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heute gibt's wieder handgepflückte Links über Inklusion & Innovation, eine Kolumne von Karina Sturm und einen neuen Tipp der Woche!

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☀️Grüße,
Raul
 

📅 Meine nächsten Termine

Kolumne


Karina SturmKarina Sturm
ist 33 Jahre alt und studiert Journalismus in Edinburgh, Schottland. Mit einem Fokus auf Medizin, Wissenschaft, chronische Krankheit und Behinderung schreibt sie akademische Publikationen für Fachzeitschriften, Feature-Artikel und Reportagen für diverse deutsche und amerikanische Zeitungen und bloggt leidenschaftlich in ihrem deutschen Blog. Karina liebt Hunde, Heavy Metal, den Ozean und Essen aus aller Welt.
    

Behindert, aber nicht genug? Über das Leben mit einer unsichtbaren Behinderung.
Ich ergattere in der U-Bahn einen der drei ausgeschilderten Plätze für Menschen mit Behinderungen und setze mich erleichtert. Endlich kann ich durchatmen, weil ich weiß, dass ich die Fahrt über nicht wieder stehen muss - wie so oft. Rechts neben mir sitzt eine nett lächelnde Frau mit einem kurzen, braunen Bob, die wohl rund 40 sein wird. Links von mir ist ein älterer Herr mit einer Gehhilfe. 
Wie immer bin ich die jüngste Person, die einen der grellen roten Sitze nutzt, die manchmal ein Minenfeld an Kaugummi widerspiegeln. Über mir hängt ein Schild mit einem Mensch in einem Rollstuhl. Ich nutze aber nur seltenen einen Rollstuhl. Und ich kann gehen. Das einzige Hilfsmittel, das meine Mitmenschen wahrnehmen könnten, wenn sie genau hinschauen würden, ist meine Halskrause, die ich immer trage, wenn ich in ruckelnden Fortbewegungsmitteln fahren muss. 
Seit mittlerweile fast zehn Jahren lebe ich mit mehreren unsichtbaren chronischen Krankheiten - eine angeborene Bindegewebserkrankung, das Ehlers-Danlos-Syndrom, hat in meinem Fall zu einer Vielzahl an anderen Erkrankungen geführt - die zu einer genauso wenig sichtbaren Behinderung führen. Da ich wie viele andere Menschen mit Behinderungen nicht unbedingt in Geld schwimme, nutze ich so oft ich kann öffentliche Verkehrsmittel, um z. B. zu Arztterminen, zum Supermarkt oder zu anderen kleinen Notwendigkeiten zu gelangen, die für meine gesunden Mitmenschen selbstverständlich sind. 
Doch U-Bahn oder Bus zu nutzen, stellt mich vor große Herausforderungen, denn ich kann aufgrund starker chronischer Schmerzen und diverser neurologischer Probleme nicht lange Stehen - zumindest nicht ohne zu kollabieren, was für mich und alle Beteiligten ganz schön nervig ist. Und deshalb tanze ich in mir drin vor Freude, als ich an diesem Tag einen Sitzplatz finde. 
Wenige Stops nachdem ich eingestiegen war, betritt ein älterer Mann die Bahn. Er zittert leicht aber merklich mit beiden Armen und nutzt einen Gehstock. Nachdem er einen Schritt in meine Richtung macht, schaut er jeden von uns dreien, die wir auf den Sitzen für Menschen mit Behinderungen sitzen, an und bleibt vor mir stehen. Er fordert mich auf den Platz freizumachen und sagt: ”Ich bin behindert und brauche diesen Sitz.” 
Ich kann verstehen, warum er ausgerechnet mich fragt. Ich sehe fit aus, doch eigentlich bin ich das nicht. Anstatt dass ich jemanden anderen von den unzähligen Menschen im Zug gefragt hätte, ob sie nicht aufstehen könnten, weil ich - obwohl es nicht so aussieht - auch auf einen Sitz angewiesen bin, stehe ich wortlos auf und suche mir einen Stehplatz an der Wand neben der Tür, wickele meinen Körper um eine der Stangen zum festhalten und befürchte, dass ich gleich wie eine Pole-Tänzerin mit dem Gesicht voraus die Stange abwärts rutschen werde. Während der ganzen Bahnfahrt habe ich nur eines im Kopf: Die kommenden Tage verbringst du mit starken Schmerzen auf deinem Sofa, starrst aus dem Fenster und ärgerst dich über deine Dummheit. 
Obwohl ich mein Leben mit meiner chronischen Krankheit und Behinderung mittlerweile akzeptiert habe, passieren mir solche Situationen trotzdem recht häufig. Das liegt vor allem daran, dass meine Mitmenschen kein Konzept von unsichtbaren Behinderungen haben. Sie nehmen mich als junge, gesunde Frau wahr, die auf zwei Beinen stehen und gehen kann. Selbst wenn ich mehrfach erkläre, dass ich chronisch Krank bin und mit einer unsichtbaren Behinderung lebe, glauben sie mir nicht. Im besten Fall denken sie nur, ich würde übertreiben. Im schlimmsten Fall werfen sie mir Begriffe wie ”Sozialschmarotzer” oder ”Lügner” an den Kopf. 
