nur mir, sondern vielen anderen. Auch jungen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die ihnen zeitweise eine Beschulung in Gruppen unmöglich machen.
Nachhilfe oder Onlineunterricht wäre eine Möglichkeit, allerdings kostet das an seriösen Instituten über hundert Euro monatlich, die idR. privat aufgebracht werden müssen. In manchen Fällen, gerade bei psychischen Behinderungen kann zumindest Onlineunterricht vom Jugendamt übernommen werden. Der Weg dahin ist allerdings auch nicht immer einfach.
Das Geld betroffener Familien wird oft knapp, da eine Krankheit nicht nur das Leben der betroffenen jungen Person umwirft, sondern die gesamte Familie mitnimmt.
Die Angehörigen laufen Gefahr, psychische Erkrankungen zu entwickeln. Einige müssen ihre Arbeit pausieren, bzw. kündigen, weil sie selber nicht mehr arbeitsfähig sind oder für ihr Kind da sein müssen/wollen. Das stürzt die Familie auch noch in einen finanziellen Ruin. Wirkliche finanzielle Unterstützung ist in solchen Fällen nicht vorgesehen.
Zumindest für Familien krebskranker Kinder gibt Vereine, die Familien in solchen Situationen helfen. Das ist sehr wichtig und wird dringend benötigt. Allerdings scheinen ähnliche Angebote für Familien nicht-onkologisch erkrankter Kinder nicht oder nur in geringer Anzahl zu existieren.
Nochmal zurück zur Schulbildung:
Wie behalten die Kids dann trotzdem noch Anschluss? Es ist alles selbstorganisierte Recherchearbeit. Das Internet spielt eine wichtige Rolle.
Aber nicht nur für die Schule, sondern auch um der Isolation entgegenzuwirken. Kontakt mit Gleichaltrigen, Klassenkamerad_innen und alten Freund_innen kann schnell zu Ende gehen. Oft bleiben nur Wenige. Manchmal darf man das Krankenzimmer nicht verlassen oder ist zu schwach, um in die frische Luft zu gehen. Besuch kann auch sehr anstrengend sein. Darum sind Chatprogramme oder auch Dienste wie Facebook oder Twitter Gold wert.
Darüber kann man kommunizieren, vielleicht sogar Menschen in der selben Situation finden, sich informieren oder lernen. Zum Lernen ist das Internet essenziell, wenn man krank ist. Auch, wenn man bereits aus dem Krankenhaus entlassen ist und wieder in die Schule reintegriert ist. je nach Krankheit gibt es Spätfolgen oder chronische Probleme, die den Schulbesuch erschweren. Ohne Netz und selbstorganisiertem Lernen wäre man aufgeschmissen.
Es gibt uns auch die Möglichkeit, uns abzulenken, wenn wir akute Beschwerden haben.
Musik war für mich persönlich bisher immer DIE Kraftquelle schlechthin. Und der Wunsch, später mal alle Instrumente zu lernen, die ich spielen möchte und alle Künstler_innen live zu sehen, die mich mit ihrer Musik immer abgelenkt und gestärkt haben.
Anderen geht es genauso, vielleicht in anderen Kontexten, sei es Sport, Tiere, Videogames, Quantenphysik oder anderes.
Zum Glück gibt es in immer mehr Kliniken Internetzugang, aber leider ist es kein Standard.
Generell sollte so viel geändert werden. Bildungsmöglichkeiten geschaffen werden. Aber dafür benötigt es nunmal erst die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, wo wir schon wieder bei der einseitigen Tränendrüsen-Darstellung wären.
Alle ernsthaft chronisch kranken Menschen sollten eine bessere Lobby bekommen, die ihre wirklichen Interessen berücksichtigt - Unabhängig von der Art ihrer Erkrankung.
Dafür ist die richtige Repräsentation ein wichtiger Grundpfeiler.
Ich glaube, ich könnte ewig so weitermachen, denn noch weitere Dinge laufen so schief in unserer Gesellschaft und den Kliniken.
Meine Sicht kann auf keinen Fall für alle sprechen. Ich bin nur Einer von Vielen - Und diese Viele sind es wert, gehört zu werden.
Und wenn ihr so ein Kettenposting das nächste Mal seht, dann überlegt doch bitte einmal: Was bezwecke ich damit? Teile ich das für mich, oder tue ich den Menschen, um die es geht, damit einen Gefallen? Wie werden die Menschen in dem Posting dargestellt? Ist ihnen das nützlich?
Am Wichtigsten ist jedoch: Hört "uns" zu. Teilt "unsere" Beiträge.
Nur so erhalten schwer kranke Menschen neben ehrlicher Solidarität tatsächlich Gehör.
Handgepflückte Links