Außerdem führt das Unwissen zu meiner Behinderung oft auch dazu, dass mir von meinem Umfeld vermittelt wird, dass ich gar kein Recht darauf habe, Leistungen für Menschen mit Behinderungen zu nutzen oder gar zu einzufordern, weil ich ”nicht behindert genug bin”. Immer und immer wieder muss ich mich für meine Bedürfnisse rechtfertigen und ständig stoße ich trotz aller Erklärungen auf nur noch mehr Ignoranz. Irgendwann schweigt man lieber. 
In meinem Herzen weiß ich, dass es mir egal sein sollte, was andere von mir denken - vor allem, wenn es um meine Lebensqualität, um meine Gesundheit geht. Doch die vielen Kommentare und verurteilenden Blicke, die man als Mensch mit einer unsichtbaren Behinderung bekommt, können einen tief verletzen und an manchen Tagen lassen sich diese mental nur schwer ertragen. Dann weicht man aus und vermeidet lieber jede Konfrontation. 
Und so stehe ich dann halt da, in der U-Bahn mit dem Gesicht an eine Stange gelehnt, von der ich hoffe, dass ihr nicht zu viele Fäkalkeime anhaften, beiße meine Zähne zusammen, riskiere dabei mich zu verletzen und lebe - wieder unsichtbar für meine Mitmenschen - mit den Konsequenzen heimlich und alleine in meinen vier Wänden. Denn die emotionalen Wunden durch die Ignoranz meiner Mitmenschen sind häufig deutlich schwerer zu ertragen, als die körperlichen Schmerzen.Ich werde im nächsten Jahr in 2020 von zu Hause ausziehen und werde mit meiner Freundin, die auch das Down Syndrom hat und mit zwei Studentinnen zusammenziehen. Und das ist für mich ein inklusives Wohnen.
Und es soll so aussehen, dass wir da in der Wohnung gut zu Recht kommen. Und die Wohnung soll auch groß genug sein, dass da eine Küche und ein Badezimmer reinpasst und da auch Betten reinpassen. Dann teilen wir uns auf welches Zimmer wir haben und welche Jobs im Haushalt wir haben.
Wir haben uns auch schon eine Wohnung zusammen mit meiner Freundin angeschaut, wo wir zusammen mit Studentinnen wohnen werden. Und ich will auch in ein Zimmer reinziehen, wo ich auch meine Privatsphäre haben möchte. Und wenn mein Freund zu mir kommt, hätte ich gerne meine Ruhe.
Und wo wir noch Unterstützung und Hilfe brauchen ist mit den Tabletten auffüllen oder auch zum Arzt gehen. Beim Kochen brauchen wir auch noch Hilfe und wenn wir unterwegs sind und mit dem Zug fahren und es eine neue Strecke ist. Die Studentinnen tun uns dann assistieren.   
Das persönliche Budget ist, wenn man andere Leute bezahlt, die uns auch helfen. Wie beim Kochen. Und dass sie uns auch beim Haushalt helfen und das geht so, dass man sich eine Person aussucht, dass die auch uns unterstützt.
Und ich will auch von selber in meinem Leben alleine bestimmen. Und es auch so machen, wenn ich mal unterwegs bin, dass ich das von selber schaffen kann, wieviel ich brauche und was ich nicht brauche. Und ich will es auch so machen, dass ich mich auch so versorgen kann, dass ich es alleine hinkriege.
Und ich will mein Zimmer auch so haben, dass es auch cool aussieht und ich hätte gerne Posters von Kaya Yanar an meine Wand aufhängen und es soll auch so hängen das es auch über mein Bett hängt. Und auch Posters von den Brings, Querbeat, auch von Michi und Smudo von den Fanta4.
Und ich will auch das wir zusammen als Wohngemeinschaft Karneval feiern, weil der Karneval für mich Kultur hat und deswegen mag ich auch die Musik und weil ich auch ein großer Fan von den Brings bin. Und es ist auch cool, wenn wir zusammen als unsere Wohngemeinschaft aus gehen, auch mal ein Bierchen trinken zusammen.
Und ich will auch an meinen Geburtstag den 5. Dezember eine Party machen und zusammen ein großes Partyessen machen und ich hätte gerne auch ein Kuchen. Und wenn meine Mutter auch vorbeikommt, dann kriegt sie auch ein Stück von meinem Kuchen.
Und ich will auch das wir auch zusammen ein großes Essen machen, wenn wir Weihnachten haben und auch zusammen feiern. Und ich will auch das wir zusammen Silvester zusammen feiern und auch Raclette machen und auch zusammen knallen ballern um 0 Uhr.
Ich freue mich, wenn ich ausziehe. Dann kann ich mehr Sachen alleine machen und auch von selber bestimmen. Für mich ist das gut.

Tipp der Woche

Rollenfang
Rollenfang hat es sich zur Aufgabe gemacht Schauspieler*innen mit Behinderung zu fördern, zu vertreten und zu vermitteln. Das Ziel ist es, die gesellschaftliche Vielfalt auch in der medialen Darstellung wieder zu spiegeln, um die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung zu fördern. Schauspieler*innen mit Behinderung haben bei Rollenfang die Möglichkeit sich durch Workshops, Coachings sowie in der alljährlichen Summer School weiterzubilden. Auch die Film- und Fernsehindustrie kann sich bzgl. der Zusammenarbeit mit Schauspieler*innen mit Behinderung von Rollenfang beraten lassen.
Handgepflückte Links

Mitmachen bei der Kampagne “TravelAble”!

https://news.wheelmap.org/travelable/

Am 27. September war Welttourismustag! Und bis zum 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, widmet sich Wheelmap mit der Kampagne #TravelAble dem Thema “Barrierefrei Reisen”. Du kannst als Mapper_in aktiv werden oder selbst ein #Travelable Event in deiner Stadt organisieren, Leute einladen, die mit dir zusammen Orte bewerten.


 

Jetzt eine eigene Veranstaltung mit "Die Kinder der Utopie" organisieren!

https://www.diekinderderutopie.de/event

Nach dem unglaublich erfolgreichen Aktionsabend rund um DIE KINDER DER UTOPIE in 165 Kinos: Kann nun jede/r selbst ein Community-Screening organisieren!


 

Kritik an hörenden Musikdolmetscher*innen: eine hitzige Debatte

https://leidmedien.de/startseite/kritik-an-hoerenden-musikdolmetscherinnen-eine-hitzige-debatte?sfns=mo

Am Freitag, 20. September, fand im Berliner Club SO36 ein Punk-Konzert mit drei verschiedenen Bands statt. Eine Protestaktion gegen hörende Musikdolmetscher_innen unterbrach das Konzert. Leidmedien.de informiert über die verschiedenen Standpunkte.


 

Gehörlose Julia Probst kritisiert nicht nur schlechte Untertitel

https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Gehoerlose-Julia-Probst-kritisiert-nicht-nur-schlechte-Untertitel-id55549556.html

Julia Probst aus dem Kreis Neu-Ulm wurde als Lippenleserin bekannt. Heute setzt sie sich für die Anliegen von Gehörlosen ein - und übt massive Kritik.


 

Video: Wahr oder falsch? 6 Fakten über Gehörlosigkeit und Gebärdensprache

https://www.youtube.com/watch?v=bL4du4tslS8

Was weißt du über Gebärdensprache und das Leben gehörloser Menschen? Mach den Faktencheck mit Dana! Die Schauspielerin und Aktivistin verrät, ob taube Menschen Fahrrad fahren dürfen, welche Rolle Lippenlesen spielt und wie “Ich liebe dich!” gebärdet wird.


 

Hand Drauf: Neuer YouTube-Kanal in Gebärdensprache

https://gehoerlosenzeitung.de/hand-drauf-neuer-youtube-kanal-in-gebaerdensprache/

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat ein neues YouTube-Format mit der gehörlosen BR-Volontärin Iris Meinhardt gestartet. Unter dem Namen Hand Drauf wird täglich ein Video von Funk, der Online-Plattform des WDR, in Gebärdensprache übersetzt – und zwar von Meinhardt selbst. Gebärdensprache sei die „Muttersprache unseres Formats“, geht es aus der Pressemitteilung zur Kanaleröffnung hervor.