Warum ich das Wort „besonders“ nicht mehr hören kann

https://raul.de/leben-mit-behinderung/warum-ich-das-wort-besonders-nicht-mehr-hoeren-kann/

Im Englischen gibt es „Special Education“, im Deutschen die „Sonderpädogogik“. Beides ist tragisch.


 

Neuer JOBinklusive-Newsletter: Runde Tische, Blickwechsel und Vollzugsprobleme

https://mailchi.mp/52d03e7329da/6dapivui79-3344915

Im 3. JOBinklusive-Newsletter berichtet das Projekt von der Blickwechsel vs. Schichtwechsel-Kampage, ihrem ersten runden Tisch und vielem mehr.


 

Kampagne für Klimaneutralität bis 2035: Promis for future

https://taz.de/Kampagne-fuer-Klimaneutralitaet-bis-2035/!5671596/

Von Rocko Schamoni über Carolin Kebekus bis Raul Krauthausen: Die Promis der Inititive German Zero wollen Deutschland klimaneutral machen.


 

Taube Menschen und Corona: "Ernsthaft, Deutschland?"

https://www.dw.com/de/taube-menschen-und-corona-ernsthaft-deutschland/a-52759680

Der Zugang zu Informationen und ärztlicher Versorgung ist im Fall des Coronavirus überlebenswichtig. Den 83.000 tauben Menschen, die in Deutschland leben, wird er erschwert.


 

Petition: Corona-Infos auch in Gebärdensprache für Gehörlose!

https://www.change.org/p/corona-infos-auch-in-gebärdensprache-für-gehörlose-jensspahn-bmg-bund-rki-de-regsprecher-bzga-de-covid19-coronavirus-rechtaufgebärdensprache

"Wir sind gehörlos und auch unser Leben ist durch die Corona-Pandemie in Gefahr! Die Pressekonferenzen und TV-Sendungen der Bundesregierung zum Corona-Virus sind aber ohne Gebärdensprache, obwohl die Bundesregierung nach der UN-Behindertenrechtskonvention gesetzlich dazu verpflichtet ist. Das ist skandalös!"


 

Zum Corona-Virus: Informationen & „Wie sieht es aus mit der Barrierefreiheit?“

https://www.lv-gl-bw.de/1495/zum-corona-virus-informationen-wie-sieht-es-aus-mit-der-barrierefreiheit/

Barrierefreie Informationen über das Corona-Virus vom Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg.


 

Informationen zu Corona in Leichter Sprache

https://einfachstars.info/blog/21297-informationen-zu-corona-in-leichter-sprache.html

Im Moment wollen viele Menschen mehr über das Corona-Virus wissen.Aber der Bundes-Regierung ist aufgefallen: Bis jetzt gibt es nur wenige barrierefreie Informationen zum Corona-Virus.Also gute Informationen in Gebärden-Sprache. Oder in Leichter Sprache. Darum gibt es hier jetzt eine Sammlung von Texten über Corona in Leichter Sprache.