 

Video: Kai Bosch - Ob Spasst oder nicht: Inklusion im Flirtmodus

https://www.youtube.com/watch?v=iXTmEUWt6gk&feature=share

Poetry Slam von Kai Bosch:
- "Das ist ja super, dass du auf Festivals gehst, obwohl du eine Behinderung hast."
- "Warum? Du gehst doch auch auf Festivals, obwohl du eine Hackfresse hast."


 

Um wessen Nutzen geht es?

http://kassandra.erinatranslations.de/content/posterbunt/posterbunt40.html?sfns=mo

Sollen spezielle Behinderten-Angebote eigentlich behinderten Menschen nutzen – oder in erster Linie Nichtbehinderten, die damit Geld verdienen?


 

Podcast: Psychische Erkrankungen akzeptieren

https://www.ilka-bruehl.de/podcast/folge-42-psychische-erkrankungen-akzeptieren?sfns=mo

Ilka Brühl Interviewt die Initiative mindcolors, die sich für die Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzt.


 

Preisträger: Jakob Muth-Preis 2019

https://www.jakobmuthpreis.de/preistraeger/

Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist Inklusion an Schulen immer noch nicht flächendeckend umgesetzt. Der Jakob Muth-Preis zeichnet vorbildliche Schulen aus, denen Inklusion gelingt – oft in einem schwierigen Umfeld.


 

Video: Ute-Ulrike Meißner "Die eingebaute Unterversorgung oder warum es keine guten Heime gibt"

https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=TXuvpMsq3IY&sfns=mo

Ute-Ulrike Meißner schafft es beim CareSlam mit viel Fachwissen und Rechnerei darzulegen, warum es keine guten Heime geben kann.


 

Bayern investiert über fünf Millionen Euro in Auskunftssystem für barrierefreies Reisen

https://bahnblogstelle.net/2019/09/26/bayern-investiert-ueber-fuenf-millionen-euro-in-auskunftssystem-fuer-barrierefreies-reisen/

Wie komme ich barrierefrei zum Bahnhof? Wo ist ein Aufzug zum Gleis? Welcher Wagen hat eine Einstiegsrampe? Wer im Rollstuhl sitzt, einen Kinderwagen schiebt oder schweres Gepäck mit sich trägt, soll sich in einigen Jahren vorab besser über barrierefreie Reisemöglichkeiten informieren können.


 

Große Konferenz in Berlin - 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

https://www.freitag.de/autoren/patricia-koller/10-jahre-un-behindertenrechtskonvention

Corinna Rüffer lud ein und sehr sehr viele kamen. Über 300 Anmeldungen hatten die Grünen im Bundestag für ihre Veranstaltung erhalten. Einen extra Hashtag dazu gibt es auch: #InklusionGestalten.


 

"Das ist ein Verstoß gegen die UNBRK!"

https://www.bodys-wissen.de/beitrag-anzeigen/das-ist-ein-verstoss-gegen-die-unbrk.html?utm_campaign=subscription&utm_medium=email&utm_source=nuzzel

Theresia Degener: "Gesetzentwurf zur künstlichen Beatmung und Bluttest in der Schwangerschaft sind mit der UN Behindertenrechtskonvention nicht vereinbar."


 

Audio: Lebensschützer auf der Straße

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/zeitpunkte/archiv/20190922_1704/5.html?sfns=mo

Welche anitfeministischen Kräfte stecken hinter dem "Marsch für das Leben" Gespräch mit Kirsten Achtelik, Journalistin und Buchautorin.


 

Waschmaschine blind bedienen

https://lydiaswelt.com/2019/09/24/waschmaschine-blind-bedienen/

Lydia Zoubeks Waschmaschine eigenständig zu bedienen ist für sie sehr wichtig. Über die Hürden und die Suche nach der richtigen Lösung.


 

Der Wunsch, einmal etwas sehen zu können: Befragung von 18 blinden bzw. sehbehinderten Menschen

https://christian-ohrens.de/wordpress/2019/09/26/der-wunsch-einmal-etwas-sehen-zu-koennen-eine-befragung-von-18-blinden-bzw-sehbehinderten-menschen?sfns=mo

Einmal wieder sehen können – aus Sicht des sehenden Menschen scheint dies der allergrößte Wunsch im Leben zu sein, den ein Blinder eigentlich haben müsste. Deutlich wird dies auch, betrachtet man sich die zahlreichen Medienberichte über neuartige Techniken, Chips, Brillen und Apps, mit deren Hilfe blinde Menschen, direkt oder indirekt, wieder sehend gemacht werden könnten – KÖNNTEN, weil sich viele Technologien immer noch im Entwicklungsstadium befinden und scheinbar selbigen nur sehr selten verlassen.