 

Der Corona-Virus und COVID-19: Tipps und Tricks, um als Autist*in durch die Krise zu kommen

https://www.robotinabox.de/autismus-covid19/

Innerhalb weniger Tage hat sich unser Leben in Österreich stark verändert. Die Neuigkeiten und Informationen scheinen sich geradezu zu überschlagen. Ab morgen wird es staatlich verordnete Verhaltensregeln geben, die umfassend in unser Alltagsleben eingreifen.


 

Info-Broschüre zum Bluttest auf Trisomien: Jetzt Stellung nehmen!

https://www.mittendrin-koeln.de/inklusions-pegel/politik/deutschland/meldung/news/info-broschuere-zum-bluttest-auf-trisomien-jetzt-stellung-nehmen/

Anfang März 2020 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Entwurf der Versicherteninformation zum Bluttest auf Trisomien veröffentlicht. Jede_r kann dazu bis zum 3. April 2020 Stellung nehmen. Warum das so wichtig ist – und wie das genau geht, haben wir hier zusammengefasst.


 

Verfügbarkeit, Finanzierung, Qualität: Gebärdensprachdolmetscher

https://www.br.de/mediathek/video/verfuegbarkeit-finanzierung-qualitaet-gebaerdensprachdolmetscher-av:5e6a994b3c2ad50013c16007

Ein Thema, das derzeit für viel Aufregung sorgt: Die mögliche Erhöhung der JVEG-Stundensätze für Gebärdensprachdolmetscher. Was bedeutet das? Werden Dolmetschereinsätze in Zukunft unbezahlbar? 2014 gab es eine vergleichbare Situation. Sehen statt Hören-Moderatorin Anke Klingemann schaut zurück und klärt aktuelle Fragen.


 

Video: Frag einen Glasknochler – Leonard über Knochenbrüche, Sex und Zukunftspläne

https://m.youtube.com/watch?v=fCLYIBqWGMw&feature=youtu.be

Leonard wurde mit Glasknochen geboren. Das bedeutet, seine Knochen sind extrem brüchig. Außerdem ist er kleinwüchsig und sitzt im Rollstuhl. Die Ärzte prophezeiten bei seiner Geburt, dass er nicht älter als 1 Jahr wird. Mittlerweile ist er 21. Hyperbole hat ihm Zuschauer_innen-Fragen gestellt.


 

Video: Performerin mit spinaler Muskelatrophie

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/performerin-mit-spinaler-muskelatrophie-100.html?fbclid=IwAR1LA_S9mpnlzqDjpK-jLIqVlJZJVPT9r0bOYCjCuskedLq-YLlErK7ZGuM

Lucy Wilke ist Sängerin und Schauspielerin mit einem seltenen Gendefekt. Zusammen mit ihrem Freund spricht sie ganz offen über ihr Leben und ihre Sexualität.


 

Video: Würdest du deine Behinderung wegzaubern?

https://www.facebook.com/watch/?v=1058097554570508

Hex, hex – würdest du deine Behinderung gerne wegzaubern? Fabie ist blind, Leeroy und Kübra sitzen im Rollstuhl. Offen und ehrlich diskutieren sie in diesem Realtalk darüber.


 

Zugchef lässt Bahn räumen, weil Rollstuhlfahrer nicht aufstehen will

https://barrierefreiebahn.de/zugchef-laesst-bahn-raeumen-weil-rollstuhlfahrer-nicht-aufstehen-will/

Hunderte Menschen müssen nach einer einstündigen Warteodyssee aus dem EC aussteigen und in einen anderen Zug umsteigen. In diesem sind bereits viele Passagiere. In einigen Wagen des ICE’s türmen sich die Koffer, Menschen stehen dicht an dicht. Und das mitten in Zeiten vom Corona-Virus. Egal. Der Willkür eines Zugchefs sind heute keine Grenzen gesetzt.