 

Rechtefrage bei der Produktion eines Punktschriftexemplars eines Buches

https://www.anderes-sehen.de/rechtefrage-bei-der-produktion-eines-punktschriftexemplars-eines-buches/

Neben vielen anderen Themen treibt Eltern blinder Schüler, die Medienzentren und die Blindenpädagogen ein Thema um: Die scheinbar umstrittene Rechtefrage bei der Produktion eines Punktschriftexemplars eines Buches. Anderes Sehen e.V. gibt hier eine juristische Klärung.


 

Frankfurter Buchmesse mit Angeboten für blinde und sehbehinderte Gäste

https://www.dbsv.org/aktuell/frankfurter-buchmesse.html

Speziell für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher werden drei Führungen angeboten. Sie tragen die Titel „Norwegen: Der Traum in uns“ sowie „Hören und Schmecken“. Dabei werden das Angebot des Gastlands Norwegen, die Gourmet Gallery und Frankfurt Audio vorgestellt. So heißt der neu geschaffene Themenbereich, der die Welt der Hörbücher, Podcasts und Audio-Trends ins Rampenlicht rückt.


 

Wo wollt Ihr inkludiert werden?

https://blog.grenzenlos-kultur.de/2019/wo-wollt-ihr-inkludiert-werden-4005?sfns=mo

Jeden Tag wurde Jana Zöll während ihrer Schauspielausbildung an der ADK Ulm von ihrer Mutter die vielen Treppen bis in den zweiten Stock getragen. Erstens, weil es damals noch keinen Aufzug gab. Zweitens, weil sich weder ihre Kommilitoninnen noch die Dozentinnen für sie verantwortlich fühlten. Mittlerweile gibt es immerhin einen Treppenlift – der braucht aber über sechs Minuten um bis nach oben zu fahren und ist ein Sessellift, keiner für Rollstühle. Und das, obwohl die Akademie über Jahre damit warb, die erste Schule Deutschlands zu sein, die Menschen mit Behinderung in der Schauspielkunst ausbildet.


 

Disability-Inclusive Sex Is Just Sex—Here's What You Need to Know

https://hellogiggles.com/lifestyle/disability-inclusive-sex/

No one should feel limited by what sex "should be" or "should look like."


 

That Teacher Carrying a Wheelchair Using Student

https://www.meriahnichols.com/teacher-carrying-a-wheelchair-using-student/

THIS is the part that we in the disability community want the able-bodied (non-disabled) people to understand: the injustice of it all. The fact that the teacher is willing to carry a child on his back is one thing; but they need to understand the following...


 

Able: A New Series About Disability in the Entertainment Industry on Amazon

https://www.meriahnichols.com/able-disability-series-amazon/

Able: A New Series About Disability in the Entertainment Industry, available on Amazon Prime. Interviews with disabled performers and commentaries.


 

As an Autistic Femme, I Love Greta Thunberg’s “Resting Autism Face”

https://truthout.org/articles/as-an-autistic-femme-i-love-greta-thunbergs-resting-autism-face?sfns=mo

Leah Lakshmi Piepzna-Samarasinha is in solidarity with Greta Thunberg against the ableist, sexist and ageist attacks against her.


 

'Medication or housing': why soaring insulin prices are killing Americans

https://www.theguardian.com/society/2019/sep/23/diabetes-americans-soaring-insulin-prices

Price gouging and other barriers to accessing insulin are symptomatic of a broken healthcare system, and demonstrate the need of systemic reforms, diabetes advocates argue.


 

‘Show and Tell’ feature for Echo Show enables Alexa to use vision to help blind customers

https://www.geekwire.com/2019/amazons-show-tell-feature-echo-show-enables-alexa-use-vision-help-blind-customers/

Amazon’s Alexa isn’t just using voice to provide assistance to users. A new feature called “Show and Tell” enables the tech giant’s AI to use its vision to help blind and low vision customers identify items through the use of an Echo Show.


 

New Accessible Music Tech Device ‘LOOPFREE’ Wins International Sound Award 2019

https://assistivetechnologyblog.com/2019/09/loopfree.html

A new paradigm in accessible music creation has been officially recognised at the prestigious International Sound Awards 2019.


 
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