 

Umfrage zur Barrierefreiheit von ÖPNV-Haltestellen

https://www.bahnkunden.de/48-aktuelles/slider-aktuelles/566-umfrage-zur-barrierefreiheit

Auswertung der Umfrage zur vollständigen Herstellung der Barrierefreiheit von ÖPNV-Haltestellen und Einbeziehung von Behindertenbeauftragten der Bundesländer.


 

Fernbusse: BSK geht gegen Diskriminierungen vor

https://kobinet-nachrichten.org/2020/03/16/fernbusse-bsk-geht-gegen-diskriminierungen-vor/

Für ein Ende der Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen im Fernlinienbusverkehr setzt sich der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) ein. Seit Januar dürfen in Deutschland nach Informationen des Verbandes nur noch solche Fernlinienbusse unterwegs sein, die mit mindestens zwei Stellplätzen für Rollstuhlfahrer, eine für den Zugang von Rollstuhlfahrern geeignete Tür mit Einstieghilfe und ein Rückhaltesystem für Rollstuhlfahrer ausgerüstet sind. Wer das in seinen Omnibussen nicht vorweisen kann, verstößt gegen die Beförderungspflicht nach § 22 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und riskiert eine Abmahnung.


 

Christian Papadopoulos gestorben

http://isl-ev.de/index.php/aktuelles/nachrichten/2408-christian-papadopoulos-gestorben

Für Dinah Radtke vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Erlangen war gestern kein einfacher Tag. Zuerst hatte sie die Nachricht vom Tod von Matthias Vernaldi sehr getroffen und schon erreichte sie die nächste Hiobsbotschaft, dass auch Christian Papadopoulos gestorben ist.


 

Nachruf auf Matthias Vernaldi: Unverschämt lebendig

https://taz.de/Nachruf-auf-Matthias-Vernaldi/!5668601/

"Matthias Vernaldi* war Vorkämpfer für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen – vor einer Woche ist er mit 60 Jahren gestorben."* schreibt Rebecca Maskos in der taz.


 

Video: Beruf: Behindert – In Gedenken an Matthias Vernaldi

https://www.youtube.com/watch?v=j0HHXZoQFfc

Nachdem sich die Nachricht vom Tod von Matthias Vernaldi verbreitet hat, ist die Betroffenheit über den Verlust dieses engagierten und kritischen Geistes der Behindertenbewegung groß. Vernaldi hatte eine fortschreitende Muskelerkrankung. Er bezog Hartz IV und beschäftigte rund um die Uhr Assistenten. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Rolle für Behinderte als private Arbeitgeber in den eigenen vier Wänden undenkbar, allzu schnell verschwinden sie in Heimen und Einrichtungen. Das akzeptierte Matthias Vernaldi bis heute nicht. Für viele wirkte das heutige Leben des ehemaligen Revoluzzers noch wie eine politische Provokation.


 

Brandneue Technologie für Hörgeräte: Eine Stimme aus Stimmengewirr herausfiltern

https://www.bizeps.or.at/brandneue-technologie-fuer-hoergeraete-eine-stimme-aus-stimmengewirr-herausfiltern/

ForscherInnen der Columbia Universität in New York konnten einen Durchbruch erringen: Mittels künstlicher Intelligenz konnten Hörgeräte erstmals eine Stimme aus mehreren Stimmen herausfiltern.


 

ORF setzt erstmals automatische Spracherkennung für Untertitelung bei Corona-Pressekonferenzen ein

https://www.bizeps.or.at/orf-setzt-erstmals-automatische-spracherkennung-fuer-untertitelung-bei-corona-pressekonferenzen-ein/

Der Ausbau der Barrierefreiheit ist dem ORF ein großes Anliegen. Die sukzessive Steigerung dieser Angebote in der ORF-Hauptabteilung Medienstandort, Facility Management und Corporate Social Responsibility unter der Leitung von Pius Strobl soll daher heuer noch durch einen verpflichtenden Etappenplan für die Jahre 2021 bis 2025 – gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenorganisationen – erarbeitet werden.


 

Coronavirus: Extraordinary Decisions For Italian Doctors

https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2020/03/who-gets-hospital-bed/607807/

There are now simply too many patients for each one of them to receive adequate care.


 

Coronavirus hits ill and disabled people hardest, so why is society writing us off?

https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/mar/11/coronavirus-ill-disabled-people

No wonder immuno-compromised people are heading online to share strategies as to how to stay safe, says Guardian columnist Frances Ryan


 

Mental Health and Coping During COVID-19

https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/about/coping.html

Everyone reacts differently to stressful situations. The emotional impact of an emergency on a person can depend on the person’s characteristics and experiences, the social and economic circumstances of the person and their community, and the availability of local resources. People can become more distressed if they see repeated images or hear repeated reports about the outbreak in the media.


 

5 Things To Know About Coronavirus And People With Disabilities

https://www.forbes.com/sites/andrewpulrang/2020/03/08/5-things-to-know-about-coronavirus-and-people-with-disabilities/

The COVID-19 coronavirus outbreak has everyone spooked, and hopefully, taking steps to control the outbreak and prepare to get through whatever may come of it. But one group faces additional risks and consequences, as well as anxieties: people with disabilities and or chronic illnesses.


 

Coronavirus and the disability community

https://wakelet.com/wake/1633ef52-2ade-43a9-b118-50d19f821cb7

A small sample of online conversations about the coronavirus by disabled, chronically ill, immunosuppressed, homebound, and neurodivergent people (and others). Also included are some Tweets from a Twitter chat co-hosted by #CreakyChats & #SpoonieChat that took place on March 5, 2020.


 

‘If You’re Healthy, Your Job Is to Save the World’

https://creakyjoints.org/living-with-arthritis/healthy-people-save-world-coronavirus-message/

Learn more from a disability activist why it’s important for healthy people to prevent coronavirus spread in order to save people with chronic illness.


 

Coronavirus shopping: Woolworths to hold elderly and disabled-only shopping hour

https://7news.com.au/news/health/woolies-to-hold-elderly-only-shopping-hour-c-746629

Woolworths will hold a dedicated shopping hour for the elderly and people with disabilities who've missed out on food and other goods due to panic buying.


 

World Down Syndrome Day Virtual Conference

https://www.ds-int.org/Blogs/world-down-syndrome-day-virtual-conference

Find videos, together with biography information on the speakers and programme information from the events in New York and Geneva. You will be able to comment on posts and get all the information you need here. To watch statements and videos with others on 20 March.


 

Harvey Weinstein’s Disability Shouldn’t Be Excuse for Lighter Sentence

https://themighty.com/2020/03/harvey-weinstein-sentenced-disability/

Disability is not an excuse to harm others. It shouldn’t make someone immune to the consequences of being a sexual predator.


 

Ableism is the wellness issue we're not addressing

https://www.wellandgood.com/good-advice/ableism-issue-in-wellness/

Disability is a form of diversity, not a synonym for unhealthy. My autism doesn't make me unwell or fixable—and the wellness industry needs to realize this.


 

Disability-sparked innovation can help solve world problems

https://www.hollandbloorview.ca/stories-news-events/BLOOM-Blog/disability-sparked-innovation-can-help-solve-world-problems-author

The Power of Disability is a new book about people who say adapting to disability—their own or that of a loved one—is a wellspring of their creativity and ability to think flexibly. "Disabled people and their families have always invented their way out of everyday barriers," says Canadian author Al Etmanski, a community organizer who has worked in the disability world since his daughter Liz was born with Down syndrome. "If we want to become a more innovative nation, we need to tap into a group that has more daily experience at being ingenious and innovative." In 1989, Al and his wife Vickie Cammack created Planned Lifetime Advocacy Network (PLAN), which facilitates networks of friends around people with disabilities to ensure they live a good life. In addition to 100 fascinating stories about disability from every corner of the world, Al's new book includes little-known disability resources and historical facts. We spoke about his vision.


 
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